RSS-Feed

Archiv der Kategorie: Kinderküche

(Der beste) Marmorkuchen… (ever)

Veröffentlicht am

Marmorkuchen gehört schon seit eh und je zu meinen Lieblingskuchen und ist der erste Kuchen, den ich komplett alleine gebacken habe. Eines Samstagnachmittags – ich weiß gar nicht mehr wie alt ich war – wollten meine Mama und ich zusammen einen Marmorkuchen backen. Wir hatten gerade die Butter und den Zucker in die Schüssel gefüllt und ich wollte gerade beginnen, diese mit dem Mixer zu verrühren, als plötzlich das Telefon klingelte. Es war eine Freundin meiner Mutter…. oh je… das konnte dauern. Ich hatte so gar keine Lust zu warten, denn wenn die Damen einmal angefangen hatten zu telefonieren, kam man von Hölzchen auf Stöckchen und man konnte Minimum eine Stunde rechnen, bis das Gespräch zum Abschluss kam (gut, ich kann jetzt nicht behaupten, dass es heutzutage bei mir anders wäre 🙂 ). Da ich schon oft mit meiner Mutter gebacken hatte und das gute alte Backbuch meiner Mutter mir ja auch hilfreich zur Seite lag, habe ich einfach mal weiter gemacht. Meine Mama, die in der Diele telefonierte ( ja, damals hatten wir noch kein schnurloses Telefon, so dass der Telefonierbereich nicht nur durch das an der Wand fest verkabelte Telefon sondern auch dem mit der Basis fest verkabeltem Hörer relativ eingeschränkt war), bemerkte nicht mal, dass um die Ecke in der Küche weiter gerührt und gewerkelt wurde und als sie dann endlich ihr Telefonat beendet hatte und wieder zu mir kam, war sie dann erstmal verblüfft, dass der Kuchen schon im Ofen war und ich voll stolz…. mein erster ganz alleine gebackener Kuchen.

Lange Zeit haben wir unseren Marmorkuchen nach dem Rezept aus Roland Gööcks großem Backbuch gebacken. Ich glaube, dieses Buch war auch so ein siebziger Jahre Standardwerk und hat uns immer gute Dienste erwiesen. Das total zerfledderte Exemplar meiner Mama steht mittlerweile in meinem Bücherregal, denn vor ein paar Jahren, habe ich meiner Mutter via eBay ein zwar gebrauchtes, aber immerhin in einem Stück verwendbares Ersatzexemplar besorgt, aus dem immer noch gerne gebacken wird.

Mittlerweile backen wir Marmorkuchen jedoch immer nach einem Rezept, das ich von einer Freundin bekommen habe, die es wiederum von einer Freundin bekommen hat, die es wiederum von ihrer Oma hat. Der Kuchen wird supersaftig und hält sich gut verpackt minimum eine Woche. Aber meist wird er hier sowieso gar nicht so alt. 🙂 .

Marmorkuchen

Marmorkuchen 

375 g Butter

375 g Zucker

1 P. Vanillezucker

7 Eier

375 g Mehl

2 gestrichene TL Backpulver

Backkakao nach Geschmack

Marmorkuchen

Rührt die Butter, den Zucker, den Vanillezucker und die Eier schaumig.

Nun rührt ihr nach und nach das Mehl unter.

Gebt das Backpulver hinzu und rührt es kurz unter.

Jetzt gebt ihr die Hälfte (oder auch 2/3 ganz nach Geschmack) des Teiges in die Form (Gugelhupfform oder Kastenform 30 cm etc.) (Ich habe den Kuchen auch schon in einer quadratischen Springform gebacken.)

In die andere Teighälfte bzw. das restliche Drittel rührt ihr noch Backkakao nach Geschmack (Ich nehme meist 2 – 4 EL Kakao.) und verteilt ihn dann auf dem hellen Teig.

Für das Marmormuster schwingt ihr einmal mit einer Gabel durch den Teig.

