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Archiv des Autors: Silke

Kichererbsen-Gurken-Salat mit Minze und Dill

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Wenn ich jetzt so auf den grauen Himmel gucke, erinnere ich mich doch gerne an die letzte Woche zurück… voller Sonne und Wärme. Ich habe Blümchen gepflanzt, wir haben gegrillt, draußen gegessen und endlich konnte man mal wieder zu den schönen erfrischenden Salatrezepten greifen und eben mal keinen Eintopf kochen, um sich ein bisschen Wärme zu verschaffen.

Während ich am letzten Donnerstag also noch so überlegte, welchen Salat ich denn als nächstes Zubereiten wollte, traf ich auf der Instagramseite des Foodmagazins „LECKER“ auf dieses sich sehr schmackhaft anhörende Rezept hier und schon war beschlossen… den Salat gibt es zum Mittagessen!

Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Salat hat mir sehr, sehr gut geschmeckt. Die Kombination aus Kichererbsen, Gurke, Möhren, Kräutern, Nüssen und den Kirschen ist sehr gelungen. Die Kirschen bringen eine schöne, frische Säure mit hinein. Aber ich habe mir überlegt, ob ich den Salat beim nächsten Mal vielleicht einmal mit Cranberries zubereite, die ich persönlich lieber mag. Jedenfalls wird der Salat in diesem Sommer sicher noch das ein oder andere Mal zubereitet werden, denn auch zum Grillen ist er der ideale Begleiter.

Kichererbsen-Gurken-Salat mit Dill und Minze

Kichererbsen-Gurken-Salat mit Minze ud Dill

1 Dose Kichererbsen

1 Gurke

400 g Möhren

1 Bund Dill

1 Bund Minze

100 g gesalzene geröstete Erdnüsse

100 g getrocknete Kirschen

5 EL Olivenöl

6 EL Zitronensaft

1 – 2 TL (Akazien)-Honig

1/4 TL gem. Koriander

Salz und Pfeffer

Kichererbsen-Gurken-Salat mit Dill und Minze

Gebt die Kichererbsen in ein Sieb, spült sie ab und lasst sie gut abtropfen.

Die Gurke könnt ihr entweder schälen oder mit Schale verwenden. Halbiert sie längs und kratzt die Kerne heraus. Dann halbiert ihr jede Gurkenhälfte nochmals längs und schneidet sie anschließend in dünne Scheiben.

Die Möhren schält ihr und würfelt sie sehr fein.

Den Dill hackt ihr grob und die Minzeblättchen zupft ihr von den Stielen.

Die Erdnüsse hackt ihr grob. Laut Rezept sollen die getrockneten Kirschen auch grob gehackt werden. Ich habe sie jedoch ganz gelassen.

Für das Dressing mischt ihr den Zitronensaft mit dem Honig, Koriander, Salz und Pfeffer und verschlagt anschließend alles gut mit dem Olivenöl.

Mischt nun alle vorbereiteten Zutaten und das Dressing und lasst den Salat ca. 30 Minuten ziehen.

Kichererbsen-Gurken-Salat mit Dill und Minze

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Gebratenes Hähnchen mit Cashewnüssen (GAI PHAT MET MA MUANG HIMMAPHAN)

