RSS-Feed

Archiv der Kategorie: Rührkuchen

(Der beste) Marmorkuchen… (ever)

Veröffentlicht am

Marmorkuchen gehört schon seit eh und je zu meinen Lieblingskuchen und ist der erste Kuchen, den ich komplett alleine gebacken habe. Eines Samstagnachmittags – ich weiß gar nicht mehr wie alt ich war – wollten meine Mama und ich zusammen einen Marmorkuchen backen. Wir hatten gerade die Butter und den Zucker in die Schüssel gefüllt und ich wollte gerade beginnen, diese mit dem Mixer zu verrühren, als plötzlich das Telefon klingelte. Es war eine Freundin meiner Mutter…. oh je… das konnte dauern. Ich hatte so gar keine Lust zu warten, denn wenn die Damen einmal angefangen hatten zu telefonieren, kam man von Hölzchen auf Stöckchen und man konnte Minimum eine Stunde rechnen, bis das Gespräch zum Abschluss kam (gut, ich kann jetzt nicht behaupten, dass es heutzutage bei mir anders wäre 🙂 ). Da ich schon oft mit meiner Mutter gebacken hatte und das gute alte Backbuch meiner Mutter mir ja auch hilfreich zur Seite lag, habe ich einfach mal weiter gemacht. Meine Mama, die in der Diele telefonierte ( ja, damals hatten wir noch kein schnurloses Telefon, so dass der Telefonierbereich nicht nur durch das an der Wand fest verkabelte Telefon sondern auch dem mit der Basis fest verkabeltem Hörer relativ eingeschränkt war), bemerkte nicht mal, dass um die Ecke in der Küche weiter gerührt und gewerkelt wurde und als sie dann endlich ihr Telefonat beendet hatte und wieder zu mir kam, war sie dann erstmal verblüfft, dass der Kuchen schon im Ofen war und ich voll stolz…. mein erster ganz alleine gebackener Kuchen.

Lange Zeit haben wir unseren Marmorkuchen nach dem Rezept aus Roland Gööcks großem Backbuch gebacken. Ich glaube, dieses Buch war auch so ein siebziger Jahre Standardwerk und hat uns immer gute Dienste erwiesen. Das total zerfledderte Exemplar meiner Mama steht mittlerweile in meinem Bücherregal, denn vor ein paar Jahren, habe ich meiner Mutter via eBay ein zwar gebrauchtes, aber immerhin in einem Stück verwendbares Ersatzexemplar besorgt, aus dem immer noch gerne gebacken wird.

Mittlerweile backen wir Marmorkuchen jedoch immer nach einem Rezept, das ich von einer Freundin bekommen habe, die es wiederum von einer Freundin bekommen hat, die es wiederum von ihrer Oma hat. Der Kuchen wird supersaftig und hält sich gut verpackt minimum eine Woche. Aber meist wird er hier sowieso gar nicht so alt. 🙂 .

Marmorkuchen

Marmorkuchen 

375 g Butter

375 g Zucker

1 P. Vanillezucker

7 Eier

375 g Mehl

2 gestrichene TL Backpulver

Backkakao nach Geschmack

Marmorkuchen

Rührt die Butter, den Zucker, den Vanillezucker und die Eier schaumig.

Nun rührt ihr nach und nach das Mehl unter.

Gebt das Backpulver hinzu und rührt es kurz unter.

Jetzt gebt ihr die Hälfte (oder auch 2/3 ganz nach Geschmack) des Teiges in die Form (Gugelhupfform oder Kastenform 30 cm etc.) (Ich habe den Kuchen auch schon in einer quadratischen Springform gebacken.)

In die andere Teighälfte bzw. das restliche Drittel rührt ihr noch Backkakao nach Geschmack (Ich nehme meist 2 – 4 EL Kakao.) und verteilt ihn dann auf dem hellen Teig.

Für das Marmormuster schwingt ihr einmal mit einer Gabel durch den Teig.

Nun wird der Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 180° gebacken.
Laut Rezept beträgt die Backzeit 45 Minuten. Bei mir ist der Kuchen nach dieser Backzeit aber nie durch. Deshalb backe ich ihn immer 60 Minuten, mache dann die Stäbchenprobe und backe ihn dann ggf. noch weiter. Da jeder Ofen anders backt und es auch darauf ankommt, in welcher Form ihr den Kuchen habt, müsst ihr mit der Backzeit einfach etwas experimentieren.

