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Archiv der Kategorie: Kuchen

(Der beste) Marmorkuchen… (ever)

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Marmorkuchen gehört schon seit eh und je zu meinen Lieblingskuchen und ist der erste Kuchen, den ich komplett alleine gebacken habe. Eines Samstagnachmittags – ich weiß gar nicht mehr wie alt ich war – wollten meine Mama und ich zusammen einen Marmorkuchen backen. Wir hatten gerade die Butter und den Zucker in die Schüssel gefüllt und ich wollte gerade beginnen, diese mit dem Mixer zu verrühren, als plötzlich das Telefon klingelte. Es war eine Freundin meiner Mutter…. oh je… das konnte dauern. Ich hatte so gar keine Lust zu warten, denn wenn die Damen einmal angefangen hatten zu telefonieren, kam man von Hölzchen auf Stöckchen und man konnte Minimum eine Stunde rechnen, bis das Gespräch zum Abschluss kam (gut, ich kann jetzt nicht behaupten, dass es heutzutage bei mir anders wäre 🙂 ). Da ich schon oft mit meiner Mutter gebacken hatte und das gute alte Backbuch meiner Mutter mir ja auch hilfreich zur Seite lag, habe ich einfach mal weiter gemacht. Meine Mama, die in der Diele telefonierte ( ja, damals hatten wir noch kein schnurloses Telefon, so dass der Telefonierbereich nicht nur durch das an der Wand fest verkabelte Telefon sondern auch dem mit der Basis fest verkabeltem Hörer relativ eingeschränkt war), bemerkte nicht mal, dass um die Ecke in der Küche weiter gerührt und gewerkelt wurde und als sie dann endlich ihr Telefonat beendet hatte und wieder zu mir kam, war sie dann erstmal verblüfft, dass der Kuchen schon im Ofen war und ich voll stolz…. mein erster ganz alleine gebackener Kuchen.

Lange Zeit haben wir unseren Marmorkuchen nach dem Rezept aus Roland Gööcks großem Backbuch gebacken. Ich glaube, dieses Buch war auch so ein siebziger Jahre Standardwerk und hat uns immer gute Dienste erwiesen. Das total zerfledderte Exemplar meiner Mama steht mittlerweile in meinem Bücherregal, denn vor ein paar Jahren, habe ich meiner Mutter via eBay ein zwar gebrauchtes, aber immerhin in einem Stück verwendbares Ersatzexemplar besorgt, aus dem immer noch gerne gebacken wird.

Mittlerweile backen wir Marmorkuchen jedoch immer nach einem Rezept, das ich von einer Freundin bekommen habe, die es wiederum von einer Freundin bekommen hat, die es wiederum von ihrer Oma hat. Der Kuchen wird supersaftig und hält sich gut verpackt minimum eine Woche. Aber meist wird er hier sowieso gar nicht so alt. 🙂 .

Marmorkuchen

Marmorkuchen 

375 g Butter

375 g Zucker

1 P. Vanillezucker

7 Eier

375 g Mehl

2 gestrichene TL Backpulver

Backkakao nach Geschmack

Marmorkuchen

Rührt die Butter, den Zucker, den Vanillezucker und die Eier schaumig.

Nun rührt ihr nach und nach das Mehl unter.

Gebt das Backpulver hinzu und rührt es kurz unter.

Jetzt gebt ihr die Hälfte (oder auch 2/3 ganz nach Geschmack) des Teiges in die Form (Gugelhupfform oder Kastenform 30 cm etc.) (Ich habe den Kuchen auch schon in einer quadratischen Springform gebacken.)

In die andere Teighälfte bzw. das restliche Drittel rührt ihr noch Backkakao nach Geschmack (Ich nehme meist 2 – 4 EL Kakao.) und verteilt ihn dann auf dem hellen Teig.

Für das Marmormuster schwingt ihr einmal mit einer Gabel durch den Teig.