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Also ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich bekomme während unserer jährlichen Urlaubsplanung immer irgendwie sofort Appetit auf die Küche des von uns auserkorenen Urlaubslandes und schon krame ich neue oder bereits bewährte Rezepte raus und koche uns ein Stückchen Urlaubsvorfreude auf den Tisch. In diesem Jahr haben wir uns für Bangkok entschieden. Maritus und ich waren schon zweimal zusammen in Bangkok. Dies ist aber schon -lasst mich überlegen- ca. 18 Jahren her . Waaassss? 18 Jahre? Ohje… wirklich erschreckend wie schnell die Zeit vergeht. Damals haben wir schon viele tolle Sehenswürdigkeiten wie den Königspalast mit dem Wat Phra Kaeo, den Wat Pho, die Giant Swing, das Jim Thompson House etc.. angeschaut. Sehr gerne erinnere ich mich auch an eine Klongfahrt durch den Bezirk Thonburi, der auf der andere Seite des Chao Phraya liegt, mit einem nussschalenähnlichen Bötchen, obwohl mir diese sehr viel Selbstbeherrschung abverlangte, nicht beim Überqueren des Chao Phrayas alles zusammenzuschreien, da ich auf Booten und Schiffen einfach richtig Angst habe und der Fluss sooo groß erschien und das Bötchen sooo klein. Die Fahrt durch die Klongs hat mich aber dann für alle ausgestandenen Ängste entschädigt und war einfach wunderschön. Auch ein abendlicher Besuch des Oriental Hotels gehört zu meinen unvergesslichen Erlebnissen. Mit Maritus zusammen cocktailschlürfend auf der Riverside Terrasse des Hotels mit Blick auf den Chao Phraya… hach… herrlich!
Das wir uns in diesem Jahr nun wieder für Bangkok als Reiseziel entschieden haben… das kam so: Maritus war im letzten Jahr dreimal beruflich für insgesamt drei Monate im Rahmen eines Projektes dort. Eigentlich sollte es ursprünglich nur ein Monat sein, aber dann wurde er noch zweimal dorthin berufen (natürlich nur mit meiner und Filias ausdrücklicher Genehmigung 😉 ). Die Zeit war teils schon hart. So lange waren wir noch nie von einander getrennt. Und auch wenn die heutigen Medien uns ja alle Möglichkeiten des häufigen Kontaktes bieten und man im Prinzip gar nicht das Gefühl hat, dass der andere ca. 11.000 km weit weg ist… er fehlt. Aber wir haben die Herausforderung gemeistert! Jedenfalls hatte Maritus dann irgendwann die Idee, dass wir in diesem Jahr einfach als Familie nach Bangkok reisen sollten, um die Stadt nochmal zusammen zu erkunden, Filia und mir das ein oder andere zu zeigen und mit uns seine Erinnerungen zu teilen. Und just als wir in die Reiseplanung einstiegen überkam mich schon der Appetit nach Grünem Curry, Tom Yum Suppe, Papayasalat und und und. Beim Stöbern im Netz bin ich auf die Website der „Amita Thai Cooking Class“ gestoßen und habe dort schöne Rezepte gefunden, darunter auch das Gebratene Hühnchen mit Cashewnüssen. Da ich dieses Gericht noch gar nicht kannte und es sich sehr lecker las, habe ich mich entschieden, es direkt einmal auszuprobieren. Wir fanden es superlecker und das Gericht hat einen festen Platz in meiner Rezeptmappe bekommen und wird in Zukunft sicher noch öfters gekocht werden.

GAI PHAT MET MA MUANG HIMMAPHAN

Sollte euch die Menge an Chili zu viel sein, reduziert sie einfach. Ich habe dies auch gemacht, war dann jedoch etwas enttäuscht, dass das Gericht nicht so scharf war, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich habe handelsübliche Chilis aus dem Supermarkt verwendet, die wahrscheinlich jedoch nicht so scharf sind wie Thai-Chilis. Beim nächsten Mal werde ich mal Chilis aus dem asiatischen Supermarkt besorgen… mal sehen wie scharf es dann wird.

GAI PHAT MET MA MUANG HIMMAPHAN

GAI PHAT MET MA MUANG HIMMAPHAN
(Gebratenes Hähnchen mit Cashewnüssen)

pro Person nehmt ihr…

2 EL Cashewnüsse, naturbelassen
etwas Öl

2 fritierte getrocknete rote Chilis, feingehackt  (Das Rezept verlangt nach „deep fried dried Chilies. Ich habe getrocknete rote Chilis verwendet, die ich vor dem Feinhacken in etwas Öl gebraten habe. Die Chilis haben dadurch einen ganz tollen Geschmack bekommen. Das Öl habe ich anschließend zum Braten des eigentlichen Gerichtes verwendet.)

