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Archiv der Kategorie: myps on tour

Gebratenes Hähnchen mit Cashewnüssen (GAI PHAT MET MA MUANG HIMMAPHAN)

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Also ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich bekomme während unserer jährlichen Urlaubsplanung immer irgendwie sofort Appetit auf die Küche des von uns auserkorenen Urlaubslandes und schon krame ich neue oder bereits bewährte Rezepte raus und koche uns ein Stückchen Urlaubsvorfreude auf den Tisch. In diesem Jahr haben wir uns für Bangkok entschieden. Maritus und ich waren schon zweimal zusammen in Bangkok. Dies ist aber schon -lasst mich überlegen- ca. 18 Jahren her . Waaassss? 18 Jahre? Ohje… wirklich erschreckend wie schnell die Zeit vergeht. Damals haben wir schon viele tolle Sehenswürdigkeiten wie den Königspalast mit dem Wat Phra Kaeo, den Wat Pho, die Giant Swing, das Jim Thompson House etc.. angeschaut. Sehr gerne erinnere ich mich auch an eine Klongfahrt durch den Bezirk Thonburi, der auf der andere Seite des Chao Phraya liegt, mit einem nussschalenähnlichen Bötchen, obwohl mir diese sehr viel Selbstbeherrschung abverlangte, nicht beim Überqueren des Chao Phrayas alles zusammenzuschreien, da ich auf Booten und Schiffen einfach richtig Angst habe und der Fluss sooo groß erschien und das Bötchen sooo klein. Die Fahrt durch die Klongs hat mich aber dann für alle ausgestandenen Ängste entschädigt und war einfach wunderschön. Auch ein abendlicher Besuch des Oriental Hotels gehört zu meinen unvergesslichen Erlebnissen. Mit Maritus zusammen cocktailschlürfend auf der Riverside Terrasse des Hotels mit Blick auf den Chao Phraya… hach… herrlich!
Das wir uns in diesem Jahr nun wieder für Bangkok als Reiseziel entschieden haben… das kam so: Maritus war im letzten Jahr dreimal beruflich für insgesamt drei Monate im Rahmen eines Projektes dort. Eigentlich sollte es ursprünglich nur ein Monat sein, aber dann wurde er noch zweimal dorthin berufen (natürlich nur mit meiner und Filias ausdrücklicher Genehmigung 😉 ). Die Zeit war teils schon hart. So lange waren wir noch nie von einander getrennt. Und auch wenn die heutigen Medien uns ja alle Möglichkeiten des häufigen Kontaktes bieten und man im Prinzip gar nicht das Gefühl hat, dass der andere ca. 11.000 km weit weg ist… er fehlt. Aber wir haben die Herausforderung gemeistert! Jedenfalls hatte Maritus dann irgendwann die Idee, dass wir in diesem Jahr einfach als Familie nach Bangkok reisen sollten, um die Stadt nochmal zusammen zu erkunden, Filia und mir das ein oder andere zu zeigen und mit uns seine Erinnerungen zu teilen. Und just als wir in die Reiseplanung einstiegen überkam mich schon der Appetit nach Grünem Curry, Tom Yum Suppe, Papayasalat und und und. Beim Stöbern im Netz bin ich auf die Website der „Amita Thai Cooking Class“ gestoßen und habe dort schöne Rezepte gefunden, darunter auch das Gebratene Hühnchen mit Cashewnüssen. Da ich dieses Gericht noch gar nicht kannte und es sich sehr lecker las, habe ich mich entschieden, es direkt einmal auszuprobieren. Wir fanden es superlecker und das Gericht hat einen festen Platz in meiner Rezeptmappe bekommen und wird in Zukunft sicher noch öfters gekocht werden.

GAI PHAT MET MA MUANG HIMMAPHAN

Sollte euch die Menge an Chili zu viel sein, reduziert sie einfach. Ich habe dies auch gemacht, war dann jedoch etwas enttäuscht, dass das Gericht nicht so scharf war, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich habe handelsübliche Chilis aus dem Supermarkt verwendet, die wahrscheinlich jedoch nicht so scharf sind wie Thai-Chilis. Beim nächsten Mal werde ich mal Chilis aus dem asiatischen Supermarkt besorgen… mal sehen wie scharf es dann wird.