Nun wird der Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 180° gebacken.
Laut Rezept beträgt die Backzeit 45 Minuten. Bei mir ist der Kuchen nach dieser Backzeit aber nie durch. Deshalb backe ich ihn immer 60 Minuten, mache dann die Stäbchenprobe und backe ihn dann ggf. noch weiter. Da jeder Ofen anders backt und es auch darauf ankommt, in welcher Form ihr den Kuchen habt, müsst ihr mit der Backzeit einfach etwas experimentieren.

Marmorkuchen

 

 

Apple Bread

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Vor einigen Wochen hatte ich mich mit der Mama von Filias Freundin zu einem Kaffee verabredet. Als ich eintraf, lachte mich dann auch noch dieses extra für unser Treffen gebackene Apple Bread an. Mir hat der Kuchen so gut geschmeckt, dass ich direkt auch noch ein zweites Stück gegessen habe und natürlich musste ich das Rezept unbedingt haben. Das Rezept stammt aus der Washington Post (die Mama ist gebürtige Amerikanerin) und ist ein Familienrezept von Maggie Austin, einer professionellen Kuchenbäckerin oder besser gesagt Kuchenkünstlerin, die berühmt für ihre tollen Torten mit oft floralem Design ist und auch bereits ein Buch über ihre Tortenkunst herausgebracht hat. Ich muss gestehen, dass ich vorher noch nie von Maggie Austin gehört hatte. Jedenfalls gibt es das Apple Bread jeden Tag im Buzz Bakeshop, in dem Maggie, wie in dem Washington Post Rezeptartikel zu lesen ist, als „culinary director“ arbeitet. Den Buzz Bakeshop findet man in Alexandria und Arlington. Ich habe die Cafes direkt mal auf meine „Da-möchte-ich-mal-hin-Liste“ gesetzt und falls es mich mal nach Virginia verschlägt, muss ich das Apple Bread natürlich unbedingt vor Ort probieren. 🙂

Das Rezept für das Apple Bread habe ich ein bisschen meinem persönlichen Gusto angepasst. Im Original werden 350 g Zucker verwendet… ich habe 200 g genommen und fand es so vollkommen in Ordnung. Auch die Salzmenge habe ich reduziert, im Originalrezept wird 1 Teelöffel Salz zum Teig gegeben, ich habe jedoch nur eine gute Prise genommen. Als ich das Apple Bread ausprobiert habe, war der Piment für meinen Geschmack schon recht dominant . Das war mir beim ersten Genuss des Kuchens gar nicht aufgefallen. Beim nächsten Mal würde ich vielleicht nur einen 1/8 TL nehmen. Da ich keine Pecannüsse vorrätig hatte, habe ich den Kuchen mit Walnüssen gebacken. Mit Pecannüssen (die waren beim ersten Mal drin) schmeckt er mir jedoch persönlich besser.

Apple Bread

Apple Bread

2 große Eier

180 ml Pflanzenöl

2 TL Vanilleextrakt

200 g Zucker

1 1/2 TL Zimt

1/4 TL gem. Piment (evtl. weniger)

1 Prise Salz

1/2 TL Natron

1 TL Backpulver

260 g Mehl

4 mittelgroße Äpfel, geschält, entkernt, in dünne Scheiben geschnitten (diese evtl. noch in kleinere Stücke schneiden).

130 g Pecan- oder Walnüsse, grob gehackt

 

Apple Bread

Verrührt die Eier mit dem Öl, dem Vanilleextrakt, dem Zucker, den Gewürzen, dem Natron und dem Backpulver, bis alles gut miteinander verbunden ist.

Hebt nun das Mehl unter.

Jetzt gebt die Äpfel und Nüsse zum Teig und hebt sie unter. Wundert euch jetzt nicht… der Teig sieht nicht klassisch wie Kuchenteig aus, sondern eher wie Äpfel und Nüsse mit ein bisschen Teig drumherum. Aber das muss so sein.

Apple Bread

Füllt den Teig in eine gefettete Kastenform und backt das Apple Bread im vorgeheizten Ofen bei 180° C auf der mittleren Schiene ca. 60 – 75 Minuten. Bei mir war der Kuchen nach 60 Minuten noch nicht ganz durchgebacken, also zur Sicherheit lieber eine Stäbchenprobe machen.

