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Quark- und rheinische Mutzen – HELAU!

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Eigentlich mache ich nichts gerne selbst, das in Öl ausgebacken wird: Abgesehen davon, dass es nicht besonders figurfreundlich ist, stinken trotz Dunstabzugshaube auf Vollpower und weitoffener Terrassentür (gerade auch noch bei dieser Eiseskälte) alle Räumlichkeiten zu Hause und man selbst auch noch ganz fürchterlich. Aber einmal im Jahr mache ich eine Ausnahme und das ist natürlich zu Karneval. Karneval ohne Mutzen geht nicht!
Das Rezept für die Quarkmutzen habe ich einmal von einer Kollegin bekommen und es gehört seit damals fest zu meiner Rezeptsammlung. Sie sind schön weich und saftig.
Die rheinischen Mutzen habe ich zum ersten Mal ausprobiert. Das Rezept stammt aus dem Buch „Die Rheinisch-Westfälische Küche“ (Seite 156). Für Rheinische Mutzen wird der Teig eigentlich ausgerollt und in Rauten geschnitten und dann in Öl ausgebacken. Sie sind fest und knusprig. Leider war der Teig bei mir nicht ausrollbar, sondern eher von der Konsistenz eines Rührteiges. Also habe ich mit zwei Teelöffeln kleine Teigkügelchen abgestochen und im Öl ausgebacken. Von der Form her eine andere Interpretation, aber dennoch sehr lecker. Eine Kleinigkeit habe ich im Rezept jedoch auch noch abgeändert: Es sollten 6 cl Rum hinein, das war mir doch etwas zu viel des Guten. Ich habe nur 1 cl Rum in den Teig gegeben und die restlichen 5 cl durch Milch ersetzt.
Mutzen schmecken am allerbesten frisch! Die Quarkmutzen sind aber auch am nächsten und übernächsten Tag noch sehr lecker.

Quarkmutzen

Quarkmutzen und rheinische Mutzen

Quarkmutzen und rheinische Mutzen

500 g Magerquark
300 g Zucker
3 P. Vanillezucker
150 g Mehl
3 Eier
1 TL Backpulver
1 großer Apfel, geschält und in kleine Würfelchen geschnitten
ca. 75 g Rosinen, +/- nach Wunsch
Fett zum Ausbacken

Zutaten zu einem Teig verrühren. Unter eine Hälfte die Apfelwürfelchen geben, unter die andere die Rosinen. Natürlich kann man auch nur Äpfel oder nur Rosinen in den Teig geben, dann die Menge entsprechend verdoppeln. Mit zwei Esslöffeln jeweils einen guten Esslöffel Teig ins heiße Fett gleiten lassen und Mutzen goldbraun ausbacken. Bitte dabei sehr vorsichtig sein, damit ihr euch nicht am heißen Fett verbrennt (zum Beispiel, wenn ein Apfelstückchen aus dem Teig ins Fett plumpst)!! Die Mutzen lasse ich danach immer auf Küchenpapier abtropfen.

„Rheinische Mutzen“

75 g Butter, zerlassen
60 g Zucker
1 Ei
1 cl Rum
1 Prise Salz
275 g Mehl
150 ml Milch
Puderzucker

Butter, Zucker, Ei, Rum und Salz schaumig rühren. Dann Mehl mit der Milch nach und nach unterrühren. Vom Teig mit zwei Teelöffeln kleine Teigkügelchen abstechen und portionsweise im heißen Fett goldbraun ausbacken. Nach dem Herausnehmen auf Küchenpapier abtropfen lassen und noch warm mit Puderzucker bestäuben.

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Über Silke

myyummyprojects.wordpress.com

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