Marmorkuchen

 

 

Apple Bread

Veröffentlicht am

Vor einigen Wochen hatte ich mich mit der Mama von Filias Freundin zu einem Kaffee verabredet. Als ich eintraf, lachte mich dann auch noch dieses extra für unser Treffen gebackene Apple Bread an. Mir hat der Kuchen so gut geschmeckt, dass ich direkt auch noch ein zweites Stück gegessen habe und natürlich musste ich das Rezept unbedingt haben. Das Rezept stammt aus der Washington Post (die Mama ist gebürtige Amerikanerin) und ist ein Familienrezept von Maggie Austin, einer professionellen Kuchenbäckerin oder besser gesagt Kuchenkünstlerin, die berühmt für ihre tollen Torten mit oft floralem Design ist und auch bereits ein Buch über ihre Tortenkunst herausgebracht hat. Ich muss gestehen, dass ich vorher noch nie von Maggie Austin gehört hatte. Jedenfalls gibt es das Apple Bread jeden Tag im Buzz Bakeshop, in dem Maggie, wie in dem Washington Post Rezeptartikel zu lesen ist, als „culinary director“ arbeitet. Den Buzz Bakeshop findet man in Alexandria und Arlington. Ich habe die Cafes direkt mal auf meine „Da-möchte-ich-mal-hin-Liste“ gesetzt und falls es mich mal nach Virginia verschlägt, muss ich das Apple Bread natürlich unbedingt vor Ort probieren. 🙂

Das Rezept für das Apple Bread habe ich ein bisschen meinem persönlichen Gusto angepasst. Im Original werden 350 g Zucker verwendet… ich habe 200 g genommen und fand es so vollkommen in Ordnung. Auch die Salzmenge habe ich reduziert, im Originalrezept wird 1 Teelöffel Salz zum Teig gegeben, ich habe jedoch nur eine gute Prise genommen. Als ich das Apple Bread ausprobiert habe, war der Piment für meinen Geschmack schon recht dominant . Das war mir beim ersten Genuss des Kuchens gar nicht aufgefallen. Beim nächsten Mal würde ich vielleicht nur einen 1/8 TL nehmen. Da ich keine Pecannüsse vorrätig hatte, habe ich den Kuchen mit Walnüssen gebacken. Mit Pecannüssen (die waren beim ersten Mal drin) schmeckt er mir jedoch persönlich besser.

Apple Bread

Apple Bread

2 große Eier

180 ml Pflanzenöl

2 TL Vanilleextrakt

200 g Zucker

1 1/2 TL Zimt

1/4 TL gem. Piment (evtl. weniger)

1 Prise Salz

1/2 TL Natron

1 TL Backpulver

260 g Mehl

4 mittelgroße Äpfel, geschält, entkernt, in dünne Scheiben geschnitten (diese evtl. noch in kleinere Stücke schneiden).

130 g Pecan- oder Walnüsse, grob gehackt

 

Apple Bread

Verrührt die Eier mit dem Öl, dem Vanilleextrakt, dem Zucker, den Gewürzen, dem Natron und dem Backpulver, bis alles gut miteinander verbunden ist.

Hebt nun das Mehl unter.

Jetzt gebt die Äpfel und Nüsse zum Teig und hebt sie unter. Wundert euch jetzt nicht… der Teig sieht nicht klassisch wie Kuchenteig aus, sondern eher wie Äpfel und Nüsse mit ein bisschen Teig drumherum. Aber das muss so sein.

Apple Bread

Füllt den Teig in eine gefettete Kastenform und backt das Apple Bread im vorgeheizten Ofen bei 180° C auf der mittleren Schiene ca. 60 – 75 Minuten. Bei mir war der Kuchen nach 60 Minuten noch nicht ganz durchgebacken, also zur Sicherheit lieber eine Stäbchenprobe machen.

Wenn der Kuchen gut ist, nehmt ihn heraus und lasst ihn ca. 10 Minuten in der Form auskühlen. Nehme ihn dann aus der Form und lasst ihn auf einem Kuchengitter ganz auskühlen, bevor ihr ihn anschneidet.

 

MerkenMerken

Klassiker: Frankfurter Kranz

Veröffentlicht am

Obwohl ich supergerne neue Rezepte mit auch mal außergewöhnlichen Kombinationen ausprobiere, geht doch nichts über meine persönlichen Lieblings-Klassiker wie Spinat mit Bratkartoffeln und Spiegelei, Frikadellen oder Möhren untereinander.

