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Archiv der Kategorie: Herbst

Kürbis-Apfel-Maronen-Suppe

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Ich habe doch tatsächlich in dieser Saison bisher noch gar keine Kürbissuppe gekocht. Das musste umgehend geändert werden. Eigentlich sollte es meine ganz schlichte Einfach-Nur-Kürbis-Suppe werden, dann entdeckte ich in meinem „Dr. Oetker“ Rezept-Newsletter allerdings ein Rezept für eine Kürbissuppe mit Äpfeln und Maronen. Erst war ich nicht so begeistert. Kürbis und Apfel zusammen in einer Suppe ist eigentlich nicht so mein Fall. Ich hatte vor Jahren einmal einen Kürbiseintopf ausprobiert, in dem neben Kürbis, Kartoffeln und Kasseler auch Apfelstücke mitgekocht wurden. Der Eintopf war grundsätzlich lecker, nur diese fiesen großen, matschigen Apfelstücke darin …. bäh… neeee…das schmeckte mir überhaupt nicht (Den Eintopf koche ich noch immer, allerdings ohne Äpfel.).
Für diese Suppe hier würde jedoch alles püriert … hm… vielleicht schmeckte das ja besser… ok  … ich versuch`s!

Gut, dass ich das Rezept ausprobiert habe! Die Suppe schmeckt sehr lecker. Durch die Äpfel und den Apfelsaft hat sie eine leichte Süße, die aber mit der salzigen-leicht süßen Speck-Apfel-Rosmarin-Einlage wunderbar harmoniert.

Auch meinen beiden Mit-Test-Essern, Mama und Papa, hat die Suppe sehr gut geschmeckt.

Kürbis-Apfel-Maronen-Suppe

Kürbis-Apfel-Maronen-Suppe

Kürbis-Apfel-Maronen-Suppe

Für die Suppe:

1 mittelgroße Zwiebel

1 kg Hokkaido-Kürbis

150 g Äpfel

200 g gekochte Maronen

2 EL Olivenöl

1 l Gemüsebrühe

250 ml Apfelsaft (oder Cidre)

Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer

250 g Crème fraîche

Für die Einlage:

150 g Äpfel

125 g Speck- oder Schinkenwürfel

1 EL Öl

ca. 1 TL gehackter frischer Rosmarin +/-

Kürbis-Apfel-Maronen-Suppe

Kürbis-Apfel-Maronen-Suppe

Für die Suppe …

… schneidet die Zwiebel und die Äpfel in Würfel.

Der Kürbis wird nach dem Entfernen der Kerne auch in Würfel geschnitten.

Die Maronen hackt ihr grob.

Erhitzt das Öl in einem Topf und dünstet die Zwiebel-, Kürbis- und Apfelwürfel unter Rühren an.

Fügt die Maronen hinzu und dünstet sie kurz mit.

Gebt die Brühe und Apfelsaft bzw. Cidre hinzu und lasst alles ca. 10-15 Minuten garen.

Püriert die Suppe und schmeckt sie mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer ab.

Rührt die Crème fraîche unter.

Für die Einlage …

… schneidet ihr die Äpfel in kleine Würfelchen.

Erhitzt das Öl in einer Pfanne, gebt die Speck-/Schinkenwürfel hinein und bräunt sie darin.

Fügt die Apfelwürfel und den Rosmarin hinzu, kurz mit andünsten.