Nun wird der Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 180° gebacken.
Laut Rezept beträgt die Backzeit 45 Minuten. Bei mir ist der Kuchen nach dieser Backzeit aber nie durch. Deshalb backe ich ihn immer 60 Minuten, mache dann die Stäbchenprobe und backe ihn dann ggf. noch weiter. Da jeder Ofen anders backt und es auch darauf ankommt, in welcher Form ihr den Kuchen habt, müsst ihr mit der Backzeit einfach etwas experimentieren.

Marmorkuchen

 

 

Hack-Pfannkuchen vom Blech

Veröffentlicht am

Das ist ja das Letzte! …. Ääh, ja genau …. und es tut mir auch wirklich Leid, dass ich euch tatsächlich nur ein Foto vom letzten Stück des Hack-Pfannkuchens zeigen kann. Ruckzuck war er fertig und da ich einschließlich mir vier hungrige Mäuler am Tisch hatte, auch ruckzuck (fast) aufgegessen. Sooorrryiiee!

Hack-Pfannkuchen vom Blech

Hack-Pfannkuchen vom Blech

Aber der Hack-Pfannkuchen war super … superlecker …supereinfach …superschnell.
Es gibt ja schon mal Tage, da hat man einfach nicht so viel Zeit oder Muße das volle Programm zu kochen und da kommen solche Gerichte wie eben dieser Hack-Pfannkuchen vom Blech gerade recht. Einen leckeren Salat dazu … Essen ist fertig.

Eine Rezeptidee zu diesem Pfannkuchen habe ich in meiner Sammlung ausgeschnittener Rezepte gefunden. Der Pfannkuchenboden sollte in diesem allerdings mit Tomatenscheiben belegt werden. Das stellte ich mir aber etwas trocken vor und so habe ich das Rezept etwas abgewandelt und einen Untergrund aus einer kaltgerührten Tomaten-Sauce gewählt.

So hab ich`s gemacht:

Hack-Pfannkuchen vom Blech

Pfannkuchenteig:

4 Eier

100 ml Milch

100 g Mehl

Salz, Pfeffer

5 EL Mineralwasser mit Kohlensäure

 

Lege ein Backblech mit Backpapier aus und schiebe es in den Ofen.

Heize den Ofen auf 200° C (Umluft 175° C) vor.

Verrühre Eier, Milch, Mehl, Salz und Pfeffer zu einem glatten Teig. Rühre das Mineralwasser unter.

 

500 g Hackfleisch, halb und halb

2 Zwiebeln

Öl

Paprika, edelsüß

 

Würfele die Zwiebel fein.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen.

Brate das Hackfleisch an, füge dann die Zwiebeln hinzu und brate sie kurz mit.

Würze mit Salz, Pfeffer und Paprika.

 

1 Dose gehackte Tomaten

1 TL getrocknete Italienische Kräuter

Salz, Pfeffer

1 guter EL Currygewürzketchup

 

Verrühre die Tomaten mit Kräutern, Salz, Pfeffer und dem Ketchup.

Nehme das Backblech aus dem heißen Ofen und gieße sofort den Teig darauf.

Backe diesen dann im Ofen 3 – 4 Minuten vor.

Blech wieder herausholen.

Verteile die Tomatensauce auf dem Pfannkuchen, gebe das Hack darüber und bestreue alles anschließend noch mit

200 g geriebenem Gouda.

Backe den Pfannkuchen nun ca. 15 Minuten weiter.

Pfannkuchen in Stücke schneiden und genießen.

Dazu passt ein leckerer Blattsalat.

 

 

 

Ein süßes Schweinebrötchen

Veröffentlicht am

Als ich meine Sesam-Honig-Kugeln backte, verspürte Filia plötzlich auch riesige Backlust! Also schnappte  sich das Kind ebenfalls „Teddys Backbuch“ und blätterte und blätterte auf der Suche nach dem richtigen Gebäck. Zu gern hätte sie einen Käsekuchen gebacken, aber leider hatten wir keinen Quark mehr vorrätig. Ich regte die „Amerikaner“ an (nicht ganz uneigennützig 😉 ), aber darauf hatte das Kind keinen Appetit. Hm… wat nü? Wir haben dann doch noch was gefunden: Einen süßen Hefeteig, aus dem im Buch Mäuse- und Igelbrötchen gebacken wurden.