Und auch beim Backen habe ich ab und zu einfach mal Appetit auf einen Klassiker. Nach längerer Zeit war mir letztens mal wieder nach einem leckeren Frankfurter Kranz und da mein Schwiegervater diesen auch sehr gerne mag, habe ich den Kuchen direkt einmal für seine Geburtstagskaffeetafel bereitet.

Meine Kranzform hatte es an diesem Tag wieder einmal nicht gut mit mir gemeint. Obwohl ich sie wirklich gut eingefettet hatte, ist mein Kuchen beim Stürzen an einigen Stellen hängen geblieben, gebrochen und in mehreren Teilen dann herausgepurzelt, so dass ich meinen Kranz dann anschließend zusammenpuzzlen musste. Toll! Das war ein eindeutiger Trennungsgrund, die Form weilt jetzt nicht mehr in unserem Haushalt. Gut nur, dass der Kuchen noch mit Buttercreme und Marmelade bestrichen wird.

Der Frankfurter Kranz gehört -also finde ich- übrigens auch zu den Kuchen, die durchgezogen noch besser schmecken als ganz frisch. Was meint ihr?

Frankfurter Kranz2

Frankfurter Kranz

Für den Teig

200 g Butter

200  g Zucker

1 P. Vanillezucker

abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone

6 Eier

175 g Mehl

125 g Speisestärke

3 TL Weinsteinbackpulver

Wenn ihr mögt einen Spritzer Rum

Rührt die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der abgeriebenen Zitronenschale schaumig.

Nun gebt ihr die Eier einzeln nach und nach hinzu und verrührt jedes Ei gut.

Mischt das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver und gebt es mit dem Rum zum Teig.

Hebt die Mehlmischung gut unter.

Nun kommt der Teig in eine gut gefettete Kranzform und wird im vorgeheizten Ofen bei 175° C ca. 45 Minuten +/- gebacken.

Nehmt den Kuchen aus dem Ofen und lasst ihn auf einem Kuchengitter gut auskühlen. Meist backe ich den Kranz schon einen Tag vorher, dann lässt sich der Kuchen besser schneiden.

Frankfurter Kranz1

Für die Buttercreme

250 g Butter (Zimmertemperatur)

500 ml Milch

100 g Zucker

1 P. Vanillepuddingpulver

450 ml der Milch bringt ihr zum Kochen.

50 ml mischt ihr mit dem Zucker und dem Vanillepuddingpulver.

Wenn die Milch kocht rührt ihr die Mischung ein, reduziert die Hitze und lasst den Pudding unter Rühren andicken.

Gebt den Pudding in eine Schüssel und legt ein Stück Frischhaltefolie auf den Pudding. So bildet sich keine Haut.

Lasst den Pudding abkühlen (Zimmertemperatur).

Nun werden die Butter  und der Pudding verrührt. Ich mache das jetzt immer von Hand. Wenn ich den Mixer oder die Küchenmaschine nehme, habe ich immer das Talent zu viel zu schlagen, so dass die Buttercreme flockig wird.

Jetzt benötigt ihr noch

Kirschmarmelade

100 g Haselnusskrokant

Schneidet den Kranz 2 mal waagerecht durch.

Legt den unteren Boden auf eine Kuchenplatte und bestreicht ihn mit Kirschmarmelde.

Darauf gebt ihr nun von der Buttercreme und verstreicht sie.

Setzt den zweiten Boden darauf und bestreicht auch diesen mit Kirschmarmelade und Buttercreme.

Setzt den dritten Boden darauf und bestreicht mit der restlichen Creme nun den Kuchen rundherum.

Nun bestreut den Kuchen rundherum mit dem Haselnusskrokant.

 

 

Bananen-Erdnuss-Kuchen

Veröffentlicht am

Drei Bananen schauten mich traurig aus unserer Obstschale an. Irgendwie war das Trio aus einst gelben Kerlchen (oder Kerlinchen 😉 ) liegen geblieben und auf ihr ehemals schönes gelbes Outfit konnte man nur noch an wenigen Stellen schließen. Aber wie wir ja (hoffentlich) alle wissen, ist eine braun gewordenen Schale ja nicht unbedingt ein Grund, das Banänchen wegzuschmeißen, denn hinter der unansehnlichen Fassade, kommen noch sehr ansprechende innere Werte zum Vorschein. 🙂

Da ich nicht alle auf einmal essen wollte, ein weiterer Tag sich aber wahrscheinlich nicht positiv auf die Früchtchen ausgewirkt hätte, habe ich mich kurzerhand entschlossen, einen Kuchen damit zu backen. Mir schwebte ein leckeres Bananabread vor. Aber hm, eigentlich könnte man doch mal eine andere Variante ausprobieren und so entstand mein Bananen-Erdnuss-Kuchen.