 

 

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Erbsen-Suppe(n-Eintopf)

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Als wir in den Herbstferien die Sonne Floridas genossen, versuchten wir, die Berichte unserer lieben Daheimgebliebenen über das kalte, fiese Wetter, das in der ersten Oktoberhälfte in Deutschland Einzug gehalten hatte, zu ignorieren. Nee, nee, wenn man in der warmen Sonne ist, möchte man nicht an dunkle, kalte, nasse Tage denken.
Dennoch freute ich mich darauf, wieder Gerichte zu kochen, die man zwar grundsätzlich ganzjährig zubereiten könnte, die jedoch bei warmem Wetter irgendwie nicht so gut schmecken wollen wie in der kühleren Jahreszeit. Also nahm ich mir vor, nach unserer Rückkehr direkt am nächstmöglichen Wochenende, an dem wir mal so rein gar nichts vorhatten, eine leckere Erbsen- oder Linsensuppe zu kochen.
Das es dann ein Wochenende werden würde, an dem die Temperaturen eher frühlingshaft anmuten (Nicht, dass ich mich darüber beschweren möchte, von mir aus könnte es so bis zum Frühling bleiben 🙂 .), konnte ich bei meinem Entschluss noch nicht ahnen und da ich wirklich richtig dolle Appetit auf Erbsensuppe hatte, habe ich trotz milder 20° C  meine Suppe trotzdem gekocht.

Wenn ich davon spreche, Erbsen- oder Linsensuppe zu kochen, müsste ich eigentlich eher von Eintopf reden, denn meine Erbsensuppe, so wie ich sie aus Mamas, Omas und auch anderen Küchen unserer Gegend kenne, ist aufgrund ihrer Fleisch, Speck und Wursteinlage recht reichhaltig.

Als Kind war ich überhaupt kein großer Suppenfan. Im Herbst/Winter kochte meine Mama -nicht wirklich zu meiner Freude- oft einen dicken Topf Erbsen-, Linsen-, Bohnen- oder Graupensuppe und ich versuchte, von meinem Teller so wenig wie möglich essen zu müssen. Meine Liebe zu Suppeneintöpfen habe ich erst später entdeckt. Heute weiß ich wirklich nicht mehr, warum ich die köstlichen Suppen nicht mochte. Ganz stolz war ich jedenfalls, als ich zum ersten Mal selber eine Erbsensuppe gekocht habe -ganz alleine ohne Rückfragen bei Mama- und mein Süppchen auch noch richtig lecker geschmeckt hat.

Das Gute an so einem großen Topf Suppe ist jedenfalls, dass ich noch zwei Portionen einfrieren konnte und so nun auch noch einen leckeren Suppenvorrat für richtig kalte Tage habe. 😉

Erbsensuppe

Erbsensuppe

Erbsen-Suppe(n-Eintopf)

500 g grüne Erbsen, getrocknet

Am Abend vorher gebt ihr die Erbsen in einen großen Suppentopf und bedeckt sie mit Wasser. Lasst die Erbsen über Nacht einweichen.

ein Stück Knollensellerie, in ca. 1 cm großen Würfel geschnitten

1 Stange Lauch/Porree, in ca. 0,5 cm breite Ringe geschnitten

ca. 2-3 mittelgroße Möhren, in ca. 1 cm große Würfel geschnitten

ca. 4 mittelgroßen Kartoffel, in ca. 1 cm große Würfel geschnitten

ca. 500 g Schweineschwänze in Stücken

ca. 500 g dicke Schweinerippe

ca. 3 Scheiben Bauchspeck, in ca. 2 cm breite Streifen geschnitten

ca. 100 g geräucherte Schinkenwürfel

ca. 250 – 300 g Bauchspeck, geräuchert, in ca. 1,5 cm breite Streifen geschnitten

ca. 3 frische Mettenden, in Scheiben geschnitten

1 EL getrockneter Majoran

1 mittelgroße Kartoffel

1 Zwiebel, fein gewürfelt

etwas Butter

ggf. Salz, Pfeffer

Gebt das geschnittene Gemüse (nur die Zwiebel und das eine Kartöffelchen nicht), sowie Fleisch, Speck und Wurst zu den Erbsen in den Topf.

Füllt den Topf nun mit kaltem Wasser auf, bis die Zutaten mit Wasser bedeckt sind.