GAI PHAT MET MA MUANG HIMMAPHAN

GAI PHAT MET MA MUANG HIMMAPHAN
(Gebratenes Hähnchen mit Cashewnüssen)

pro Person nehmt ihr…

2 EL Cashewnüsse, naturbelassen
etwas Öl

2 fritierte getrocknete rote Chilis, feingehackt  (Das Rezept verlangt nach „deep fried dried Chilies. Ich habe getrocknete rote Chilis verwendet, die ich vor dem Feinhacken in etwas Öl gebraten habe. Die Chilis haben dadurch einen ganz tollen Geschmack bekommen. Das Öl habe ich anschließend zum Braten des eigentlichen Gerichtes verwendet.)

150 g Hähnchenfilet, in kleine Stücke geschnitten
1 TL Fischsauce
1/2 TL dunkle, süße Sojasauce

1/2 TL Knoblauch, feingehackt

1 EL Pflanzenöl (evtl. das Öl von den Chilis (s. o.) verwenden)

1/2 Zwiebel, fein gewürfelt

1 TL Fischsauce

1/2 TL dunkle, süße Sojasauce

1/2 TL Zucker (Ich habe Palmzucker verwendet.)

1 Prise Salz (In einem Thailändischen Kochkurs wurde mir eigentlich mal erzählt, dass Salz in der thailändischen Küche keine Verwendung findet. Deshalb wunderte es mich etwas, im Rezept Salz zu finden.)

2 frische rote Chilis, in dünne Streifen geschnitten

1 – 2 Frühlingszwiebeln, in ca. 2,5 cm große Stücke geschnitten

evtl. etwas Wasser, falls das Gericht zu trocken erscheint

GAI PHAT MET MA MUANG HIMMAPHAN

Die Cashewnüsse bratet ihr in etwas Öl, bis sie leicht gebräunt sind und stellt sie anschließend zur Seite.

Die getrockneten roten Chilis bratet ihr ebenfalls in Öl und stellt sie anschließend zur Seite (Bewahrt das aromatisierte Öl auf, falls ihr es gleich noch benutzen möchtet.).

Die Hähnchenstücke mischt ihr mit der Fisch- und der süßen Sojasauce.

Dann bratet ihr das Fleisch bei mittlere Hitze leicht an, bis es ungefähr halbgar ist und stellt es zur Seite.

Jetzt erhitzt ihr entweder den Löffel Pflanzenöl oder alternativ 1 El vom „Chiliöl“ in einem Wok oder einer großen Pfanne.

Bratet den Knoblauch darin leicht an (nicht zu braun werden lassen, da sonst bitter) und gebt anschließend das Hähnchenfleisch und die Zwiebelstückchen hinzu.

Rührt alles gut durch und gebt Fischsauce, süße Sojasauce, Zucker und Salz hinzu.

Nun kommen die Frühlingszwiebeln und die frischen roten Chilis hinein. Bratet das Ganze, bis die Frühlingszwiebeln nicht mehr roh, aber noch schön knackig sind.

Jetzt kommen noch die Cashewnüsse und die getrockneten Chilistückchen hinzu und werden untergehoben.

Gericht mit Reis genießen. Lasst es euch schmecken!

 

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Food Blog Day 2016 in Düsseldorf

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Es ist ja wirklich ein bisschen peinlich. Vor vier Wochen war der Food Blog Day in Düsseldorf und ich habe immer noch nicht meinen Post online gestellt. 😦
Eigentlich ist der Post schon seit fast vier Wochen fertig und eigentlich musste ich nur noch mal drüber schauen…. aber irgendwie habe ich ein bisschen getrödelt… muss ja auch mal sein 🙂 … aber jetzt…

Im letzten Jahr wäre ich soooo gerne zum FoodBlogDay in Düsseldorf gegangen. Der Termin fiel aber leider genau mitten in unseren Sommerurlaub. Tja, da konnte man nichts machen.
In diesem Jahr hat es aber geklappt. Am 07. Mai war wieder FoodBlogDay in Düsseldorf und hurra…. diesmal war ich mit dabei.