Filia hat dann ein süßes Schweinebrötchen designt, einen tollen kleinen Hefezopf geflochten und auch noch ein Mäuse- und „ganz normale“ Brötchen geformt.

Süße Hefebrötchen

Süße Hefebrötchen

Und lecker waren sie dann auch noch 🙂 !

Süßer Hefeteig (für zum Beispiel Schweinebrötchen, Hefezöpfe….)

500 g Mehl

1 P. Trockenhefe

1/4  l lauwarme Milch

2 – 3 EL Zucker oder Honig (Wir haben Zucker genommen, Filia ist kein großer Honigfan, aber die Honigvariante probiere ich trotzdem noch aus.)

1 Prise Salz

1 Ei

50 g Butter

2 – 3 EL Milch

Süße Hefebrötchen

Süße Hefebrötchen

Die Hefe vermischt ihr mit dem Mehl.

Dann gebt ihr die Milch, den Zucker, Salz, das Ei und die Butter hinzu und verknetet alles zu einem glatten Teig.

Diesen lasst ihr zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen und knetet ihn anschließend nochmal feste durch.

Nun könnt ihr Schweine-, Mäuse- oder sostige Brötchen aus dem Teig formen oder einen schönen Zopf flechten…. oder….

Eure Kreationen bestreicht ihr nun mit Milch, setzt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und lasst sie dort nochmals 20 Minütchen gehen.

Nun backt ihr Eure guten Stücke im vorgeheizten Ofen bei 200° C ca. 25 +/- Minuten (Die Backzeit richtet sich nach Größe bzw. dicke eurer Gebäckstücke.)

Sesam-Honig-Kugeln

Veröffentlicht am

Seit die ganzen Weihnachtsplätzchen aufgegessen sind, ist meine Knusperkiste sehr sehr leer und ich benötigte unbedingt Kaffeepausengebäcknachschub. Also überlegte ich, was ich denn mal schnell backen könnte. Ein Blick in Filias Bücherregal brachte die Lösung: Sesam-Honig-Kugeln.

Diese standen schon recht lange auf meiner Ausprobierliste, waren aber irgendwie ein bisschen in Vergessenheit geraten.

Die Kugeln stammen aus dem Kinderbackbuch „Teddys Backbuch“ von Marion Söffker. Dieses Buch haben Filia und ich (mein Kind kocht und backt ja auch schon sehr gerne) vor vielen Monaten einmal in der Bücherei gefunden und ausgeliehen. Da es uns aber so gut gefallen hat, haben wir das Buch umgehend gekauft und schon den „Versunkenen Apfelkuchen“, den „Erfrischungskuchen“ und die „Knusperplätzchen“ (die ihr liebevoll von Filia verziert in meinem Avatarbild sehen könnt) ausprobiert und alles war sehr lecker.

Sesam-Honig-Kugeln

Sesam-Honig-Kugeln

Die Sesam-Honig-Kugeln sind recht schnell und einfach gemacht. Als ich sie nach dem Backen probiert habe, war ich erst ein bisschen enttäuscht, hatte ich geschmacklich doch etwas mehr erwartet. Aber wie das oft bei Gebäck so ist, es wird besser, wenn es etwas durchgezogen ist. Am nächsten Tag schmeckten sie schon richtig gut. Trotzdem überlege ich, beim nächsten Mal noch ein paar Rosinen mit in den Teig zu geben, die könnte ich mir richtig gut da drin vorstellen, oder ein paar Cranberries…

Sesam-Honig-Kugeln

125 g Butter

5 EL Honig

1 Ei

1 Prise Zimt (Bei uns können es auch gerne zwei sein!)

100 g Sesam

70 g gem. Haselnüsse

100 g Haferflocken

100 g Mehl

evtl. 2 – 3 EL Milch (falls der Teig zu fest ist, war aber nicht notwenig)

6 – 7 EL Sesam (Hier habe ich geschälten Sesam genommen.)