Wenn der Kuchen gut ist, nehmt ihn heraus und lasst ihn ca. 10 Minuten in der Form auskühlen. Nehme ihn dann aus der Form und lasst ihn auf einem Kuchengitter ganz auskühlen, bevor ihr ihn anschneidet.

 

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Klassiker: Frankfurter Kranz

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Obwohl ich supergerne neue Rezepte mit auch mal außergewöhnlichen Kombinationen ausprobiere, geht doch nichts über meine persönlichen Lieblings-Klassiker wie Spinat mit Bratkartoffeln und Spiegelei, Frikadellen oder Möhren untereinander.

Und auch beim Backen habe ich ab und zu einfach mal Appetit auf einen Klassiker. Nach längerer Zeit war mir letztens mal wieder nach einem leckeren Frankfurter Kranz und da mein Schwiegervater diesen auch sehr gerne mag, habe ich den Kuchen direkt einmal für seine Geburtstagskaffeetafel bereitet.

Meine Kranzform hatte es an diesem Tag wieder einmal nicht gut mit mir gemeint. Obwohl ich sie wirklich gut eingefettet hatte, ist mein Kuchen beim Stürzen an einigen Stellen hängen geblieben, gebrochen und in mehreren Teilen dann herausgepurzelt, so dass ich meinen Kranz dann anschließend zusammenpuzzlen musste. Toll! Das war ein eindeutiger Trennungsgrund, die Form weilt jetzt nicht mehr in unserem Haushalt. Gut nur, dass der Kuchen noch mit Buttercreme und Marmelade bestrichen wird.

Der Frankfurter Kranz gehört -also finde ich- übrigens auch zu den Kuchen, die durchgezogen noch besser schmecken als ganz frisch. Was meint ihr?

Frankfurter Kranz2

Frankfurter Kranz

Für den Teig

200 g Butter

200  g Zucker

1 P. Vanillezucker

abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone

6 Eier

175 g Mehl

125 g Speisestärke

3 TL Weinsteinbackpulver

Wenn ihr mögt einen Spritzer Rum

Rührt die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der abgeriebenen Zitronenschale schaumig.

Nun gebt ihr die Eier einzeln nach und nach hinzu und verrührt jedes Ei gut.

Mischt das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver und gebt es mit dem Rum zum Teig.

Hebt die Mehlmischung gut unter.

Nun kommt der Teig in eine gut gefettete Kranzform und wird im vorgeheizten Ofen bei 175° C ca. 45 Minuten +/- gebacken.

Nehmt den Kuchen aus dem Ofen und lasst ihn auf einem Kuchengitter gut auskühlen. Meist backe ich den Kranz schon einen Tag vorher, dann lässt sich der Kuchen besser schneiden.

Frankfurter Kranz1

Für die Buttercreme

250 g Butter (Zimmertemperatur)

500 ml Milch

100 g Zucker

1 P. Vanillepuddingpulver

450 ml der Milch bringt ihr zum Kochen.

50 ml mischt ihr mit dem Zucker und dem Vanillepuddingpulver.

Wenn die Milch kocht rührt ihr die Mischung ein, reduziert die Hitze und lasst den Pudding unter Rühren andicken.

Gebt den Pudding in eine Schüssel und legt ein Stück Frischhaltefolie auf den Pudding. So bildet sich keine Haut.

Lasst den Pudding abkühlen (Zimmertemperatur).

Nun werden die Butter  und der Pudding verrührt. Ich mache das jetzt immer von Hand. Wenn ich den Mixer oder die Küchenmaschine nehme, habe ich immer das Talent zu viel zu schlagen, so dass die Buttercreme flockig wird.

Jetzt benötigt ihr noch

Kirschmarmelade

100 g Haselnusskrokant

Schneidet den Kranz 2 mal waagerecht durch.

Legt den unteren Boden auf eine Kuchenplatte und bestreicht ihn mit Kirschmarmelde.

Darauf gebt ihr nun von der Buttercreme und verstreicht sie.

Setzt den zweiten Boden darauf und bestreicht auch diesen mit Kirschmarmelade und Buttercreme.

Setzt den dritten Boden darauf und bestreicht mit der restlichen Creme nun den Kuchen rundherum.

Nun bestreut den Kuchen rundherum mit dem Haselnusskrokant.

 

 

Mini Lime Pies

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Seit unserem Urlaub an der Golfküste Floridas im letzten Jahr, wollte ich zu Hause auf alle Fälle sozusagen in Memorandum eine Key Lime Pie backen. Doch wieder im normalen Alltagsgeschehen, waren dann erst mal die Weihnachtskekse dran, danach musste Kuchen erstmal weitgehend von unserem Speiseplan gestrichen werden, um die Weihnachtskeksrollen wieder loszuwerden und schwups war die Key Lime Pie auch schon in Vergessenheit geraten.
Kürzlich habe ich dann ein Rezept via Pinterest auf dem Blog „Sally`s Baking Addiction“ für Mini Key Lime Pies gefunden….und… jaa, da war doch was… ich wollte doch mal Pie backen.
Die Mini Pies fand ich dann sogar aber noch besser (Das Rezept hörte sich so einfach und lecker an.). In Ermangelung von Key Limes habe ich zu „normalen“ Bio-Limetten gegriffen. Schmecken tun die Pies dennoch ganz dolle!

Mit der Menge müsst ihr mal schauen. Sally schreibt, dass die Zutaten für mindestens 16 Mini Pies reichen. Ich habe erstmal eine 12er-Muffinform fertig gemacht und befüllt. Die Krümel hätten bestimmt noch für vier weitere Pies gereicht, die Füllung jedoch nicht. Ich habe dann die restlichen Krümel in eine kleine viereckige Glasform gedrückt und die restliche Füllung darauf gegeben. So gab es zu den 12 Mini Lime Pies für die Osterkaffeetafel morgen noch ein Mini-Dessert für uns. Vielleicht mache ich beim nächsten Mal aber auch einfach ein paar weniger Krümel. Die Krümelbodenzutaten sollten sich entsprechend anpassen lassen.

Ihr Lieben,

 ich wünsche Euch ein wunderschönes Osterfest.

Silke

Mini Lime Pies

Mini Lime Pie

Mini Lime Pies

Heizt den Ofen auf 175° C vor.

Legt eine 12 Muffinform (und ggfs. weitere Mulden eines zweiten Bleches) mit Papier-Muffinförmchen aus.

Krümelboden:

150 g Vollkornbutterkekse

90 g Butter, geschmolzen

65 g Zucker

Zerkrümelt die Butterkekse mit der Küchenmaschine bzw. gebt die Kekse in einen Gefrierbeutel und zerkrümelt sie mit einer Teigrolle.

Mischt die Krümel mit der geschmolzenen Butter und dem Zucker und rührt alles gut durch, bis sich die Zutaten verbunden haben.

Nun gebt ihr jeweils einen gehäuften Esslöffel der Krümelmischung in jedes Förmchen und drückt sie mit einem Teelöffel fest.

Das sieht dann so aus:

Krümelboden

Krümelboden

Füllung:

110 g Frischkäse (Raumtemperatur)

4 große Eigelb

eine Dose gesüßte Kondensmilch

120 ml Limettensaft

Zuerst schlagt ihr den Frischkäse auf höchster Stufe glatt.

Nun gebt ihr die Eigelbe hinzu und schlagt diese auf mittlere Stufe unter.

Jetzt kommen noch die Kondensmilch und der Limettensaft hinzu und werden auf höchster Stufe untergeschlagen bis alles gut vermischt ist.

Füllt die Creme nun auf die Krümelböden in den Mulden (Ich habe dafür einen kleinen Soßenlöffel genommen.)

Back die Pies ca. 15-16 Minuten und lasst sie anschließend in der Muffinform auskühlen.

 

„Oreo“-Cheesecake

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Wie im letzten Post bereits „angedroht“ 😉 , möchte ich euch heute noch den sehr leckeren „Oreo“-Cheesecake vorstellen.