FoodBlogDay2016 in Düsseldorf

FoodBlogDay2016 in Düsseldorf

Der Tag startete am Morgen im Stilwerk bei Kaffee, Tee , Müsli etc. und einem interessanten Vortrag von Max Thinius (bevh/Forum Lebensmittel) darüber, wie die Digitalisierung unser Ess- und Einkaufsverhalten ändern kann.

Danach machte ich mich zusammen mit Rosalía bei strahlend blauem Himmel und schönstem Sommerwetter auf in Richtung Hyatt Regency im Medienhafen zu unserem ersten Workshop „Food Styling“ mit Denise Rennee Schuster (von „foodlovin„) und „Kahla“.
Der Workshop hat ganz viel Spass gemacht. Denise hat uns einige wertvolle Tips und Anregungen in Sachen Food Styling und Fotographie gegeben und anschließend durften wir uns dann mit den von „Kahla Porzellan“ zur Verfügung gestellten Tellern, Tassen, Schüsselchen und und und selbst einmal kreativ werden.
Und dies hier ist mein „Styling“:

Mein Food Styling

Mein Food Styling

Gut, mit der Fotographie und dem 2/3 Prinzip muss ich noch ein bisschen üben, aber ansonsten ist es doch ganz schön geworden. Oder?
Lieben Dank an dieser Stelle auch noch an Cindy Böhm, die für „Kahla“ diesen Workshop begleitet hat und uns für Fragen zur Verfügung stand.

Nach dem Workshop konnten wir uns ersteinmal mit diesen tollen Leckerchen, die die Küche des Hyatt Regency gezaubert hatte, stärken…

Leckerchen

Leckerchen

Noch mehr Leckerchen

Noch mehr Leckerchen

Und dieser tolle Obststrauss! Auch eine schöne Idee für die nächste Feier.

Obststräuschen

Obststräusschen

Nun ging es zu meinem nächsten Workshop von „Alpro“, der unter dem Motto „Mehr Herz und Bauch“ stand. Dies war einmal eine ganz andere Workshop-Erfahrung, die uns allen sehr gut gefallen hat. Hier standen nicht die Produkte im Fokus, sondern Thema waren Dinge wie Bewusstsein und die Gefühlswelten rund um`s Bloggen. Und der Begrüßungsreisdrink mit Zitrone und Minze war auch super!

Danach ging es für mich noch zum „BurdaHome“ Meet & Greet, wo uns Chefredakteurin Anke und Produktionsleiterin Anna von „Slowly Veggie“ und „Lust auf Genuss“  aus ihrem spannenden Redaktionsalltag erzählten und sich mit uns austauschten. Das Treffen war sehr interessant und hat mir sehr gut gefallen.

Nach einem tollen, ereignisreichen Tag bin ich zusammen mit Jenni, Elke und Gabi zurück ins Stilwerk zur abendlichen Abschlußparty gefahren.
Das Team von „Vita Coco“ hatte eine kleine Mini-Beachbar aufgebaut. Hier gab es einen ziemlich leckeren Coco Caipirihna. Aber auch pur hat mir das Kokswasser sehr gut geschmeckt. Bisher hatte ich Kokosnusswasser nur frisch aus einer Kokosnuss in Singapur oder Thailand getrunken.

Coco Caipirihna

Coco Caipirihna

 

Coco Caipirihna

 

Jaa, am Abend waren alle nochmal da. Die Blogger und alle Teams des FoodBlogDays und der Kooperationspartner. So konnte man sich in geselliger Runde nochmal nett unterhalten und austauschen.
Ein Kooperationspartner war in diesem Jahr „Maggi“. Das hatte mich ehrlich gesagt ein bisschen gewundert, denn in der Regel kochen und backen die Foodblogger möglichst mit frischen Zutaten und nicht mit „Tütchen“. Aber wie mir das Team von „Maggi“ in einem netten Gespräch erklärte, war genau das ihre Intention, beim Foodblogday dabei zu sein und zu zeigen, dass das eine das andere ja nicht ausschließen muss und man Frisches und Convenience kreativ verbinden kann. Probiert habe ich dann diese leckeren herzhaften Cakepops, wie ich finde eine schöne Idee für die nächste Party, Mädelsabend oder Fußballgucken.