150 g Hähnchenfilet, in kleine Stücke geschnitten
1 TL Fischsauce
1/2 TL dunkle, süße Sojasauce

1/2 TL Knoblauch, feingehackt

1 EL Pflanzenöl (evtl. das Öl von den Chilis (s. o.) verwenden)

1/2 Zwiebel, fein gewürfelt

1 TL Fischsauce

1/2 TL dunkle, süße Sojasauce

1/2 TL Zucker (Ich habe Palmzucker verwendet.)

1 Prise Salz (In einem Thailändischen Kochkurs wurde mir eigentlich mal erzählt, dass Salz in der thailändischen Küche keine Verwendung findet. Deshalb wunderte es mich etwas, im Rezept Salz zu finden.)

2 frische rote Chilis, in dünne Streifen geschnitten

1 – 2 Frühlingszwiebeln, in ca. 2,5 cm große Stücke geschnitten

evtl. etwas Wasser, falls das Gericht zu trocken erscheint

GAI PHAT MET MA MUANG HIMMAPHAN

Die Cashewnüsse bratet ihr in etwas Öl, bis sie leicht gebräunt sind und stellt sie anschließend zur Seite.

Die getrockneten roten Chilis bratet ihr ebenfalls in Öl und stellt sie anschließend zur Seite (Bewahrt das aromatisierte Öl auf, falls ihr es gleich noch benutzen möchtet.).

Die Hähnchenstücke mischt ihr mit der Fisch- und der süßen Sojasauce.

Dann bratet ihr das Fleisch bei mittlere Hitze leicht an, bis es ungefähr halbgar ist und stellt es zur Seite.

Jetzt erhitzt ihr entweder den Löffel Pflanzenöl oder alternativ 1 El vom „Chiliöl“ in einem Wok oder einer großen Pfanne.

Bratet den Knoblauch darin leicht an (nicht zu braun werden lassen, da sonst bitter) und gebt anschließend das Hähnchenfleisch und die Zwiebelstückchen hinzu.

Rührt alles gut durch und gebt Fischsauce, süße Sojasauce, Zucker und Salz hinzu.

Nun kommen die Frühlingszwiebeln und die frischen roten Chilis hinein. Bratet das Ganze, bis die Frühlingszwiebeln nicht mehr roh, aber noch schön knackig sind.

Jetzt kommen noch die Cashewnüsse und die getrockneten Chilistückchen hinzu und werden untergehoben.

Gericht mit Reis genießen. Lasst es euch schmecken!

 

Bananen-Müsli-Brot

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Am Samstag hatte ich Frühstücksbesuch von meinen früheren Kolleginnen. Wir haben einige Jahre zusammengearbeitet und uns so gut verstanden, dass wir auch privat hier und da etwas zusammen unternommen haben. Mehrere Umstrukturierungen, Elternzeiten und schließlich auch mein -zu Gunsten Filias nachschulischer Betreuung- komplettes Ausscheiden aus dem Unternehmen führten jedoch dazu, dass wir eben nicht mehr fast täglich zusammen unsere Arbeit verrichteten und uns sehen konnten. Hmmm…irgendwie doof. Damit wir uns aber nicht aus den Augen verlieren und uns zumindest ab und zu mal sehen und ausgiebig quatschen können, ist irgendwann die Idee entstanden, uns anlässlich unserer Geburtstage zum Frühstück zu treffen. Eigentlich habe ich im November Geburtstag. Da wir uns aber alle geburtstagsmäßig in der zweiten Jahreshälfte knubbeln, strecken wir die Frühstückstermine auch gerne über das erste Halbjahr.

Bananen-Müsli-Brot

Zufällig hatte ich kürzlich auf der „dasKochrezept“-Seite ein Rezept für ein sehr schmackhaft klingendes Bananen-Müsli-Brot (Auf der Seite heißt es jedoch Bananen-Nuss-Brot, da ein Müsli mit Nüssen verwendet wird.) entdeckt, das sich nun geradezu aufdrängte, zum Frühstück gebacken und angeboten zu werden. Dieses Bananenbrot ist fester als ein klassische Bananenbrot, das sich zwar auch gut toasten und mit Butter bestreichen lässt, jedoch eher an einen Kuchen erinnert. Im Rezept steht geschrieben, dass das Brot sehr gut auch herzhaft schmeckt. Das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert. Mit Butter, Marmelade oder Nutella war es jedenfalls sehr lecker und ist mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gebacken worden.