Der Kuchen ist fest, aber sehr saftig und wie ihr auf dem zweiten Bild erkennen könnt, zieht der Teig ein paar Schlieren, so dass der Kuchen an der ein oder anderen Stelle etwas „klitschig“ erscheint, schmeckt aber prima.

Der Kuchen war auch noch am zweiten, dritten und vierten Tag schön saftig, nur das Topping verliert durch die Feuchtigkeit des Teiges seinen „Crunch“.

Bananen-Erdnuss-Kuchen

Bananen-Erdnuss-Kuchen

 

Bananen-Erdnuss-Kuchen

3 Bananen

1 EL Zitronensaft

200 g weiche Butter

60 g cremige Erdnussbutter

170 g Zucker

4 Eier

350 g Mehl

2 TL Weinsteinbackpulver

100 ml Buttermilch

40 g getrocknete Bananchips, grob gehackt

30 g geröstete, ungesalzene Erdnüsse, grob gehackt

Puderzucker zum Bestäuben

 

Bananen-Erdnuss-Kuchen

Bananen-Erdnuss-Kuchen

Die Bananen püriert ihr mit dem Zitronensaft fein.

Gebt die Butter, die Erdnussbutter und den Zucker in eine Schüssel und rührt die Zutaten cremig.

Die Eier gebt ihr einzeln hinzu und verrührt jedes sehr sorgfältig.

Nun kommt das Bananenpüree in die Schüssel und wird untergerührt.

Gebt Mehl, Backpulver und Buttermilch zum Teig und arbeitet alles gut unter.

Jetzt kommt der Teig in eine gefettete Kastenform (30 cm).

Streut die Bananenchips- und Erdnussstücke über den Teig und gebt den Kuchen anschließend für ca. 60- 70 +/- Minuten in den auf 170° C vorgeheizten Ofen.

Nach dem Backen lasst ihr den Kuchen erst etwas in der Form abkühlen, dann stürzt ihn auf ein Gitter und lasst ihn dort vollständig auskühlen.

Nun noch etwas Puderzucker oben drauf … fertig!

Browniekuchen mit Karamell

Veröffentlicht am

Eigentlich ist er mir fast schon ein bisschen zu süß.

Und eigentlich ist man nach einem Stück schon pappesatt.

Und noch eigentlicher macht ein Blick auf die Zutatenlisten ein schlechtes Gewissen für den Rest des Jahres -zumindest wenn man versucht sich sonst einigermaßen gesund und figurbewusst zu ernähren.

Aber …. der Kuchen ist soooooo lecker sag ich euch …. den solltet ihr unbedingt ausprobieren! 🙂

Das Rezept hatte ich unwissendlich schon zu Hause, in meinem Dachzimmerchen, dort wo ein Teil meiner gesammelten Foodmagazine beheimatet ist, in diesem Falle die Dezemberausgabe 2012 der „Lecker“. Aber aus den Augen aus dem Sinn….

Den Kuchen hatte letztens eine Mama als Proviant für ein Hockeyturnier der Kinder gebacken. Ich habe es auch tatsächlich geschafft, den Kuchen mit dem flüssigen Karamell eine ganze Weile zu ignorieren. Tja, aber Brownies esse ich gerne, Karamell leider auch und eine Kombi aus beidem … da führte kein Weg dran vorbei … musste ich probieren… hmmmm, sooo lecker!

Natürlich brauchte ich das Rezept und nachdem ich den Link zum Browniekuchen auf der „Lecker.de-Seite“ bekommen hatte, stellte ich dann fest, dass ich die Print-Ausgabe, in der der Kuchen vorgestellt wurde, schon längst da hatte. Also rauf ins Dachzimmer, Zeitung rausgeholt… ah, da ist er ja!

Wie schon gesagt, ist der Kuchen nicht gerade der Kalorienärmste … aber zu besonderen Anlässen kann man sich das leckere Stück schon mal gönnen. Gut, dass Maritus` Geburtstag anstand….. 😉

 

Browniekuchen mit Karamell

Browniekuchen mit Karamell

Browniekuchen mit Karamell

Für den Karamell:

200 g Sahne

150 g Zucker

2 EL Butter

Erhitzt die Sahne, aber nicht kochen.