Cakepops

Herzhafte Cakepops

Es war ein rundum toller Tag. Ich habe viele nette Foodblogger(innen) aus Düsseldorf, Neuss, dem Ruhrgebiet, Köln, und und und , ja sogar aus München und der Schweiz kennen gelernt und natürlich auch deren tolle Foodblogs.
Vielen lieben Dank und vielleicht bis zum nächsten Jahr!

Von Wiederschmeckensfreude und Zucchinipesto

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Hallo Ihr Lieben,

da bin ich wieder. Eigentlich wollte ich mich mit einem schönen „Start in die Grillsaison Post“ in die Osterferien verabschieden. Dann aber hatte mich mein „Pre-Travel-Syndrom“* doch wieder fest im Griff und eh ich mich versah, waren die Ferien da, ich saß im Flugzeug und mein Post war leider doch nicht fertig geworden.
(*Silkes Pre-Travel-Syndrom: Putz-, Wasch-, Bügel- und Aufräumfimmel gepaart mit und verstärkt durch Flugangst)

Ja, da saß ich nun im Flugzeug. 12 Stunden Flug trennten mich von dem Ort, den ich seit 12 Jahren nicht mehr gesehen habe: Singapur!
Meine Vorfreude war riesengroß und glücklichweise schaffe ich es durch diese Freude auf Land, Leute, Essen etc. immer wieder, in ein Flugzeug zu steigen und Hand in Hand mit meinen Lieben loszufliegen.

Im Gepäck hatte ich viele schöne Erinnerungen und Erwartungen. Mein Mann, der inzwischen schon zweimal wieder beruflich in Singapur gewesen ist, hatte mich jedoch schon darauf vorbereitet, dass sich wirklich vieles verändert hat und ich bestimmt die ein oder andere Ecke gar nicht wieder erkennen würde. Aber meine Vorfreude konnte nichts bremsen. Allein schon der Gedanke an meine Lieblingsgerichte, die mich erwarteten, ließ mir das Wasser im Munde zusammenlaufen. Laksa, Curry Chicken, Kaya Toast, Murgh Makhani, Satay, Murtabak, Curry Puff, Ice Kachang…. konnte ich schon förmlich vor mir sehen und schmecken. Pure Wiederschmeckensfreude 🙂 !!

Die Fahrt vom Flughafen zum Apartmenthaus, in das wir uns eingemietet hatten (.. und kreisch, genau in diesem haben wir auch damals während unseres Jahres hier gewohnt…) war eigentlich wie immer. Damals hatte ich in einem Reiseführer gelesen, dass schon die Fahrt vom Flughafen ins Centrum ein Erlebnis wäre, denn die Straße sei gesäumt von wunderschön anmutenden Palmen und Bougainvillea. Jaa, da waren sie wieder, „meine“ Bougainvilleen… ganz zauberhaft… und Palmen liebe ich ja sowieso.

Als die Skyline in Sicht kam, musste ich dann schon zugeben, dass da der ein oder andere Turm mehr zu sehen war

Singapore

Singapore Skyline

und spätestens als ich aus der Ferne das „Marina Bay Sands“ erblickte, das ich bisher nur aus dem Fernsehen, aus Zeitschriften oder meinem Singapurpuzzle, das Maritus mir noch kurz vor der Reise geschenkt hatte, kannte,

Marina Bay

Marina Bay

wußte ich, dat ist alles en bissgen anders jetzt.