Eigentlich wollte ich den Kuchen schon etwas zeitnaher posten, aber in den letzten zwei Wochen habe ich mich mal wieder viel mit dem Thema Ernährung beschäftigt und spontan eine „Entgiftungswoche“ eingeschoben. Die Woche mit viel Obst, Gemüse, etwas Fleisch/Fisch und Verzicht auf Weizen-, Zucker- und Milchprodukte hat sehr gut funktioniert, aber ich habe es nicht über`s Herz gebracht, währenddessen über den leckeren Kuchen zu schreiben.

Bis der Kuchen letztendlich auf dem Tisch stand, musste ich erstmal 2 kleine mir unterlaufene Fehlerchen kompensieren, die hätten vermieden werden können, wenn ich das Rezept mal richtig gelesen und mich an die Backpapier-Anweisung gehalten hätte.

Als ich meinen Einkaufszettel schrieb, habe ich mich schon irgendwie gewundert, dass für einen großen Kuchen so wenig Frischkäse notwendig war. Als ich dann aber den Teig zubereiten wollte, musste ich mit Entsetzen feststellen, dass die Zutaten für eine 20cm Form gedacht waren. Na toll! Wat nu?
Problemlösung: Zutaten einfach verdoppeln. Aber hatte ich denn auch alles in doppelter Menge zur Verfügung oder musste ich jetzt hier alles stehen und liegen lassen, zum Supermarkt düsen und noch irgendwas besorgen?

Glücklicherweise hatte ich aus irgendeinem Grund drei 200g Päckchen Frischkäse gekauft und da ich eigentlich immer Frischkäse zu Hause habe, fand sich im Kühlschrank auch noch ein unangebrochenes Paket. Da Filia und ich „Oreo“-Kekse sehr gerne essen und da diese zufällig auch noch im Angebot waren, hatte ich auch hier ein zusätzliches Päckchen eingepackt. Die restlichen Zutaten gehörten zu meiner „Eh-da-Ausstattung“, so dass ich diese ohne Schwierigkeit verdoppeln konnte.

Dass man die Springform mit Backpapier auslegen sollte, hatte ich sehr wohl gelesen. Ich hatte letztens sogar tolle Backpapierzuschnitte speziell für Springformen gekauft. Aber nein, ich hielt meine Springform für äusserst dicht und dachte mir, dass es ohne Backpapier sicher auch gut geht.
Kaum hatte ich die Käsemasse hineingefüllt, wurde ich eines Besseren belehrt: Die „Suppe“ lief raus. Grrrr….
Also ganz schnell die Form in den Backofen und hoffen, dass die Masse sich ganz schnell festigt.
Bis dahin lief aber noch mehr Teig raus. Gut, dass meine Form einen Rand hat, der die Käsemasse aufnehmen konnte, so dass nur eine minimale Menge Teig in den Backofen lief.
Das Keramikunterteil meiner Form ist eigentlich dafür gedacht, den gebackenen Kuchen auch damit servieren zu können. Wie ihr euch sicher denken könnt, sah die Platte nun nicht mehr so appetitlich aus, also musste der Kuchen kurzerhand auf eine andere Kuchenplatte umgebettet werden. Glücklicherweise verlief dies aber problemlos.

Leider sind dann meine Ganzkuchenfotos auch noch alle doof geworden, so dass ich jetzt erstmal nur ein Stückfoto zeigen kann. Das ist jetzt zwar auch nicht so dolle, aber besser als nix. Ich werde den Kuchen sicherlich wieder backen und dann gibt es hoffentlich ein hübsches Bildnis.

"Oreo"-Cheesecake

„Oreo“-Cheesecake

„Oreo“-Cheesecake

44 „Oreo“-Kekse

80 g flüssige Butter

800 g Doppelrahmfrischkäse

200 g Zucker

2 TL Vanille-Aroma

6 Eier

60 g Mehl

200 g saure Sahne

"Oreo"-Cheesecake

„Oreo“-Cheesecake

Zerbröselt 36 Kekse und mischt die Krümel mit der Butter.

Legt eine 26 cm Springform mit Backpapier aus, gebt die Keksmasse hinein, drück sie zu einem Boden an und formt einen ca 4 cm hohen Rand.

Verrührt den Frischkäse mit dem Zucker und dem Vanille-Aroma.

Rührt die Eier einzeln gut unter.