Erbsensuppe

Erbsensuppe

Erhitzt nun die Suppe und lasst sie bei mittlerer Hitze zugedeckt ca. 1 bis 2 Stunden köcheln. Obwohl ich die Erbsen immer vorher einweiche, damit sich deren Kochzeit verkürzt, lasse ich die Suppe trotzdem immer ausgiebig köcheln.

Die Zwiebelwürfel bratet ihr in einer Pfanne in der Butter bräunlich (Vorsicht, dass sie nicht anbrennen und zu dunkel werden!).

Zum Ende der Kochzeit reibt ihr die übrige Kartoffel in die Suppe, gebt die Zwiebelwürfel und den Majoran hinzu und lasst alles noch ein bisschen mit köcheln.

Nehmt die Schweineschwanzstücke und die dicke Rippe aus der Suppe und löst das Fleisch ab. Schneidet es in  mundgerechte Stücke und gebt diese wieder zur Suppe.

Schmeckt die Suppe mit Salz und Pfeffer ab. Erfahrungsgemäß braucht es oft gar nicht mehr so viel Salz, da Speck und Würstchen ihres an die Suppe abgeben.

Wenn ihr lieber Wiener Würstchen zur Suppe mögt, könnt ihr die Mettenden auch durch diese ersetzen. Allerdings würde ich die Wiener nicht die ganze Zeit mitkochen, sondern erst zum Schluss in der Suppe kurz erhitzen.

Die Erbsensuppe schmeckt frisch schon sehr gut, allerdings gehört auch sie zu den Gerichten, die aufgewärmt noch ein bisschen leckerer schmecken.

 

 

 

 

Kürbis-Tomaten-Suppe

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Seit geraumer Zeit lag da schon ein Kürbis auf meiner Arbeitsplatte und harrte brav der Verwendung, die für ihn noch kommen sollte. Eigentlich hatte ich dem kleinen orangenen Kerl eine Hauptrolle in einem Rezept für Kürbiskipferl zukommen lassen wollen, das ich im Herbst in irgendeiner Zeitschrift gesehen hatte und für meine Weihnachtsbäckerei ausprobieren wollte. Das Rezept musste ich wohl herausgeschnitten und dann so gut weggelegt haben, dass ich es in der Vorweihnachtszeit nicht mehr gefunden habe. Supi!

Irgendwie hatte es sich nicht ergeben, den kleinen orangenen Kürbis einer anderen Verwendung zuzuführen (Prima, dass Kürbisse so gut lagerbar sind.), bis ich zufällig dieser Tage auf der Internetseite der Zeitschrift „Für Sie“ das Rezept für die Kürbis-Tomaten-Suppe gefunden habe.
Ich glaube, Kürbis habe ich bisher noch nie mit Tomate kombiniert und um meinen schon so lange ausharrenden Kürbis endlich von seinem Warteposten auf der Arbeitsplatte zu befreien, habe ich mich dazu entschlossen, das Süppchen direkt einmal auszuprobieren.

Die Suppe war richtig lecker. Die Kombi aus Kürbis und Tomate gefällt mir sehr und auch die Kokosmilch fügt sich sehr schön ein, ohne aufdringlich zu wirken.

Das Kürbiskipferlrezept habe ich inzwischen auch wieder gefunden. Es war ganz ordentlich einsortiert. Wahrscheinlich habe ich vor lauter Wald die Bäume nicht gesehen . Aber die nächste Adventszeit kommt ja bestimmt … spätestens im Dezember 😉 .

Kürbis-Tomaten-Suppe

Kürbis-Tomaten-Suppe

Kürbis-Tomaten-Suppe

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 walnussgroßes Stück Ingwer, geschält

700 – 800 g Kürbis (Ich habe Hokkaido genommen.)

20 g Butter

250 ml Wasser

1 Dose Kokosmilch (400 g)

1 Dose geschälte Tomaten

1 gestr. TL Curry

1 gestr. TL Paprika, edelsüß

1 gute Prise Cayennepfeffer

2 Gemüsebrühwürfel

Salz

Kürbis-Tomaten-Suppe

Kürbis-Tomaten-Suppe

Die Zwiebel, die Knoblauchzehe und den Ingwer hackt ihr fein.