Bananen-Müsli-Brot

Bananen-Müsli-Brot

1 Banane

1 Ei (Größe M)

6 EL Öl (Das waren bei mir so 50 ml.)

40 g Zucker

40 g brauner Zucker

150 g Joghurt (Ich habe griechischen verwendet.)

330 g Mehl

1 P. Weinsteinbackpulver

1 TL Zimt

1 Prise Salz

200 g knuspriges Müsli nach Wahl (Ich habe ein gebackenes Müsli mit Cranberries und Schokostückchen verwendet.)

Bananen-Müsli-Brot

Die Eier schlagt ihr mit dem Öl und den beiden Zuckerarten schaumig.

Zerdrückt die Banane und rührt diese mit dem Joghurt unter die Ei-Öl-Zucker-Masse.

Nun mischt ihr Mehl, Backpulver, Zimt und Salz und knetet es mit dem Müsli unter.

Füllt den Teig in eine gefettet Kastenform und backt das Brot für ca. 45 Minuten im auf 180° C vorgeheizten Ofen. Anschließend deckt ihr die Form mit Alufolie ab und backt dass Brot für weitere 15 Minuten.

Lasst es euch schmecken!

Bananen-Müsli-Brot

Cheesecake-Brownies

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Eigentlich habe ich ja noch das ein oder andere im Garten zu erledigen. Allerdings kann ich mich bei dem fiesen Regenwetter nicht aufraffen, in Regenmantel und Gummistiefeln durch die Sträucher zu kriechen. Leider habe ich mir eh schon eine Erkältung eingefangen… heute mit Kopfdruck und Halsschmerzen aufgestanden… toll! Also nutze ich meine freie Zeit zwischendurch, mal wieder etwas Ordnung in meine Rezeptkiste zu bringen … eine meiner Lieblingsbeschäftigungen bei Schmuddelwetter (und auch so eine Art Lebensaufgabe. 😉 ). Aber ich finde das halt super entspannend, ein Tässchen Tee oder Kaffee und meine Rezeptschnippsel.
Und so ergab es sich, dass ich vorgestern ein super simples Rezept für Cheesecake-Brownies gefunden habe, das mir regelrecht „back mich“ zurief (Das Rezept habe ich mal aus einem „Chefkoch-Magazine“ ausgeschnitten.).  Da ich zum Geburtstag einer Freundin Kuchen backen wollte, habe ich die Gelegenheit direkt genutzt und die Brownies gestern ausprobiert. Eigentlich kommen im ursprünglichen Rezept nur zwei Eier der Größe M in den Schokoladenteig. Aber da ich wie immer mehrere Sachen gleichzeitig gemacht habe (was in der Regel auch kein Problem ist), habe ich aus Versehen drei Eier in den Teig gehauen, die dann auch noch die Größe L hatten. Aber egal, Eier können wahrscheinlich gar nicht zu viele in einem Teig sein. 🙂 Ich habe dann erstmal die 60g Mehl eingerührt -ggf. hätte ich ja mehr Mehl hinzugeben können- und mir den Teig angeschaut. Der schien mir jedoch gut so, wie er war. Also ab in die Form und in den Ofen….

…die Brownies sind soo lecker und haben auf dem Geburtstag großen Anklang gefunden. Die müsst ihr unbedingt ausprobieren. Ich backe sie jedenfalls morgen direkt nochmal, vorausgesetzt die Erkältung rafft mich nicht gänzlich dahin 😉 … ich geh mir dann nochmal einen Tee machen.