Sesam-Honig-Kugeln

Sesam-Honig-Kugeln

Die Butter verrührt ihr mit dem Honig, dem Ei und dem Zimt.

Sesam, Haselnüsse, Haferflocken und Mehl hinzugeben und alles miteinander verkneten.

Nun stellt ihr den Teig zugedeckt ca. 60 Minuten kalt.

Aus dem Teig formt ihr ca. 30 Kugeln und wälzt diese im Sesam.

Anschließend werden die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt und bei 180° C im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten gebacken.

Alternativ kann man den Sesam auch durch Kokosflocken ersetzen. Dies werde ich bei nächster Gelegenheit einmal ausprobieren. Kokos kann ich mir für die Kügelchen auch sehr gut vorstellen.

Wer möchte kann die Kugeln auch mit Vollkornmehl zubereiten. Hier könnte ich mir vorstellen, dass die Zugabe der 2 – 3 EL Milch evtl. erforderlich ist.

30 Gerichte für Tante Mathilda

Veröffentlicht am

Gestern waren wir im örtlichen Spielzeugladen. Im Bücherregal entdeckten wir den „Kirschkuchendieb“, ein Buch der „Drei ??? Kids“ mit einer Geschichte und Rezepten darin. Freu! Ich, seit Kindertagen Hörspiel-Fan der drei Detektive aus Rocky Beach, musste das Buch natürlich sofort mitnehmen (höre ich doch seit geraumer Zeit (mehr oder minder freiwillig) mit meiner Tochter auch die Abenteuer der „??? Kids“-Reihe)! Und natürlich war Filia hell erfreut, dass Mama sich zu diesem Spontankauf hinreißen ließ und sie mit davon profitieren konnte.
Und darum geht es: Tante Mathilda hat Geburtstag. Onkel Titus, Justus, Peter und Bob haben die tolle Idee, für Tante Mathilda ihre Lieblingsrezepte zu kochen und zu backen. Aber dabei werden sie gestört: Irgendjemand will Tante Mathildas` berühmt-berüchtigtes Kirschkuchen-Rezept klauen…. Und rund um die Geschichte gibt es sechs „Menüs“ mit schönen Rezepten (Kuchen, Salate, Getränke….), die Kinder leicht nachkochen/-backen können. Aus „Onkel Titus´Menü für Abenteurer“ haben wir heute direkt den „Kultigen Colakuchen“ (Seite 24) ausprobiert. Cola als Getränk steht für meine Tochter noch auf der „black-list“ und glücklicherweise schmeckt sie ihr auch nicht. Aber im Kuchen haben wir heute mal eine Ausnahme gemacht und Filia hat dann festgestellt, dass man die Cola im Kuchen auch gar nicht herausschmeckte. Die sonstige Bewertung: Sehr lecker, schön locker und auch schnell gemacht!
Ja und dann gibt es natürlich auch noch das Rezept für Tante Mathildas Kirschkuchen. Der wird natürlich demnächst auch einmal ausprobiert. Ich werde berichten….

Colakuchen

Colakuchen

Colakuchen

250 g Butter
3 Eier
200 g Zucker
150 ml Cola
400 g Mehl
2 gestrichene EL Backpulver
2 EL Back-Kakao

Die Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Nun die flüssige Butter langsam hinzugießen und untermischen. Cola zugießen und auch gut unterrühren. Mehl, Backpulver und Kakao mischen und gut untermengen. Teig in einen gefettete Kastenform (25 cm) geben. 10 Minuten bevor der Kuchen in den Ofen kommt, diesen auf 180° C vorheizen. Im vorgeheizten Ofen den Kuchen dann auf 160° C Umluft ca. 45 – 50 Minuten backen. Kuchen auskühlen lassen und mit

Colakuchen

Colakuchen

2 – 3 EL Aprikosenmarmelade bestreichen.
125 g Kuvertüre schmelzen und auf den Kuchen geben.
Wir haben den Kuchen auch noch mit kleinen Fruchtgummi-Colafläschchen verziert.

%d Bloggern gefällt das: