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Von Zimtcrackern und CrumbleCookies

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Zwei kleinen Zimtliebhaberinnen (und vielleicht auch einer großen) wollte ich heute eine Freude machen. Vor kurzem habe ich ein neues Backbuch erworben „Süßes Backvergnügen“ mit „Leckereien zum Verschenken und Selbernaschen“ und aus diesem sollten es heute die Zimtcracker (S. 95) werden. Beim Zubereiten des Teiges zweifelte ich aber ein bisschen, ob es tatsächlich ein Zimtgebäck oder doch eher Haselnusscracker werden würde. Denn 1/4 TL Zimt ist für ein zimtiges Plätzchen, finde ich, nicht wirklich viel. Aber gut, ich tat wie mir angewiesen und war gespannt auf das Ergebnis.
Da laut Buch die Cracker am besten schön kross und gebräunt schmecken, wird empfohlen, die fertigen Cracker noch einmal kurz nachzubacken, damit auch die Mittelstücke der Teigplatte knusprig werden. Leider habe ich mich dann irgendwie mit den beiden kleinen Zimtliebhaberinnen verquatscht, so dass ein Teil der Cracker schon arg knusprig geworden ist (schönere Beschreibung für eigentlich verbrannt 😦 ). Na ja, so was passiert.
Die restlichen aber, haben wir sofort probiert. Sie sind sehr lecker, sehr haselnussig, aber auch eher unzimtig. Also beim nächsten Mal mehr Zimt und… weniger quatschen!

Zimtcracker

Zimtcracker

Zimtcracker

2 Eiweiß
100 g Puderzucker
1 Prise Salz
50 g flüssige Butter, leicht abgekühlt
100 g gemahlene Haselnusskerne
1/4 Tl Zimt +

Zimtcracker

Zimtcracker

Eiweiße mit Zucker und Salz halb steif schlagen. Die Butter in dünnem Strahl unterrühren, dann Haselnüsse und Zimt mit einem Spatel unterheben. Den Teig nun dünn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und im vorgeheizten Ofen bei 200° C  ca. 10 – 12 Minuten backen. Wenn die Teigplatte abgekühlt ist, diese in Stücke brechen. Evtl. diese nochmal für ein paar Minütchen in den Ofen geben, damit alle schön kross werden.

Jaa, und dann stand ich da mit zwei übrig gebliebene Eigelben. Eher beiläufig hatte ich vorher im Buch „Coffee & Cake, Rezepte aus den besten Coffeeshops der Welt“ geblättert und da waren mir dann die CrumbleCookies (S. 22) ins Auge gesprungen und taraa, es wurden zufällig 2 Eigelbe für die Zubereitung benötigt.
Allerdings habe ich ein wenig das Rezept verändert: Ursprünglich sollten 200 g brauner und 100 g weißer Zucker in den Teig. Das ist mir persönlich aber etwas zu viel. Ich mag es nicht, wenn Plätzchen zu süß sind.
Auch die vorgegebenen 2 TL Kardamompulver habe ich halbiert. Ich konnte die Kardamomgeschmacksintensität nicht so ganz einschätzen, also erstmal etwas weniger und beim nächsten Mal dann vielleicht die volle Menge. Definitiv wird es für die Cookies ein nächste Mal geben, denn sie sind absolut köstlich!

CrumbleCookies

CrumbleCookies

CrumbleCookies

100 g Walnüsse, grob gehackt
300 g Weizenmehl
1 TL Backpulver
250 g kalte Butter
150 g brauner Zucker
60 g weißer Zucker
1 P. Bourbon-Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eigelbe
100 g kernige Haferflocken
1 TL Kardamompulver
50 g getrocknete Cranberries (optional)

Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen. Butter in kleine Würfel schneiden und zugeben. Zucker (braun und weiß), Vanillezucker, Salz, Eigelbe, Haferflocken, Kardamom, Walnüsse und Cranberries zufügen und mit den Knethaken „grob streuselig“ kneten. Mit zwei Löffeln Häufchen gewünschter Größe abstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Bei 180° C (Umluft 160° C) ca. 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Bevor ihr die Kekse auf`s Kuchenrost gebt, etwas auf dem Blech abkühlen lassen.

Da ich eigentlich immer überlege, was ich mit übrig gebliebenem Eiweiß oder Eigelb mache, gibt es ab heute eine neue Kategorie: Backen -Eiweiß/Eigelb übrig? !

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Über Silke

myyummyprojects.wordpress.com

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