Lasst den Zucker in einem Topf oder einer Pfanne karamellisieren (Den Zucker nicht zu dunkel werden lassen, sonst schmeckt er bitter.  😦 ).

Rührt die heiße Sahne und die Butter vorsichtig unter, kocht alles auf und lasst den Karamell ca. 5 Minuten köcheln, bis er cremig ist.

Nehmt den Karamell vom Herd und lasst ihn auskühlen.

Für den Kuchen:

Fettet eine Springform (26 cm Durchmesser) und stäubt sie mit Mehl aus.

250 g Butter

250 g Zartbitterschokolade

80 g Kakao

65 g Mehl

350 g Zucker (Jaaa, soo viel!)

1 TL Backpulver

4 Eier

1 Prise Salz

Hackt die Schokolade grob und stellt 50 g zur Seite.

Schmelzt die restliche Schokolade mit der Butter in einem Topf.

Mischt Kakao, Mehl, Zucker und Backpulver und zieht es unter die Schoko-Buttermasse.

Schlagt die Eier mit dem Salz ca. 5 Minuten dickcremig auf, rührt sie dann unter den Schokoteig.

Füllt die Hälfte des Teiges in die Form und backt sie im vorgeheizten Ofen bei 175° C (Umluft 150° C) ca. 25 Minuten vor (Lt. Rezept soll der Teig nur 15 Minuten vorgebacken werden, dann ist der fertige Kuchen jedoch noch recht flüssig in der Mitte.)

Kuchen herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

Browniekuchen mit Karamell

Browniekuchen mit Karamell

100 g Haselnüsse oder Haselnusskrokant

Hackt die Nüsse und gebt diese oder den Haselnusskrokant auf den vorgebackenen Teig.
Im Rezept werden Haselnüsse verwendet. Ich habe den Tip bekommen, Haselnusskrokant auszuprobieren und finde diese Version sehr lecker. Alternativ können die Nüsse natürlich auch ganz weggelassen werden.

Stelle 3 EL Karamell beiseite und verstreiche den Rest auf dem Teig, lasst dabei ca. 1 cm Rand frei.

Streut die übrige gehackte Schokolade darüber und verteilt dann den restlichen Teig darauf.

Backt den Kuchen weitere 20 Minuten.

Lasst den Browniekuchen auskühlen (Nicht zu warm aus der Springform lösen!!) und beträufelt ihn mit Karamell.

 

Browniekuchen mit Karamell

Browniekuchen mit Karamell – leckere Schweinerei

 

Es grünt so grün… oder auch nicht: Rührkuchen mit Avocado

Veröffentlicht am

Ooooch, der ist ja gar nicht grün! Enttäuscht blickte ich auf meinen gerade frisch angeschnittenen Rührkuchen mit Avocado!

Aber von vorn:

Also, in der aktuellen Ausgabe der Lecker habe ich einen Avocadokuchen mit Limettenguß und Pistazien gefunden. Der Kuchen sah auf dem Foto so lecker aus, dass ich am liebsten sofort losgebacken hätte (dies aber mangels Avocado dann doch verschieben musste.).
Und… der Kuchen schaut innen grünlich drein. Das fand ich sehr interressant. Hm, ob die Avocado den Kuchen denn wirklich so grün färbt? Eigentlich konnte ich mir das gar nicht so richtig vorstellen. Aber… erstmal ausprobieren und nachbacken.

Nachdem eine Avocado besorgt war, konnte es losgehen. Der Teig war fix zusammengerührt und nach einer guten Stunde Backzeit konnte ich meinen Kuchen aus dem Ofen holen. Wenn es doch nur nicht immer eine gefühlte Ewigkeit dauern würde, bis der Kuchen ausgekühlt ist und man ihn wohlbehalten aus der Form stürzen und anschneiden kann!

Aber dann… endlich… raus aus der Form und angeschnitten und …. siehe Anfang des Artikels!

Auch wenn er bei mir nicht so grün geworden ist wie im Leckerheft (vielleicht lag es auch an meiner Avocadosorte), ist der Kuchen dennoch sehr lecker. Geschmacklich ist es ein einfacher Rührkuchen, aber er hält sich sehr lange frisch und -ich weiß nicht, ob ich mir das einbilde- aber ich finde, er schmeckt im Abgang sehr cremig. Das liegt doch bestimmt an der Avocado 🙂 !

Falls jemand den Kuchen nachbackt, freue ich mich sehr über eine Farbinformation!