Siebt das Mehl hinein, gebt die saure Sahne hinzu und verrührt alles gut zu einer glatten Masse. Die Käsemasse wird recht flüssig.

Giesst die Käsemasse auf den Keksteig und streicht sie glatt.

Brecht die übrigen 8 Kekse in Stücke und legt diese auf die Käsemasse.

Backt den Kuchen im auf 180° C vorgeheizten Ofen ca. 60-70 Minuten +/-.

(Das Rezept stammt aus der Zeitschrift „Mein Lieblingsrezept“.)

 

 

 

Nuss-Nougat-Strietzel

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Was backe ich denn?

Jedes Jahr im April überlege ich, mit welchem Kuchen oder Gebäck ich Filia zu ihrem Geburtstag eine Freude machen könnte. Als Filia kleiner war, war ihr Lieblingskuchen ein „Amerikanischer Schokoladenkuchen“ und den musste ich dann auch immer zu ihrem Ehrentage backen. Irgendwann wurde dieser dann durch „Oreo-Muffins„, Apfelstreusel oder Russischer Zupfkuchen abgelöst.

Im letzten Jahr hatte Filia sich eine Schokokuss-Torte gewünscht. In meiner Sammlung hatte ich zwei schöne Rezepte gefunden. Da wir uns aber weder für die eine noch die andere Version entscheiden konnten, hatte ich kurzerhand entschlossen einen Mix aus beiden Kuchen auszuprobieren.

Der Kuchen war sehr lecker … dummerweise ist die Schokokusscreme aber nicht so richtig fest geworden, so dass diese mir meinen liebevollen Rand aus Mini-Schokoküssen aus dem Biskuitboden gedrückt hat und überall drohte herauszulaufen. Das, was die Gäste dann auf dem Teller hatten, war dann eine sehr moderne Interpretation von Schokokuss-Torte … aber wie gesagt… lecker war`s! 🙂

mein leicht verunglückter Schokokuss-Kuchen :-)

mein leicht verunglückter Schokokuss-Kuchen 🙂

Für dieses Jahr habe ich natürlich auch etwas Leckeres gefunden …

… einen Nuss-Nougat-Strietzel mit „Toffifee“ und einen „Oreo“-Cheesecake.

Der „Oreo“-Cheesecake hat mich auch ein bisschen geärgert, na eigentlich war ich es selber schuld, aber das lest ihr im nächsten Post.

Heute gibt es erstmal den Strietzel. Das Rezepte habe ich in der Zeitschrift „Mein Lieblingsrezept“ gefunden.

Für die Füllung wurde nach gehobelten Haselnüssen verlangt. Leider sind diese bei uns nicht überall zu bekommen, so dass ich zu gemahlenen Haselnüssen gegriffen habe. Die Menge der Toffifees habe ich auch leicht erhöht.

 

Nuss-Nougat-Strietzel

Nuss-Nougat-Strietzel

 

Nuss-Nougat-Strietzel

Für den Hefeteig:

375 g Mehl

70 g Zucker

1 P. Vanillezucker

1 Ei

50 g weiche Butter

100 ml lauwarme Milch

1/2 Würfel frische Hefe

Mischt das Mehl mit dem Zucker und dem Vanillezucker.

Fügt die Butter und das Ei hinzu.

Bröckelt die Hefe in die Milch und löst sie darin auf.

Gießt die Hefemilch zu der Mehlmischung und verknetet alles zu einem geschmeidigen Teig.

Lasst den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen.

Nuss-Nougat-Strietzel

Nuss-Nougat-Strietzel

 

Für die Füllung benötigt ihr

1 P. Toffifee (mit 15 Stück)

ca. 150 g Nuss-Nougat-Creme

ca. 100 g gehobelte Haselnüsse (Ich habe ca. 50 g gemahlene verwendet.)

Die Toffifees hackt ihr klein (Falls ihr die so gerne esst wie ich, ist es durchaus erlaubt nur 14 klein zu hacken und eines zu essen 😉 ).

Den Teig rollt ihr auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig aus (so ca. 30×40 cm).

Dann bestreicht ihr den Teig mit der Nuss-Nougatcreme (An den Rändern ca. 1 cm frei lassen.)

Streut die gehackten Toffifees und die Haselnüsse darauf.

Nun rollt ihr den Teig von der Längsseite her auf.

Schneidet nun die Rolle längs in der Mitte ein, so dass zwei Stränge entstehen, jedoch an einer Seite nicht ganz bis zum Rand durchschneiden, sondern ca. 3 – 4 cm vorher aufhören. (Ich hoffe, ihr wisst was ich meine!)

Flechtet nun von der Stelle aus, wo die beiden Stränge zusammenlaufen, beide Hälften umeinander (Die Schnittflächen sollten dabei möglichst noch oben gucken.).

Legt den Strietzel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

Verrührt

1 Eigelb und

2 EL Milch

und bestreicht den Strietzel damit.

Lasst ihn nun noch 15 Minuten gehen und backt den Strietzel dann bei 175° C ca. 35 Minuten +/-.

 

 

Bananen-Erdnuss-Kuchen

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Drei Bananen schauten mich traurig aus unserer Obstschale an. Irgendwie war das Trio aus einst gelben Kerlchen (oder Kerlinchen 😉 ) liegen geblieben und auf ihr ehemals schönes gelbes Outfit konnte man nur noch an wenigen Stellen schließen. Aber wie wir ja (hoffentlich) alle wissen, ist eine braun gewordenen Schale ja nicht unbedingt ein Grund, das Banänchen wegzuschmeißen, denn hinter der unansehnlichen Fassade, kommen noch sehr ansprechende innere Werte zum Vorschein. 🙂

Da ich nicht alle auf einmal essen wollte, ein weiterer Tag sich aber wahrscheinlich nicht positiv auf die Früchtchen ausgewirkt hätte, habe ich mich kurzerhand entschlossen, einen Kuchen damit zu backen. Mir schwebte ein leckeres Bananabread vor. Aber hm, eigentlich könnte man doch mal eine andere Variante ausprobieren und so entstand mein Bananen-Erdnuss-Kuchen.

Der Kuchen ist fest, aber sehr saftig und wie ihr auf dem zweiten Bild erkennen könnt, zieht der Teig ein paar Schlieren, so dass der Kuchen an der ein oder anderen Stelle etwas „klitschig“ erscheint, schmeckt aber prima.

Der Kuchen war auch noch am zweiten, dritten und vierten Tag schön saftig, nur das Topping verliert durch die Feuchtigkeit des Teiges seinen „Crunch“.

Bananen-Erdnuss-Kuchen

Bananen-Erdnuss-Kuchen

 

Bananen-Erdnuss-Kuchen

3 Bananen

1 EL Zitronensaft

200 g weiche Butter

60 g cremige Erdnussbutter

170 g Zucker

4 Eier

350 g Mehl

2 TL Weinsteinbackpulver

100 ml Buttermilch

40 g getrocknete Bananchips, grob gehackt

30 g geröstete, ungesalzene Erdnüsse, grob gehackt

Puderzucker zum Bestäuben

 

Bananen-Erdnuss-Kuchen

Bananen-Erdnuss-Kuchen

Die Bananen püriert ihr mit dem Zitronensaft fein.

Gebt die Butter, die Erdnussbutter und den Zucker in eine Schüssel und rührt die Zutaten cremig.

Die Eier gebt ihr einzeln hinzu und verrührt jedes sehr sorgfältig.

Nun kommt das Bananenpüree in die Schüssel und wird untergerührt.

Gebt Mehl, Backpulver und Buttermilch zum Teig und arbeitet alles gut unter.

Jetzt kommt der Teig in eine gefettete Kastenform (30 cm).

Streut die Bananenchips- und Erdnussstücke über den Teig und gebt den Kuchen anschließend für ca. 60- 70 +/- Minuten in den auf 170° C vorgeheizten Ofen.

Nach dem Backen lasst ihr den Kuchen erst etwas in der Form abkühlen, dann stürzt ihn auf ein Gitter und lasst ihn dort vollständig auskühlen.

Nun noch etwas Puderzucker oben drauf … fertig!

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