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Cheesecake-Brownies

120 g Bitterschokolade

120 g Butter

3 Eier (Größe L)

150 g brauner Zucker

60g Mehl

Für die Käsemasse:

250 g Doppelrahm-Frischkäse

1 Ei (Größe L)

60 g Zucker

1 P. Vanillezucker

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Die Schokolade schmelzt ihr mit der Butter in einem Topf, verrührt beides und und lasst es etwas abkühlen.

Schlagt nun die Eier mit dem Zucker schaumig und rührt die Schoko-Butter-Mischung unter.

Gebt das Mehl hinzu und zieht es unter.

Für die Frischkäsemasse verrührt ihr alle Zutaten glatt.

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Nun gebt ihr ungefähr zwei Drittel des Schokoladenteiges in eine am Boden mit Backpapier ausgelegte und am Rand gefettete rechteckige Brownieform.

Anschließend wird die Frischkäsemasse auf dem Brownieteig verteilt.

Nun klekst ihr den übrigen Schokoteig auf die Frischkäsemasse und zieht mit einer Gabel einmal durch, so dass ein schönes Marmormuster entsteht.

Backt nun die Cheesecake-Brownies im vorgeheizten Ofen bei 180° C ca. 30 – 35 Minuten +/-.

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(Der beste) Marmorkuchen… (ever)

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Marmorkuchen gehört schon seit eh und je zu meinen Lieblingskuchen und ist der erste Kuchen, den ich komplett alleine gebacken habe. Eines Samstagnachmittags – ich weiß gar nicht mehr wie alt ich war – wollten meine Mama und ich zusammen einen Marmorkuchen backen. Wir hatten gerade die Butter und den Zucker in die Schüssel gefüllt und ich wollte gerade beginnen, diese mit dem Mixer zu verrühren, als plötzlich das Telefon klingelte. Es war eine Freundin meiner Mutter…. oh je… das konnte dauern. Ich hatte so gar keine Lust zu warten, denn wenn die Damen einmal angefangen hatten zu telefonieren, kam man von Hölzchen auf Stöckchen und man konnte Minimum eine Stunde rechnen, bis das Gespräch zum Abschluss kam (gut, ich kann jetzt nicht behaupten, dass es heutzutage bei mir anders wäre 🙂 ). Da ich schon oft mit meiner Mutter gebacken hatte und das gute alte Backbuch meiner Mutter mir ja auch hilfreich zur Seite lag, habe ich einfach mal weiter gemacht. Meine Mama, die in der Diele telefonierte ( ja, damals hatten wir noch kein schnurloses Telefon, so dass der Telefonierbereich nicht nur durch das an der Wand fest verkabelte Telefon sondern auch dem mit der Basis fest verkabeltem Hörer relativ eingeschränkt war), bemerkte nicht mal, dass um die Ecke in der Küche weiter gerührt und gewerkelt wurde und als sie dann endlich ihr Telefonat beendet hatte und wieder zu mir kam, war sie dann erstmal verblüfft, dass der Kuchen schon im Ofen war und ich voll stolz…. mein erster ganz alleine gebackener Kuchen.

Lange Zeit haben wir unseren Marmorkuchen nach dem Rezept aus Roland Gööcks großem Backbuch gebacken. Ich glaube, dieses Buch war auch so ein siebziger Jahre Standardwerk und hat uns immer gute Dienste erwiesen. Das total zerfledderte Exemplar meiner Mama steht mittlerweile in meinem Bücherregal, denn vor ein paar Jahren, habe ich meiner Mutter via eBay ein zwar gebrauchtes, aber immerhin in einem Stück verwendbares Ersatzexemplar besorgt, aus dem immer noch gerne gebacken wird.

Mittlerweile backen wir Marmorkuchen jedoch immer nach einem Rezept, das ich von einer Freundin bekommen habe, die es wiederum von einer Freundin bekommen hat, die es wiederum von ihrer Oma hat. Der Kuchen wird supersaftig und hält sich gut verpackt minimum eine Woche. Aber meist wird er hier sowieso gar nicht so alt. 🙂 .

Marmorkuchen

Marmorkuchen 

375 g Butter

375 g Zucker

1 P. Vanillezucker

7 Eier

375 g Mehl

2 gestrichene TL Backpulver

Backkakao nach Geschmack

Marmorkuchen

Rührt die Butter, den Zucker, den Vanillezucker und die Eier schaumig.

Nun rührt ihr nach und nach das Mehl unter.

Gebt das Backpulver hinzu und rührt es kurz unter.

Jetzt gebt ihr die Hälfte (oder auch 2/3 ganz nach Geschmack) des Teiges in die Form (Gugelhupfform oder Kastenform 30 cm etc.) (Ich habe den Kuchen auch schon in einer quadratischen Springform gebacken.)

In die andere Teighälfte bzw. das restliche Drittel rührt ihr noch Backkakao nach Geschmack (Ich nehme meist 2 – 4 EL Kakao.) und verteilt ihn dann auf dem hellen Teig.

Für das Marmormuster schwingt ihr einmal mit einer Gabel durch den Teig.

Nun wird der Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 180° gebacken.
Laut Rezept beträgt die Backzeit 45 Minuten. Bei mir ist der Kuchen nach dieser Backzeit aber nie durch. Deshalb backe ich ihn immer 60 Minuten, mache dann die Stäbchenprobe und backe ihn dann ggf. noch weiter. Da jeder Ofen anders backt und es auch darauf ankommt, in welcher Form ihr den Kuchen habt, müsst ihr mit der Backzeit einfach etwas experimentieren.

Marmorkuchen

 

 

Apple Bread

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Vor einigen Wochen hatte ich mich mit der Mama von Filias Freundin zu einem Kaffee verabredet. Als ich eintraf, lachte mich dann auch noch dieses extra für unser Treffen gebackene Apple Bread an. Mir hat der Kuchen so gut geschmeckt, dass ich direkt auch noch ein zweites Stück gegessen habe und natürlich musste ich das Rezept unbedingt haben. Das Rezept stammt aus der Washington Post (die Mama ist gebürtige Amerikanerin) und ist ein Familienrezept von Maggie Austin, einer professionellen Kuchenbäckerin oder besser gesagt Kuchenkünstlerin, die berühmt für ihre tollen Torten mit oft floralem Design ist und auch bereits ein Buch über ihre Tortenkunst herausgebracht hat. Ich muss gestehen, dass ich vorher noch nie von Maggie Austin gehört hatte. Jedenfalls gibt es das Apple Bread jeden Tag im Buzz Bakeshop, in dem Maggie, wie in dem Washington Post Rezeptartikel zu lesen ist, als „culinary director“ arbeitet. Den Buzz Bakeshop findet man in Alexandria und Arlington. Ich habe die Cafes direkt mal auf meine „Da-möchte-ich-mal-hin-Liste“ gesetzt und falls es mich mal nach Virginia verschlägt, muss ich das Apple Bread natürlich unbedingt vor Ort probieren. 🙂

Das Rezept für das Apple Bread habe ich ein bisschen meinem persönlichen Gusto angepasst. Im Original werden 350 g Zucker verwendet… ich habe 200 g genommen und fand es so vollkommen in Ordnung. Auch die Salzmenge habe ich reduziert, im Originalrezept wird 1 Teelöffel Salz zum Teig gegeben, ich habe jedoch nur eine gute Prise genommen. Als ich das Apple Bread ausprobiert habe, war der Piment für meinen Geschmack schon recht dominant . Das war mir beim ersten Genuss des Kuchens gar nicht aufgefallen. Beim nächsten Mal würde ich vielleicht nur einen 1/8 TL nehmen. Da ich keine Pecannüsse vorrätig hatte, habe ich den Kuchen mit Walnüssen gebacken. Mit Pecannüssen (die waren beim ersten Mal drin) schmeckt er mir jedoch persönlich besser.

Apple Bread

Apple Bread

2 große Eier

180 ml Pflanzenöl

2 TL Vanilleextrakt

200 g Zucker

1 1/2 TL Zimt

1/4 TL gem. Piment (evtl. weniger)

1 Prise Salz

1/2 TL Natron

1 TL Backpulver

260 g Mehl

4 mittelgroße Äpfel, geschält, entkernt, in dünne Scheiben geschnitten (diese evtl. noch in kleinere Stücke schneiden).

130 g Pecan- oder Walnüsse, grob gehackt

 

Apple Bread

Verrührt die Eier mit dem Öl, dem Vanilleextrakt, dem Zucker, den Gewürzen, dem Natron und dem Backpulver, bis alles gut miteinander verbunden ist.

Hebt nun das Mehl unter.

Jetzt gebt die Äpfel und Nüsse zum Teig und hebt sie unter. Wundert euch jetzt nicht… der Teig sieht nicht klassisch wie Kuchenteig aus, sondern eher wie Äpfel und Nüsse mit ein bisschen Teig drumherum. Aber das muss so sein.

Apple Bread

Füllt den Teig in eine gefettete Kastenform und backt das Apple Bread im vorgeheizten Ofen bei 180° C auf der mittleren Schiene ca. 60 – 75 Minuten. Bei mir war der Kuchen nach 60 Minuten noch nicht ganz durchgebacken, also zur Sicherheit lieber eine Stäbchenprobe machen.

Wenn der Kuchen gut ist, nehmt ihn heraus und lasst ihn ca. 10 Minuten in der Form auskühlen. Nehme ihn dann aus der Form und lasst ihn auf einem Kuchengitter ganz auskühlen, bevor ihr ihn anschneidet.

 

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Röstkraut mit Pecannüssen und Cranberries

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Als ich kürzlich über meiner Bestellung für die Bio-Kiste brütete und überlegte, was ich denn in der kommenden Woche kochen wollte, fiel mir spontan das Rezept für das Röstkraut ein, das ich erst ein paar Tage zuvor in meinen „BALD AUSPROBIEREN“-Ordner geheftet hatte. Rotkohl gibt es bei uns meistens nur klassisch gekocht mit Äpfeln, Lorbeer, Nelken und Wacholderbeeren und so war ich sehr gespannt, wie diese Rotkohlvariation schmecken würde. Das Rezept hatte ich einmal in der Zeitschrift „Good Health“ gefunden. Im Original verlangt es nach getrockneten Kirschen. Da ich aber ein großer Cranberryfan bin, habe ich spontan beschlossen, die Kirschen einfach gegen Cranberries zu tauschen. Auch war im Rezept ein ganzer Kopf Rotkohl vorgesehen. Ich habe mich aber dafür entschieden, erst einmal nur einen halben Rotkohl zu probieren. Allerdings habe ich die angegebene Menge der Gewürze und des Olivenöls beibehalten und ich muss sagen, dass das Kraut entgegen erster Befürchtungen nicht überwürzt  war. Würde ich das Rezept mit einem ganzen Rotkohl zubereiten, würde ich die Gewürz- und Öl-Menge verdoppeln. Das Röstkraut hat mir jedenfalls sehr gut geschmeckt und die Kombination mit den Nüssen und den Cranberries kann ich wärmstens empfehlen.

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Röstkraut mit Pecannüssen und Cranberries

1/2 Kopf Rotkohl

1/2 TL geräuchertes Paprikapulver

1/2 TL Knoblauchpulver

3 TL Olivenöl

Salz und Pfeffer

30 g gehackte Pecannüsse

40 g getrocknete Cranberries

Hobelt den Rotkohl in Streifen.
(Vorsicht! Passt dabei gut auf eure Finger auf, sonst geht es euch wie mir und ihr müsst erstmal ein großes Pflaster holen 😉 ).

Verteilt den Rotkohl auf ein geöltes Backblech.

Gebt nun die Gewürze und das Öl über den Rotkohl und mischt alles mit den Händen einmal durch.

Nun gebt ihr das Blech in den auf 220° C vorgeheizten Backofen und röstet den Rotkohl ca. 25 – 30 Minuten. Rührt zwischendurch einmal durch.

Richtet den fertigen Kohl auf Tellern oder einer Platte an und gebt die Pecannüsse und die Cranberries darüber.

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