Und liebes LECKER-Team…. wie habt ihr euren Kuchen so schön grün bekommen?

Avocadokuchen

Avocadokuchen

Avocadokuchen mit Limettenguß und Pistazien

1 reife Avocado (von ca. 250 g)

1 TL Zitronensaft

225 g weiche Butter

200 g Zucker

1 P. Vanillezucker

1 Prise Salz

4 Eier

350 g Mehl

1 P. Backpulver

50 g gem. Mandeln

50 ml Milch

Avocadokuchen

Avocadokuchen

Die Avocado halbiert ihr längs und löst den Kern heraus. Dann löst ihr das Fruchtfleisch aus der Schale und püriert dieses mit dem Zitronensaft fein.

Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz rührt ihr cremig, gebt nach und nach die Eier hinzu und verrührt diese gut.

Das Mehl mischt ihr mit dem Backpulver und den Mandeln und rührt dies abwechselnd mit der Milch und dem Avocadopüree unter.

Füllt den Teig in eine gefettete Kastenform von ca. 25 cm Länge und streicht ihn glatt.

Gebt die Form in den auf 175° c (Umluft 150° c) vorgeheizten Ofen und backt den Kuchen ca. 60 – 70 Minuten. Sollte er während des Backens zu dunkel werden, deckt ihn mit Alufolie ab.

Nachdem ihr den Kuchen aus dem Ofen geholt habt, lasst ihn ca. 40 Minuten abkühlen bevor ihr ihn aus der Form stürzt. Dann den Kuchen komplett auskühlen lassen.

30 g Pistazienkerne

250 g Puderzucker (Ich habe nur 125 g genommen.)

5 – 6 EL Limettensaft (Dann natürlich nur 2 1/2 – 3 EL.)

Die Pistazien grob hacken.

Den Puderzucker rührt ihr mit dem Limettensaft glatt und überzieht den Kuchen damit.

Pistazien aufstreuen und den Guß trocknen lassen.

Wenn ihr mögt, könnt ihr auch noch die abgeriebene Schale einer Bio-Limette mit in den Zuckerguß geben.

Ulmer Kuchen

Veröffentlicht am

Am Wochenende habe ich einen meiner Lieblingskuchen gebacken: Den „Ulmer Kuchen“. Gegessen habe ich den Kuchen vor Jahren zum ersten Mal bei der Mama meines damaligen Freundes (späteren Verlobten und heutigen Mannes), die das Rezept einmal von einer Freundin bekommen hatte. Diese Freundin schenkte mir irgendwann einmal eine kleine Sammelmappe mit einigen ihrer erprobten Rezepte und da war auch das Rezept des Ulmer Kuchens mit dabei. Und so begann ich, den Kuchen auch selber zu backen. Das tolle an diesem Kuchen ist, dass er am zweiten, dritten…. Tag noch besser schmeckt als ganz frisch gemacht, also ein idealer Kuchen zum Vorbereiten.

Ulmer Kuchen

Ulmer Kuchen

Ulmer Kuchen

6 Eier
300 g Butter
250 g Zucker
1 P. Vanillezucker
250 g Mehl
1/4 P. Backpulver

Die Eier trennen. Eiweiße steif schlagen und kühl stellen. Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Eigelbe hinzugeben und gut unterschlagen. Mehl und Backpulver mischen und kurz unterrühren. Eischnee unterheben. Den Teig in eine gefette Springform geben und im vorgeheizten Ofen bei 180 ° C 45 – 60 Minuten backen. Kuchen auskühlen lassen, dann einmal waagerecht durchschneiden, so dass zwei „Böden“ entstehen.

Für die Füllung

2 Becher saure Sahne
2 Eier
150 g Zucker
1 P. Vanillezucker
75 g gehackte Mandeln

in einen Topf geben, verrühren und aufkochen. Masse auf beide Hälften verteilen und verstreichen. Wenn die Füllung abgekühlt und leicht in die Böden eingezogen ist, die beiden Hälften (Füllung auf Füllung) wieder aufeinander legen.

Guss:

ca. 3/4 P. Puderzucker
Zitronensaft
etwas Kakao

Puderzucker mit soviel Zitronensaft verrühren, bis ein glatter, aber nicht zu flüssiger Guss entsteht. Diesen auf den Kuchen geben und verteilen, dabei einen kleinen Rest überhalten. Diesen mit etwas Kakao einfärben und damit ein Muster in den weißen Guss ziehen (auch Punkte sehen sehr nett aus.).

%d Bloggern gefällt das: