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Archiv der Kategorie: Gebäck

Apple Bread

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Vor einigen Wochen hatte ich mich mit der Mama von Filias Freundin zu einem Kaffee verabredet. Als ich eintraf, lachte mich dann auch noch dieses extra für unser Treffen gebackene Apple Bread an. Mir hat der Kuchen so gut geschmeckt, dass ich direkt auch noch ein zweites Stück gegessen habe und natürlich musste ich das Rezept unbedingt haben. Das Rezept stammt aus der Washington Post (die Mama ist gebürtige Amerikanerin) und ist ein Familienrezept von Maggie Austin, einer professionellen Kuchenbäckerin oder besser gesagt Kuchenkünstlerin, die berühmt für ihre tollen Torten mit oft floralem Design ist und auch bereits ein Buch über ihre Tortenkunst herausgebracht hat. Ich muss gestehen, dass ich vorher noch nie von Maggie Austin gehört hatte. Jedenfalls gibt es das Apple Bread jeden Tag im Buzz Bakeshop, in dem Maggie, wie in dem Washington Post Rezeptartikel zu lesen ist, als „culinary director“ arbeitet. Den Buzz Bakeshop findet man in Alexandria und Arlington. Ich habe die Cafes direkt mal auf meine „Da-möchte-ich-mal-hin-Liste“ gesetzt und falls es mich mal nach Virginia verschlägt, muss ich das Apple Bread natürlich unbedingt vor Ort probieren. 🙂

Das Rezept für das Apple Bread habe ich ein bisschen meinem persönlichen Gusto angepasst. Im Original werden 350 g Zucker verwendet… ich habe 200 g genommen und fand es so vollkommen in Ordnung. Auch die Salzmenge habe ich reduziert, im Originalrezept wird 1 Teelöffel Salz zum Teig gegeben, ich habe jedoch nur eine gute Prise genommen. Als ich das Apple Bread ausprobiert habe, war der Piment für meinen Geschmack schon recht dominant . Das war mir beim ersten Genuss des Kuchens gar nicht aufgefallen. Beim nächsten Mal würde ich vielleicht nur einen 1/8 TL nehmen. Da ich keine Pecannüsse vorrätig hatte, habe ich den Kuchen mit Walnüssen gebacken. Mit Pecannüssen (die waren beim ersten Mal drin) schmeckt er mir jedoch persönlich besser.

Apple Bread

Apple Bread

2 große Eier

180 ml Pflanzenöl

2 TL Vanilleextrakt

200 g Zucker

1 1/2 TL Zimt

1/4 TL gem. Piment (evtl. weniger)

1 Prise Salz

1/2 TL Natron

1 TL Backpulver

260 g Mehl

4 mittelgroße Äpfel, geschält, entkernt, in dünne Scheiben geschnitten (diese evtl. noch in kleinere Stücke schneiden).

130 g Pecan- oder Walnüsse, grob gehackt

 

Apple Bread

Verrührt die Eier mit dem Öl, dem Vanilleextrakt, dem Zucker, den Gewürzen, dem Natron und dem Backpulver, bis alles gut miteinander verbunden ist.

Hebt nun das Mehl unter.

Jetzt gebt die Äpfel und Nüsse zum Teig und hebt sie unter. Wundert euch jetzt nicht… der Teig sieht nicht klassisch wie Kuchenteig aus, sondern eher wie Äpfel und Nüsse mit ein bisschen Teig drumherum. Aber das muss so sein.

Apple Bread

Füllt den Teig in eine gefettete Kastenform und backt das Apple Bread im vorgeheizten Ofen bei 180° C auf der mittleren Schiene ca. 60 – 75 Minuten. Bei mir war der Kuchen nach 60 Minuten noch nicht ganz durchgebacken, also zur Sicherheit lieber eine Stäbchenprobe machen.

Wenn der Kuchen gut ist, nehmt ihn heraus und lasst ihn ca. 10 Minuten in der Form auskühlen. Nehme ihn dann aus der Form und lasst ihn auf einem Kuchengitter ganz auskühlen, bevor ihr ihn anschneidet.

 

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Kokos-Curry-Makronen

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In meinem zweiten Rückblick möchte ich euch heute noch einmal die Kokos-Curry-Makronen vorstellen.
Als ich das Rezept damals in einer Zeitschrift entdeckte, war schnell klar, dass ich es unbedingt ausprobieren musste. Makronen hatte ich ja schon oft gebacken. Aber mit Curry? Doch warum auch nicht? Schließlich bilden Kokos und Curry in der herzhaften Küche ja auch eine sehr leckere Kombi, dann könnte das in der süßen Variante doch auch was geben. Und tatsächlich… die Makronen waren unheimlich lecker, ja sogar so lecker, dass ich sie -bis auf die Makrönchen natürlich, die ich meiner PamK-Tauschpartnerin geschickt habe, ganz schnell weggefuttert hatte. 🙂

Kokos-Curry-Makronen

Kokos-Curry-Makronen

Kokos-Curry-Makronen

125 g Kokosraspel

200 g Puderzucker

abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone

4 Eiweiß

2 EL Mehl

Backoblaten (4 oder 5 cm Durchmesser)

ca. 150 g Kuvertüre (Vollmilch oder Zartbitter je nach Wunsch)

Currypulver zum Bestäuben

 

Gebt die Kokosraspel, den Puderzucker und die Zitronenschale mit den Eiweißen in einen Topf und verrührt die Zutaten.

Erhitzt die Mischung nun unter ständigem Rühren einige Minuten, jedoch nicht kochen!!

Anschließend lasst ihr die Kokosmasse erkalten.

Rührt das Mehl unter und setzt mit zwei Löffeln oder einem Eisportionierer die Kokosmasse kugelig auf die Oblaten.

Backt die Makronen im vorgeheizten Ofen bei 160° C (Umluft 140° C) ca. 15 Minuten.

Nun öffnet ihr die Ofentür mit einem Kochlöffelstiel leicht und backt die Makronen weitere ca. 5 Minuten.

Lasst die Kuvertüre schmelzen und taucht die abgekühlten Makronen mit einer Hälfte hinein.

Bestäubt jedes Makrönchen nun mit 1 Prise Currypulver und lasst sie trocknen.

Schokoladen-Marzipan-Cookies

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In der Weihnachtsbäckerei… trallalala …

Jaa, zugegeben, Schoko-Cookies sind jetzt nicht unbedingt besonders weihnachtlich, aber mit ein bisschen Marzipan drin… kann man das schon durchgehen lassen. 😉 Die Kombi aus Schokolade und Marzipan (vorausgesetzt natürlich man mag Marzipan) ist nicht nur sehr lecker, sondern die Plätzchen machen auf dem adventlichen Plätzchenteller auch eine gute Figur und brauchen sich nicht hinter Zimtsternen, Vanillekipferl und den anderen Klassikern zu verstecken.
Ich hatte ja gedacht, dass die Plätzchen  -wie das bei Cookies oft so ist- eher weicher sind, aber nein, sie sind richtig schön knusprig (was ich persönlich eigentlich auch viel lieber mag). Zudem sind die Plätzchen ratzifatzi gemacht.

Also fröhliches Knuspern und einen wunderschönen zweiten Advent!

Schokoladen-Marzipan-Cookies

Schokoladen-Marzipan-Cookies

Schokoladen-Marzipan-Cookies

125 g weiche Butter

125 g brauner Zucker

1 Prise Salz

1 Ei

175 g Mehl

1 TL Weinstein-Backpulver

100 g Marzipan-Rohmasse, fein gewürfelt

100 g Vollmilchschokolade, grob gehackt

Schokoladen-Marzipan-Cookies

Schokoladen-Marzipan-Cookies

Rührt die Butter, den Zucker und das Salz cremig.

Gebt das Ei hinzu und rührt es gut unter.

Mischt das Mehl mit dem Backpulver und rührt die Mischung unter.

Gebt die Marzipanstückchen hinzu und verrührt sie kurz.

Nun hebt ihr noch die Schokostückchen unter den Teig.

Gebt mit zwei Teelöffeln kleine Teighäufchen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

Backt die Plätzchen im vorgeheizten Ofen bei 190° C ca. 15 Minuten.

Amaretto-Nussecken

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Soo, nun haben wir November und so langsam nähern wir uns doch der Adventszeit entgegen. Ich habe schon mal meine ganzen gesammelten Weihnachtsrezepte rausgekramt, schon einmal hier geschaut und da geschaut und sogar eine Weihnachtsmappe angelegt. In dieser sind nun schön ordentlich ganz viele leckere Rezepte drin, die ausprobiert werden möchten.

Aber da sind ja auch noch die altbewährten Rezepte, die seit Jahren ihren festen Platz in meiner Weihnachtsbäckerei haben wie zum Beispiel leckere Zimtsterne, Mamas Vanillekipferl… und die wirklich köstlichen Amaretto-Nussecken. Gut, die sind jetzt nicht unbedingt Weihnachtsklassiker und schmecken durchaus ganzjährig, aber irgendwie backe ich die leckeren Eckchen immer nur in der Adventszeit.
Das Rezept habe ich vor 3 Jahren schon einmal vorgestellt, allerdings in einem recht langen Post mit mehreren Rezepten über mein „Post-aus-meiner-Küche“-Päckchen für meine Tauschpartnerin. Im Nachhinein betrachtet finde ich es aber recht schade, dass das ein oder andere meiner Lieblingsstücke aus diesem Post nicht mal alleine im Mittelpunkt stand und seinen ganz eigenen Beitrag bekommen hat und so habe ich mir überlegt, diese Lieblingsrezepte einfach nochmal so richtig vorzustellen und ihnen einen eigenen Post zu widmen.
Also… tatarata … Vorhang auf, den Anfang machen heute meine geliebten Amaretto-Nussecken… aber Vorsicht!… Der Genuss dieser Gebäckstücke macht süchtig und ist ansteckend! 🙂

Amaretto-Nussecken

Amaretto-Nussecken

Amaretto-Nussecken

250 g Mehl

60 g Zucker

1 P. Vanillezucker

1 Ei

125 g Butter

Verknetet die Zutaten zu einem Teig, wickelt ihn in Folie und legt ihn für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank.

250 g Butter

200 g Zucker

2 P. Vanillezucker

200 g gehackte Mandeln

100 g gehackte Haselnüsse

75 g Amarettini, grob zerbröselt

100 g gemahlene Haselnüsse

150 g Aprikosenkonfitüre

3 EL Mandellikör

100 g Zartbitterkuvertüre

Amaretto-Nussecken

Amaretto-Nussecken

Kocht Butter, Zucker und Vanillezucker mit 4 EL Wasser auf, anschließend ca. 10 Minuten abkühlen lassen.

Erwärmt die Konfitüre leicht.

Rollt den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech aus und bestreicht ihn mit der Konfitüre.

Gebt die Nüsse, Amarettini und den Likör zur Butter-Zucker-Masse, rührt gut durch und verteilt die Masse danach auf dem Teig.

Im vorgeheizten Ofen bei 175° C (Umluft 150° C) ca. 30 – 35 Minuten goldbraun backen.

Nach dem Backen ca. 15 – 20 Minuten abkühlen lassen (Es hat sich bewährt, das Ganze doch etwas länger abkühlen zu lassen. Ich finde, man kann die Ecken dann besser schneiden.).

In der Zwischenzeit schmelzt ihr die Kuvertüre.

Schneidet die Gebäckplatte je nach gewünschter Größe in Quadrate und diese dann in Dreiecke.

Taucht die Nussecken mit den Ecken in die Kuvertüre oder bestreicht sie damit.

Nuss-Nougat-Strietzel

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Was backe ich denn?

Jedes Jahr im April überlege ich, mit welchem Kuchen oder Gebäck ich Filia zu ihrem Geburtstag eine Freude machen könnte. Als Filia kleiner war, war ihr Lieblingskuchen ein „Amerikanischer Schokoladenkuchen“ und den musste ich dann auch immer zu ihrem Ehrentage backen. Irgendwann wurde dieser dann durch „Oreo-Muffins„, Apfelstreusel oder Russischer Zupfkuchen abgelöst.

Im letzten Jahr hatte Filia sich eine Schokokuss-Torte gewünscht. In meiner Sammlung hatte ich zwei schöne Rezepte gefunden. Da wir uns aber weder für die eine noch die andere Version entscheiden konnten, hatte ich kurzerhand entschlossen einen Mix aus beiden Kuchen auszuprobieren.

Der Kuchen war sehr lecker … dummerweise ist die Schokokusscreme aber nicht so richtig fest geworden, so dass diese mir meinen liebevollen Rand aus Mini-Schokoküssen aus dem Biskuitboden gedrückt hat und überall drohte herauszulaufen. Das, was die Gäste dann auf dem Teller hatten, war dann eine sehr moderne Interpretation von Schokokuss-Torte … aber wie gesagt… lecker war`s! 🙂

mein leicht verunglückter Schokokuss-Kuchen :-)

mein leicht verunglückter Schokokuss-Kuchen 🙂

Für dieses Jahr habe ich natürlich auch etwas Leckeres gefunden …

… einen Nuss-Nougat-Strietzel mit „Toffifee“ und einen „Oreo“-Cheesecake.

Der „Oreo“-Cheesecake hat mich auch ein bisschen geärgert, na eigentlich war ich es selber schuld, aber das lest ihr im nächsten Post.

Heute gibt es erstmal den Strietzel. Das Rezepte habe ich in der Zeitschrift „Mein Lieblingsrezept“ gefunden.

Für die Füllung wurde nach gehobelten Haselnüssen verlangt. Leider sind diese bei uns nicht überall zu bekommen, so dass ich zu gemahlenen Haselnüssen gegriffen habe. Die Menge der Toffifees habe ich auch leicht erhöht.

 

Nuss-Nougat-Strietzel

Nuss-Nougat-Strietzel

 

Nuss-Nougat-Strietzel

Für den Hefeteig:

375 g Mehl

70 g Zucker

1 P. Vanillezucker

1 Ei

50 g weiche Butter

100 ml lauwarme Milch

1/2 Würfel frische Hefe

Mischt das Mehl mit dem Zucker und dem Vanillezucker.

Fügt die Butter und das Ei hinzu.

Bröckelt die Hefe in die Milch und löst sie darin auf.

Gießt die Hefemilch zu der Mehlmischung und verknetet alles zu einem geschmeidigen Teig.

Lasst den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen.

Nuss-Nougat-Strietzel

Nuss-Nougat-Strietzel

 

Für die Füllung benötigt ihr

1 P. Toffifee (mit 15 Stück)

ca. 150 g Nuss-Nougat-Creme

ca. 100 g gehobelte Haselnüsse (Ich habe ca. 50 g gemahlene verwendet.)

Die Toffifees hackt ihr klein (Falls ihr die so gerne esst wie ich, ist es durchaus erlaubt nur 14 klein zu hacken und eines zu essen 😉 ).

Den Teig rollt ihr auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig aus (so ca. 30×40 cm).

Dann bestreicht ihr den Teig mit der Nuss-Nougatcreme (An den Rändern ca. 1 cm frei lassen.)

Streut die gehackten Toffifees und die Haselnüsse darauf.

Nun rollt ihr den Teig von der Längsseite her auf.

Schneidet nun die Rolle längs in der Mitte ein, so dass zwei Stränge entstehen, jedoch an einer Seite nicht ganz bis zum Rand durchschneiden, sondern ca. 3 – 4 cm vorher aufhören. (Ich hoffe, ihr wisst was ich meine!)

Flechtet nun von der Stelle aus, wo die beiden Stränge zusammenlaufen, beide Hälften umeinander (Die Schnittflächen sollten dabei möglichst noch oben gucken.).

Legt den Strietzel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

Verrührt

1 Eigelb und

2 EL Milch

und bestreicht den Strietzel damit.

Lasst ihn nun noch 15 Minuten gehen und backt den Strietzel dann bei 175° C ca. 35 Minuten +/-.

 

 

Chocolate Hot Cross Buns mit gewürzter Honigbutter

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Im letzten Jahr haben wir die Osterferien und das Osterfest ja in Singapur verbracht. Es kommt mir wie gestern vor, dass wir unsere Reise planten und uns so sehr darauf freuten. Tja… und nun ist unser Besuch in Südostasien schon wieder ein Jahr her… aber geblieben sind viele schöne Erinnerungen.

Dieser Tage habe ich mal wieder die Foodmagazine herausgekramt, die ich mir in Singapur gekauft hatte. Leider hatte ich keine singapurischen Kochzeitschriften finden können, dafür aber … britische und australische. 🙂

Aus der April/2014-Ausgabe des australischen „recipes+“-Magazins stammt das Rezept für die Chocolate Hot Cross Buns. Da Hot Cross Buns im britischen Raum ein klassisches Ostergebäck sind, hatte ich mir das Rezept im letzten Jahr für Ostern 2015 weggelegt. Allerdings habe ich kürzlich gelesen, dass es die Buns mittlerweile aber auch mancherorts ganzjährig gibt.

Im Rezept wird „mixed spice“ verwendet, eine britische Gewürzmischung, die wohl vergleichbar mit der amerikanischen „pumpkin pie spice“ oder dem niederländischen „koekkruiden“ ist und deren Hauptbestandteil Zimt in Kombination mit Muskat und Piment ist.
Da diese Gewürzkombi durchaus etwas weihnachtlich Anmutendes hat, habe ich mich dazu entschieden, sie wegzulassen und dafür eine gewürzte Honigbutter zu den Buns zu reichen, die zwar auch Zimt enthält, jedoch nicht weihnachtlich wirkt. Die „spiced honey butter“ habe ich in der Frühlingsausgabe 2014 des „BBC GoodFood“ Magazins „Bakes&cakes“ gefunden.
Solltet ihr trotzdem gerne die Buns samt „mixed spice“ ausprobieren wollen, so fügt einfach zwei Teelöffel davon zu den trockenen Zutaten hinzu.

„Mixed spice“ kann man sich auch selbst zusammen mischen, auf „bbcgoodfood.com“ habe ich ein Rezept dazu gefunden, das ich in diesen Post auch noch mit reingeschrieben habe. Alternativ könnt ihr auch „pumpkin pie spice“ verwenden.

                   Ich wünsche euch ein schönes Osterfest!

Silke

Chocolate Hot Cross Buns

Chocolate Hot Cross Buns

Chocolate Hot Cross Buns mit gewürzter Honigbutter

360 g Mehl

60 g Kakao

75 g Zucker

1 P. Trockenhefe

1 Prise Salz

300 ml lauwarme Milch

1 Ei

60 g flüssige Butter

 

Chocolate Hot Cross Buns

Chocolate Hot Cross Buns

Mischt Mehl, Kakao, Zucker, Hefe und Salz in einer Rührschüssel.

In einem anderen Gefäß verrührt ihr die Milch, das Ei und die Butter, gebt es zu den trockenen Zutaten in die Schüssel und verknetet die Zutaten zu einem Teig.

Anschließend gebt ihr den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche und knetet ihn mit den Händen ca. 10 Minuten bis er glatt und geschmeidig ist.

Alternativ könnt ihr die Zutaten natürlich auch in einer Küchenmaschine verarbeiten.

Lasst den Teig nun zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen.

Chocolate Hot Cross Buns

Chocolate Hot Cross Buns

Gebt den Teig nun auf eine bemehlte Arbeitsfläche und teilt ihn in 16 Stücke.

Formt jedes Stück zu einem Ball und legt die Teigbällchen nebeneinander in eine gefettete, quadratische Form von ca. 23 cm x 23 cm.

Lasst den Teig nun noch einmal für ca. 30 Minuten an einem warmen Plätzchen gehen.

Vermengt

20 g Mehl

mit

30 ml Wasser.

Gebt die Mehlmischung in einen Spritzbeutel und spritzt jeweils ein Kreuz auf jedes Teilstück.

Im vorgeheizten Ofen werden die Buns nun bei 180° C für ca. 25 Minuten +/- gebacken.

Nach dem Backen lasst ihr die Buns für ca. 10 Minuten in der Form ruhen, dann nehmt ihr sie heraus und gebt sie auf ein Kuchengitter.

Wenn ihr möchtet, könnt ihr die Schokobrötchen mit warmer Aprikosenmarmelade glasieren.

Gewürzte Honigbutter

Gewürzte Honigbutter

 

Gewürzte Honigbutter

100 g Butter

3/4 TL Zimt

1/4 TL gem. Ingwer

2 EL Honig

Verrührt alle Zutaten miteinander.

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„mixed spice“

1 EL Zimt

1 EL gem. Muskat

1 EL gem. Piment

1 TL gem. Muskatblüte

1 TL gem. Nelken

1 TL gem. Koriander

1 Tl. gem. Ingwer

 

Quarkmutzen mit Cranberries und „Fast-wie-bei-Mama-Mutzen“

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„Der Schlossturm steht in Düsseldorf, der Schlossturm steht am Rhein“ … lalalalala…

Ups! Tschuldigung. Bin noch im Mitsingmodus. Ja genau, es ist …. KARNEVAL!

„Karneval, wie schrecklich!“, wird der ein oder andere jetzt sagen.

Aber Mitnichten, ist er gar nicht. Karneval ist echt nett! (Und nein, „nett“ ist in diesem Falle nicht die kleine Schwester von … ihr wisst schon!)

Gut, ich bin jetzt nicht so ein Riesenfan von Karnevalssitzungen, wobei es davon sicherlich auch eine Reihe sehr schöner gibt. Aber mit Kind und Kegel, Mann und Maus zum Strassenkarneval… das ist wirklich superschön. Jedes Jahr treffen wir uns mit Freunden und Bekannten, mit Bollerwägelchen und Einkaufstrolley (eigens für dieses Event angeschafft 🙂 ), Snacks und Getränken ausgestattet, um am „Kappessonntag“ den Veedelszoch (kleiner Karnevalsumzug im Stadtteil (Veedel)) anzuschauen, zu singen, zu tanzen und den Vorbeiziehenden ein fröhliches Helau entgegenzurufen und mit den Kindern die Kamelle einzusammeln.

Im letzten Jahr hatte ich gerade in unserem Trüppchen den Karton mit den Schokoküssen herumgereicht, als aus der neben uns stehenden Gruppe ein Herr spaßeshalber „Ich auch?“, fragte. „Aber sicher doch! Bitte schön“, antwortete ich und streckte dem verdutzten Nachbarn den Karton hin, der dann freudig zugriff, im selben Moment inne hielt und mich dann wiederum fragte: „Machst`e en Schnitzel?“ Spontan antwortete ich mit „Ja“ und ehe ich mich versah, hielt mir der Strassenrandnachbar eine Plastikdose mit Schnitzelchen hin.
Ja, auch das sind Dinge, die ich an Karneval mag. Für ein paar Stunden rückt man hier und da einfach mal näher zusammen und in unserem manchmal doch ganz schön komplizierten Zusammenleben, wird es dann auch einfach mal ein bisschen herrlich unkompliziert.

Als Kind freute ich mich immer riesig auf Karneval. Am Altweiberdonnerstag machte meine Mama leckere Mutzen und mit Karnevalsmusik aus dem Radio machten wir uns anschließend über die herrlich duftig frischen Gebäckstücke her.
Mein erstes Kostüm bekam ich mit einem Jahr. Ich war ein Clown. Allerdings schaue ich auf einem Foto von damals doch sehr sehr skeptisch drein. Der Ausdruck erinnert mich an eine von Filias ersten Karnevalsumzugsteilnahmen. Als Marienkäfer verkleidet saß sie in ihrem Kinderwagen und begutachtete äußerst skeptisch die ganzen verkleideten Leute um sich herum. Mama und Papa sahen heute schon so bescheuert aus und der Rest also auch. Dann versuchte ich ihr beizubringen, dass man den Leuten ein fröhliches „Helau“ entgegen ruft und dabei den Arm in die Luft schwingt. Wieder erntete ich einen Blick, der wohl sagen sollte: „Jetzt dreht die Mutti ganz durch.“ Als aber dann die ersten Wagen und Fußgruppen vorbeizogen und das Kind merkte, dass die lustigen Leute leckeren Süßkram schmissen, da kam Bewegung in das Kinderwägelchen. Filia schmiß direkt beide ihrer kleinen Ärmchen in die Höhe und auch „Helau“ konnte sie doch recht laut und deutlich rufen. 🙂

Gestern haben wir bei traumhaften Wetter wieder einen tollen Karnevalssonntags verbracht. Zum Mitnehmen hatte ich am Samstag -traditionell- meine Quarkmutzen gebacken. Diesmal habe ich eine neue Variante ausprobiert und getrocknete Cranberries in den Teig gerührt. Sehr lecker.

 

Quarkmutzen mit Cranberries

Quarkmutzen mit Cranberries

 

Zudem wollte ich endlich einmal das Urmutzenrezept meiner Mama aus meinen Kindheitstagen ausprobieren. Irgendwann hatte ich mir das Rezept mal aus Mamas Kladde herausgeschrieben. Als ich aber die Zutaten zusammengerührt hatte, wurde ich stutzig. So richtig wollten sie sich nicht verbinden. Hm…! Nun gut, ich habe dann einfach zwei Esslöffel Milch hinzugegeben und zumindest formte sich nun ein Teigkloß. Allerdings hatte ich das ganze doch etwas flüssiger in Erinnerung. Irgendetwas hab ich da wohl falsch abgeschrieben.  Na ja, dann forme ich halt Bällchen mit der Hand und backe sie aus. Wird schon gehen. Irgendwie wurden die Teigklöppschen dann aber auch noch so krisselig.  Nach dem Frittieren schauten sie ein bisschen nach „Crispy Chicken“ aus. Aber mit ein bisschen Puderzucker…. 😉

…. also, obwohl sie sehr knusprig und fest waren, haben sie trotzdem lecker geschmeckt. Geschmacklich erinnerten sie mich schon an die Gebäckstücke meiner Kindheit, allerdings waren die damaligen doch deutlich fluffiger. Ich werde bei Mama nochmal nachfragen!

Update: Habe Mama gefragt… man gibt so viel Milch zum Teig, bis er schwerreißend vom Löffel fällt!

Mamas Mutzen (na ja,fast)

 

Mamas Mutzen
(Rezept so, wie ich sie gemacht habe, muss ggfs. nochmal überarbeitet werden 🙂 )

500 g Mehl

1 P. Backpulver

200 g Zucker

2 P. Vanillezucker

1 Prise Salz

4 Eier

2 EL Milch
(Update: Habe Mama gefragt… man gibt so viel Milch zum Teig, bis er schwerreißend vom Löffel fällt!)

Aus den Zutaten bereitet ihr einen Teig.

Formt daraus mit den Händen kleine Bällchen und backt diese in heißem Öl aus bzw. in der upgedateten Version Teig mit zwei Löffeln abnehmen und in das heiße Fett gleiten lassen.

Falls ihr jetzt doch ein bisschen neugierig auf den rheinischen Karneval geworden seid,

vom 04.02.2016 bis 09.02.2016

feiern wir auch im nächsten Jahr wieder 🙂 .

Ach, und das Schlossturmlied, das findet hier …

„Der Schlossturm“

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