Den Kürbis schneidet ihr in kleine Würfel.

Zerlasst die Butter in einem größeren Topf und dünstet Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin an.

Gebt die Kürbiswürfel, Wasser, Kokosmilch, Tomaten (samt Flüssigkeit), Curry, Paprika, Cayennepfeffer und Brühwürfel hinzu (Alternativ könnt ihr das Wasser und die Brühwürfel durch frische Gemüsebrühe ersetzen und Salz nach Geschmack hinzugeben).

Kocht die Suppe auf und lasst alles zugedeckt ca. 20 Minuten köcheln. Rührt hier und da einmal durch.

Püriert die Suppe fein und schmeckt sie mit Salz und Cayennepfeffer ab.

Wenn ihr mögt, bestreut die Suppe vor dem Servieren mit gerösteten Kokosraspeln.

***

Das Rezept ist ursprünglich ein „Thermomix“-Rezept. Wer einen sein Eigen nennt, macht die Suppe so:

Die halbierte Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer in Scheiben gebt ihr in den Mixtopf.

3 Sekunden / Stufe 5 zerkleinern.

Butter zugeben und 2 Minuten / Varoma / Stufe 1 dünsten.

Gebt den Kürbis in Stücken hinzu und zerkleinert ihn in 5 Sekunden bei Stufe 5.

Nun die restlichen Zutaten in den Mixtopf geben und 20 Minuten / 100° / Stufe 2 garen.

Anschließend 8 Sekunden / Stufe 10 pürieren und abschmecken.

 

 

Fenchelsalat mit Birne, Traube und Feta

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„… nicht nur zur Sommerszeit, nein, auch im Winter, wenn es schneit…“

… liebe ich Salate 🙂 .

OK, es schneit -noch- nicht (Vor einer Woche habe ich sogar noch Cappuccino trinkend auf der Terrasse eines netten Cafés in der Sonne gesessen), aber Salate gehen immer. Die sind sozusagen wetterunabhängig. Nur die Zutaten variieren je nach Saison.

In der vorletzten Ausgabe der „Deli“ habe ich eine leckere herbstliche Fenchelsalatvariante gefunden. Hier ist meine leicht abgewandelte Version…

Fenchelsalat mit Birne, Traube und Feta

Fenchelsalat mit Birne, Traube und Feta

 

Fenchelsalat mit Birne, Traube und Feta

400 g Fenchel, geputzt

1 Birne

6 EL Orangensaft, frisch gepresst

250 – 300 g Trauben, halbiert und entkernt

4 EL Olivenöl

3 EL Weißweinessig

1 TL Akazienhonig

Salz und Pfeffer

etwas Schnittlauch, in feine Röllchen geschnitten

ca. 40 g Walnusskerne, grob gehackt (Wenn ihr mögt, röstet die Nüsse vorher in einer Pfanne ohne Fett.)

200 g Feta- oder Hirtenkäse, gewürfelt

Fenchelsalat mit Birne, Traube und Feta

Fenchelsalat mit Birne, Traube und Feta

 

Den Fenchel hobelt ihr in feine Streifen und gebt diese in eine Schüssel.

Die Streifen salzen und mit den Händen gut durchkneten.

Entkernt die Birne, würfelt sie und beträufelt die Würfel mit 2 EL Orangensaft.

Verrührt den restlichen Orangensaft mit dem Essig , Honig und Olivenöl, würzt mit Salz und Pfeffer.

Gebt Fenchel, Birnen ,Trauben und Schnittlauch in eine Schüssel oder auf eine Platte und beträufelt alles mit dem Dressing.

Streut die Walnüsse und den Feta-/Hirtenkäse darauf.

 

Leckeres mit Kürbis: Kürbis-Quiche

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„Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne…“

… erschallte es in den letzten zwei Wochen durch die Strassen der Stadt. Sankt Martin wurde gefeiert und die Kinder zogen mit ihren tollen selbst gebastelten Laternen singend durch die Stadtteile und anschließend dann zum „Gripschen“ los.

Auch in unserer Siedlung gibt es in jedem Jahr einen kleinen Martinszug, der immer sehr nett ist. Es gibt ein kleines Martinsfeuer, die Mantelteilung wird nachgespielt und im Anschluß gehen die Kinder von Haus zu Haus, singen Lieder über Laternen und den heiligen Martin und bekommen dann etwas Süßes in ihre Beutel gesteckt (An ein oder anderer Stelle gibt es auch noch gleich ein Schnäpschen für die begleitenden Eltern dazu :-).  ).

Wir haben diese Gelegenheit genutzt und mit ein paar Freunden und Nachbarn vor unserer Haustüre ein paar leckere Kleinigkeiten arrangiert, Würstchen gegrillt und nett gequatscht, während die Kinder fröhlich und gripschend durch die Siedlung gezogen sind.

Kürbisquiche

Kürbis-Quiche

Ein Mitbringsel für unser kleines Buffet war diese Kürbis-Quiche und  ich fand sie so lecker, dass ich umgehend nach dem Rezept gefragt habe. Here it is….

Kürbis-Quiche

Für den Boden:

200 g Mehl

100 g Butter

1 Prise Salz

Kaltes Wasser

Verknetet Mehl, Butter, Salz und Wasser zu einem Knetteig. Nehmt erst einmal einen EL Wasser und gebt evtl. noch weiteres Wasser hinzu, bis der Teig geschmeidigt ist.

Füllung:

300 g Kürbis, gewürfelt

1 Zwiebel, klein gewürfelt

200 ml Sahne

50 g geriebener Parmesan

2 Eier

1 Msp. Zimt

Muskat

Salz und Pfeffer

Öl

Kürbis-Quiche

Kürbis-Quiche

Schwitzt die Zwiebeln in etwas Öl an.

Gebt die Kürbisstücke und etwas Wasser hinzu und lasst alles ca. 10 – 15 Minuten köcheln, bis der Kürbis weich ist. Anschließend lasst ihr die Kürbis-Zwiebelmischung etwas abkühlen.

Gebt dann Gewürze, Sahne, Käse und Eier hinzu, püriert alles zu einer glatten Masse und schmeckt diese gut ab.

Rollt den Teig dünn aus und gebt ihn in eine Quicheform (24 cm Durchmesser).

Stecht mit einer Gabel den Boden mehrfach ein.

Gießt nun die Füllung auf den Boden und bestreut die Quiche mit

50 g geriebenem Emmentaler.

Backt die Quiche nun im vorgeheizten Ofen bei 180° C ca. 45 Minuten +/-.

 

Variante mit Radicchio

1 kleiner Kopf Radicchio

Für diese Variante der Quiche schneidet ihr den Radicchio in feine Streifen und dünstet ihn in einer zweiten Pfanne in etwas Öl an.

Hebt die Radicchiostreifen unter die Kürbismasse.

 

 

 

Man trägt wieder Orange: Kürbis-Schoko-Brötchen mit Gewürzguss

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Letztens beim Einkaufen: Zielstrebig steuerte ich auf die Kiste mit dem leuchtenden Orange zu. Konnte es wirklich das sein, was ich glaubte? Ja, juhu, Kürbisse! Es ist wieder Kürbiszeit. Sofort schnappte ich mir ein Exemplar und trug es mit meinen übrigen Einkäufen nach Hause.

Meine Familie teilte meine Kürbisfreude leider nicht. Gut, das hatte ich jetzt auch nicht erwartet. Mit Kürbisgerichten für meine Lieben brauche ich erst gar nicht um die Ecke zu kommen.
Bei Filia war das nicht immer so. Ich habe immer noch mein süßes Baby vor Augen, das mit wahrer Begeisterung gedünsteten, pürierten Kürbis aß (als willkommende Abwechslung zu Möhrchen). Und auch im Kleinkindalter mochte meine Tochter Kürbisgerichte sehr gerne. Kürbissuppe, Kürbisrissotto… super! Aber irgendwann kippte das mit der Kürbisliebe und heute nimmt Filia schon Reißaus, wenn sie nur einen Kürbis sieht. Letztens fragte sie mich sogar argwöhnisch, als ich ihr ihr Lieblingsgericht Möhren-untereinander servierte, ob das ja wohl bloß nicht Kürbis wäre.
Auch Maritus kann ich für Kürbis nicht begeistern. Als ich im letzten Jahr den Pumpkin Spice Latte und den Pumpkin Martini ausprobiert habe, erhielt ich zwar neugierige Blicke, aber probieren wollte er dann doch nicht. Kürbissuppe würde mein Mann zwar tapfer mitessen, aber sich darum reißen… „ach nöö“.

So habe ich meinen Kürbis ganz für mich alleine. 🙂

Nachdem mein Kürbis jetzt einige Zeit die Küche geziert hatte, überlegte ich, was ich denn mit ihm Schönes machen könnte. Herausgekommen sind dabei diese leckeren Kürbis-Schoko-Brötchen mit Gewürzguss.
Ich finde sie köstlich…. und ich durfte sie ganz alleine essen!!! Nicht mal die Schokostückchen konnten Filia überzeugen.

 

Kürbis-Schoko-Brötchen mit Gewürzguss

Kürbis-Schoko-Brötchen mit Gewürzguss

 

Kürbis-Schoko-Brötchen mit Gewürzguss

300 g Mehl

15 g Hefe

150 ml lauwarme Milch

50 g Zucker

80 g Butter

1 Ei

1 Prise Salz

 

Gebt das Mehl in eine Schüssel.

Zerkrümelt die Hefe und rührt sie mit der Hälfte der Milch und dem Zucker ein bisschen glatt.

Gebt die Hefemischung, die restliche Milch, Butter, das Ei und das Salz zum Mehl und verknetet alles zu einem glatten Teig.

Deckt die Schüssel ab und lasst den Teig ca. eine Stunde an einem warmen Ort gehen.

In der Zwischenzeit raspelt ihr

250 g Hokkaido-Kürbis

grob und hackt

50 g Zartbitterschokolade.

Kürbis und Schokolade

Kürbis und Schokolade

 

Bemehlt eure Arbeitsfläche gut und knetet den Teig durch.

Arbeitet nun noch die Kürbisraspel und Schokistückchen unter. (Es kann sein, dass der Teig durch den Kürbis etwas klebrig wird.)

Nehmt mit einem Esslöffel Teigstücke ab und gebt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

Kürbis-Schoko-Brötchen vor dem Backen

Kürbis-Schoko-Brötchen vor dem Backen

Backt die Brötchen im vorgeheizten Ofen bei 200° C ca. 18 Minuten +/- (je nach Größe eurer Brötchen).

Gewürzguss:

3 leicht gehäufte EL Puderzucker

3/4 TL Pumpkin Pie Spice

3 TL Wasser

Bereitet aus den Zutaten einen Guss und bestreicht die noch warmen Brötchen damit. (Der Guss ist recht flüssig.)

Dann einen Kaffee oder Tee dazu und genießen.

Kürbis-Schoko-Brötchen mit Gewürzguss

Kürbis-Schoko-Brötchen mit Gewürzguss

 

Kichererbsen-Suppe mit Feta-Dill-Topping

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Huch, die Ferien sind noch gar nicht so lange vorbei und schon streckt der Alltag seine Klauen wieder nach uns aus. Gut, nachdem in den letzten paar Jahren nach den Ferien schulmäßig „business as usual“ angesagt war, stand bei Filia diesmal der Schulwechsel an. Plötzlich als Fünftklässler wieder die Kleinsten zu sein,  ist voll doof! Und nicht heimelig in der Klasse frühstücken, sondern Butterbrot und Äpfelchen mit raus nehmen und irgendwo auf dem Schulhof (nachdem man auch noch vorher die halbe Pause (samt Fressalien) in der Warteschlange auf den Toiletten verbracht hat) essen, für mein Kind erstmal ein „No go!“

Alles neu, alles anders … da kullerte -zurück im vertrauten Heim- auch schon mal ein Tränchen. Aber nur kurz, denn zum einen gibt es ja Mamas Arme, in die man sich einfach mal schnell reinschmeißen kann, um gedrückt, geknuddelt und getröstet zu werden und zum zweiten gibt es aber auch so viele neue tolle Sachen zu entdecken und zu lernen.

Da wie ich finde neben Milchreis, Tee und Keksen auch ein warmes Süppchen immer etwas Trostspendendes hat, habe ich als Mittagsmahl Filia und mir diese leckere Kichererbsen-Suppe aus der „Köstlich Vegetarisch“ gekocht (es muss ja nicht immer Hühnersuppe sein.). Wäre doch gelacht, wenn wir uns von den Kichererbsen nicht anstecken lassen…. 🙂

 

Kichererbsen-Suppe mit Feta-Dill-Topping

Kichererbsen-Suppe mit Feta-Dill-Topping

 

Kichererbsensuppe mit Feta-Dill-Topping

2 Dosen Kichererbsen (von je ca. 280 g Abtropfgewicht)

150 g Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

300 g Möhren

3 EL Olivenöl

3 Lorbeerblätter

1 l Gemüsebrühe

6 Zweige Thymian (oder 1 EL getrockneter Thymian)

Salz, schwarzer Pfeffer

Möhrchen

Gießt die Kichererbsen in ein Sieb ab und lasst sie abtropfen.

Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen werden fein gewürfelt.

Die Möhren schneidet ihr in ca. 0,5 cm dicke Scheiben.

Erhitzt nun das Olivenöl in einem großen Topf und schwitzt Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin ca. 1 Minute an.

Gebt die Möhren und die Lorbeerblätter hinzu und bratet alles ca. 3 Minuten bei mittlerer Hitze an.

Nun kommen die Kichererbsen hinein und im Anschluss die Brühe hinzu.

Hackt die abgezupften Thymianblättchen fein und gebt sie (bzw. den getrockneten Thymian) zur Suppe.

Lasst nun das Süppchen bei kleiner Hitze im geschlosenen Topf ca. 30 Minuten köcheln.

Kichererbsen-Suppe mit Feta-Dill-Topping

Kichererbsen-Suppe mit Feta-Dill-Topping

Für das Feta-Dill-Topping:

150 g Feta (Hirtenkäse geht natürlich auch.)

1 Bund Dill
(Mein Bund Dill war recht groß. Ich habe nicht das ganze verwendet. Nehmt einfach so viel, wie ihr mögt.)

abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone

1 EL Olivenöl

Chilipulver

Den Feta zerbröselt ihr .

Die abgezupften Dillspitzen hackt ihr fein.

Mischt nun Feta, Dill, abgeriebene Zitronenschale und Olivenöl, würzt nach Geschmack mit Chili.

Schmeckt die Suppe mit Salz und Pfeffer ab (Im Rezept wird die Suppe noch mit 3 El Zitronensaft abgeschmeckt. Diesen habe ich jedoch weggelassen, da mir die Suppe sonst zu zitronig wäre. Das Feta-Dill-Topping gibt nämlich auch noch etwas von seinem Zitronenaroma an die Suppe ab.).

Das Rezept ist für vier Personen gedacht. Wie das bei Suppen oft so ist, schmeckt auch diese Suppe am zweiten Tag, wenn sie durchgezogen ist, noch besser.

Das Topping ist auch als Brotaufstrich sehr lecker!

 

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