Dafür war die Ankuft im Apartmenthaus jedoch fast wie ein Déjà-vu. Zwar heißt es jetzt ein wenig anders, aber ansonsten schaut dort noch so gut wie alles aus wie damals. Die gleiche Küche, die gleichen Schlafräume, das gleiche Bad, nur die Wohnzimmermöbel sind erneuert worden und den guten alten Röhrenfernseher hat nun auch ein Flachbildschirm abgelöst. Ganz toll war es auf der Poolterrasse im vierten Stock … als wären wir nie weg gewesen… nur die Pflanzen waren mittlerweile mehr eingewachsen, aber sonst…. hach, wie schön. Da hatte ich schon fast ein Tränchen im Auge 🙂 .

Poolterrasse

Poolterrasse

Es war eine wunderschöne Zeit, die leider viel zu schnell vergangen ist. Und auch, wenn sich in Singapur sehr viel verändert hat, meine Lieblingsgerichte waren genauso lecker wie immer 🙂 !! Deshalb habe ich beschlossen, mir zumindest kulinarisch hier und da immer mal wieder ein Stückchen Singapur nach Hause zu holen, sozusagen meinen eigenen kleinen Hawker Stall* oder Kopi tiam* für zu Hause, und meine Lieblingsgerichte einfach mal (wieder) nachzukochen.
Mit Satay habe ich mich schon das ein oder andere Mal versucht, aber den typischen Geschmack, den ich zum Beispiel von den Satay der Hawker am Lau Pa Sat* kenne, habe ich bisher noch nicht so hin bekommen.

Satay

Satay

Ich hoffe, ich kann euch bald schon von meinen singapurianischen Lieblingsgerichten berichten und Rezepte und Fotos präsentieren! Bis dahin habe ich aber auch noch einige andere „yummy projects“, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte (zum Beispiel den Grillpost 😉 ).

Heute stelle ich euch noch schnell ein leckeres Zucchinipesto vor, das ich in der Mai-Ausgabe der „Lecker“ gefunden habe. Pestos liebe ich nicht nur zu Pasta, sondern auch gerne mal zu Brot oder zum Beispiel unter Sauerrahm gemischt als Dip.

Zucchinipesto

Zucchinipesto

 

Zucchinipesto

2 EL Walnusskerne

1 kleine Zucchini von ca. 150 g

20 g Parmesan

Saft einer halben Zitrone

1 EL Olivenöl

Salz und Pfeffer

Zucchinipesto

Zucchinipesto

Die Walnüsse röstet ihr in einer Pfanne ohne Fett an, nehmt sie anschließend wieder heraus und lasst sie abkühlen.

Die Zucchini reibt ihr grob. Den Parmesan reibt ihr fein. Die Walnüsse hackt ihr grob.

Nun püriert ihr die Nüsse mit dem Parmesan, dem Zitronensaft und dem Olivenöl.

Rührt die Zucchiniraspel unter und schmeckt das Pesto mit Salz und Pfeffer ab.

Und dann ab unter die Pasta!!

———————

* Hawker Centre ist die Bezeichnung für einen Bereich, oft open-air, nur überdacht oder im Erdgeschoss eines Wohnhauses ansässig, in dem sich mehrere kleine Geschäfte (food stalls) angesammelt haben, die dort typische einheimische Speisen kochen und verkaufen und das recht günstig.
Meine Hawkerfoodfavoriten: Laksa und Chickencurry

* Kopi tiam wird ein traditioneller Kaffee-Shop genannt, in dem neben Kaffee (kopi),  Tee (teh) und weiteren Getränken, einfache (Frühstücks-)Speisen wie Toast mit Kaya (Eiermarmelade), Eier, Nudelgerichte etc. angeboten werden. Bestellt man zum Beispiel einen kopi oh bekommt man einen schwarzen gesüßten Kaffee.
Mein Favorit im Kopi tiam: Kaya-Toast und dazu einen teh `c` (heißer Tee mit gesüßter Kondensmilch).

Kayatoast

Kayatoast

 

teh

teh or kopi?

*Lau Pa Sat: Bekanntes Hawker Centre im Central Business District. Die Foodstalls sind hier in einer alten viktorianischen Markthalle (sehr schön!!!) untergebracht. Leider wurde der Lau Pa Sat gerade noch immer renoviert (Stand April 2014). Abends öffnet aber die „Satay Straße“ an der Boon Tat Street, wo man leckere Satay, Chicken Wings etc. oder ein leckeres kühles „Tiger Beer“ genießen kann. Auch wenn der Lau Pa Sat etwas touristisch angehaucht ist, gehört er trotzdem zu meinen Lieblingsplätzen.

 

 

Macadamia-Bruschetta

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Ein wundervolles neues Jahr wünsche ich euch und hoffe, ihr seid alle gut hinein gekommen!

Im letzten Jahr (-hört sich irgendwie noch fremd an, wenn man von 2013 spricht-) hatte Filia den Wunsch geäußert, doch gerne einmal nach Berlin zu verreisen. Das Kind wollte mal das Brandenburger Tor sehen und diesen Wunsch wollten wir Eltern auch gerne erfüllen, ist Berlin für uns doch auch immer wieder gerne eine Reise wert.
Also machten wir uns in den Herbstferien auf in die Hauptstadt.

Maritus hatte für Filia einen schönen Kinder-Reiseführer gekauft, der eine ca. dreistündige Tour per pedes, Bus und Bahn beinhaltete, die uns vom Alexanderplatz bis zum Tiergarten zu diversen schönen Örtchen führte, an denen der Reiseführer dann jeweils Fragen stellte, die Kind (und auch Eltern) dann versuchte zu beantworten, denn zum Schluss wollte man ja schließlich das Lösungswort zusammen haben.

Für die Tour haben wir dann doch etwas länger gebraucht:

Mama (also ich) wollte
-weil es auf dem Weg lag- sich doch einmal die Sophienhöfe anschauen, in denen auch ein Café von Cynthia Barcomi beheimatet ist (leider waren wir vom Frühstück noch so pappsatt, dass wir beim besten Willen nichts Leckeres mehr hätten dort verzehren können – schade, dann beim nächsten Mal),

und dann wollte ich -weil es halt auf dem Weg lag 😉 – noch die Bonbonmacherei auf der Oranienburgerstraße besuchen. Tja, leider war es Dienstag und dienstags ist zu – schade, dann beim nächsten Mal!!!

Da wir wirklich viel gelaufen sind, haben wir uns dann entschieden, uns rund um den Potsdamer Platz, der in angenehmer Laufweite von unserem Hotel zu erreichen war, ein nettes Plätzchen zu suchen, um dort zu Abend zu essen.

Auf der Karte des „Corroboree“ fand ich unter den Vorspeisen „Macadamia Bruschetta“.
Diese habe ich dort zwar nicht gegessen, aber sie hörten sich doch so gut an, dass ich zu Hause unbedingt einmal solche „Schnittchen“ ausprobieren wollte.
Und joa, ich fand meine Version sehr lecker!

Macadamia-Bruschetta

Macadamia-Bruschetta

Macadamia-Bruschetta

2 größere Strauchtomaten
ca. 10 Macadamianüsse (Ich habe gesalzene genommen.)
1 kleine rote Zwiebel (oder auch eine 1/2, falls ihr nur größere habt)
ca. 6 Basilikumblätter
Olivenöl
1 Schuss Balsamico-Essig
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
4 Scheiben „Landbrot“ oder auch Baguette…

Die Tomaten würfelt ihr fein.

Die Macadamias werden gehackt.

Die Zwiebel würfelt ihr fein und das Basilikum schneidet ihr in Streifen.

Nun mischt ihr die Zutaten mit Olivenöl und Balsamico und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab.

Das Brot toasten oder in einer Pfanne ohne Fett rösten, etwas Olivenöl darüber träufeln und mit der Tomatenmischung belegen.

Lasst es Euch schmecken!

Das Brandenburger Tor fand Filia übrigens ganz toll! Aber auch andere Sehenswürdigkeiten sowie auch  die Reste der Mauer und der erste Einstieg in die Geschichte Deutschlands haben Filia sehr beeindruckt. Berlin, wir kommen wieder!

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