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Schlagwort-Archive: Brotaufstriche

Mediterrane Zwiebelbutter

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Hallo ihr Lieben,

auch wenn das neue Jahr schon wieder zwei Wochen alt ist, wünsche ich euch noch alles, alles Gute für 2017 und hoffe, ihr seid gut hinein gekommen!

Auf Wunsch einer einzelnen Dame gibt es bei uns an Sylvester seit einigen Jahren immer Fondue. Meistens nutze ich die Gelegenheit und probieren für das Fondue immer mal ein neues Saucen- oder Dip-Rezept aus. In diesem ähm letzen Jahr habe ich nun einmal ein Rezept für eine mediterrane Zwiebelbutter ausprobiert. Das Rezept habe ich auf „rezeptwelt.de“ gefunden. Auch wenn die Rezepte dieser Seite für die Zubereitung mit dem „Thermomix“ sind, lässt sich die Zwiebelbutter natürlich auch ohne den Thermo herstellen. Zuerst war ich ein bisschen enttäuscht. Als ich die Butter abgeschmeckt habe, war ich erst gar nicht so begeistert. Irgendwie fand ich den Geschmack „komisch“, ich kann es irgendwie nicht anders benennen. Aber manchen Gerichten muss man einfach die Chance geben, durchzuziehen und ihren Geschmack zu entfalten. Und tatsächlich, nachdem die Butter gut durchgezogen war, fand ich sie richtig lecker. So lecker sogar, dass ich das Rezept direkt einmal als Grillbegleiter für die Grillsaison 2017 vorgemerkt habe.

mediterrane-zwiebelbutter1

Mediterrane Zwiebelbutter

125 g Butter

3 grüne Oliven, entsteint

5 schwarze Oliven, entsteint

4 getrocknete Tomaten in Öl

2 EL Röstzwiebeln

1/2 TL Kräutersalz

Kräuter der Provence (Ich habe 1 TL genommen, dies könnt ihr aber nach Geschmack verändern.)

mediterrane-zwiebelbutter3

Ich habe alle Zutaten in einen Rührbecher gegeben und mit dem Pürierstab püriert.

Natürlich könnt ihr die Butter auch in eurer Küchenmaschine zubereiten.

Falls ihr einen Thermomix habt, dann gebt ihr alle Zutaten bis auf die Butter in den Rührtopf, Zutaten 5 Sek./Stufe 6 zerkleinern. Schiebt die Zutaten mit dem Spatel nach unten. Gebt nun die Butter hinzu und vermengt alles 10 Sek./Stufe 6.

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Italian Burgers with Roasted Tomatoes, Caramelized Onions and Sun-Dried Tomato Aïoli

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Neben meinen geliebten Koch- und Backbüchern lese ich ja auch Koch- und Backmagazine supergerne. Nicht nur die Heimischen bescheren mir große Freude beim gemütlichen Lesen auf Couch und Terrasse, nein, ich freue mich auch immer riesig, wenn ich irgendwo Ausgaben von amerikanischen oder englischen Foodmagazinen ergattern kann.
Ab und zu ist mein Zeitungskörbchen dann aber wegen Überfüllung geschlossen. Dann heißt es aussortieren. Dieser Tage habe ich mir mal die Juli/Ausgust 2015 Ausgabe des „Food Network Magazine“ vorgenommen. Einige Rezepte hatten es schon in meinen Eulenkarton (Darin sammle ich dann meine ausgeschnittenen Rezepte (also meistens 😉  ) ) geschafft, als mir beim Anblick auf Seite 79 dann das Wasser im Munde zusammenlief. Da war er… der Italian Burger with Roasted Tomatoes and Caramelized Onions.
Kennt ihr das? Ihr seht ein Rezept und würdet am liebsten sofort in die Küche rennen, um genau dieses sooofort zuzubereiten und zu verspeisen, so so lecker hört sich das an. Gestern war es nun endlich soweit… es gab diese wundervollen, superleckeren ….

Italian Burgers with Roasted Tomatoes, Caramelized Onions and Sun-Dried Tomato Aïoli

Italian Burgers with Roasted Tomatoes, Caramelized Onions and Sun-Dried Tomato Aïoli

Italian Burgers with Roasted Tomatoes, Caramelized Onions and Sun-Dried Tomato Aïoli

Für die Sun-Dried Tomato Aïoli

125 g Mayonnaise

2 EL in kleine Stücke geschnittene sonnengetrocknete Tomaten in Öl

1 Knoblauchzehe (Im Rezept standen 2, uns reichte aber eine.)

1 EL grob gehackte Petersilie

Gebt die Zutaten in einen Rührbecher und püriert sie fein.

Schmeckt mit Salz und und frisch gem. schwarzen Pfeffer ab.

Sun-dried Tomato Aïoli

Sun-dried Tomato Aïoli

Für die gerösteten Tomaten

4 Roma-Tomaten, halbiert

Salz und frisch gem. schwarzer Pfeffer

1/2 TL getrockneter Oregano

1/2 TL getrocknetes Basilikum

2 EL Olivenöl

Heizt den Ofen auf 220° C vor.

Legt die Tomatenhälften auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

Würzt die Tomaten mit Salz und Pfeffer, bestreut sie anschließend mit dem Oregano und dem Basilikum und träufelt dann das Öl darüber.

Röstet die Tomaten im Backofen nun ca. 30 Minuten.

Roasted Tomatoes, vorher

Roasted Tomatoes, vorher

 

Roasted Tomatoes, nachher

Roasted Tomatoes, nachher

Für die karamellisierten Zwiebeln

4 EL Butter

3 Gemüsezwiebeln, in dünne Scheiben geschnitten
(Im Rezept werden Vidalia-Zwiebeln genommen. Allerdings habe ich bei uns noch nie welche gesehen. Wie ich mal irgendwo gelesen habe, sind Vidalia-Zwiebeln milde Gemüsezwiebeln, die einen milden Winter benötigen und von April bis Juni geerntet werden.)

eine gute Prise Zucker

Salz und frisch gem. schwarzer Pfeffer

Lasst die Butter bei mittlerer Hitze in einer Pfanne schmelzen.

Gebt die Zwiebeln und den Zucker hinzu und mischt einmal durch.

Lasst die Zwiebeln nun zugedeckt ca. 20 Minuten köcheln, rührt gelegentlich mal durch.

Nehmt nun den Deckel ab, erhöht die Hitze und bratet die Zwiebeln unter Rühren, bis sie braun und karamellisiert sind (ca. 15 – 20 Minuten).

Würzt die Zwiebeln mit Salz und Pfeffer, nehmt sie vom Herd und stellt sie zur Seite.

Caramelized Onions

Caramelized Onions, noch nicht ganz fertig 🙂

Für die Patties

500 g Rindergehacktes

1 große Salsiccia oder zwei kleine Salsicce, aus der Pelle gedrückt

Salz und frisch gem. schwarzer Pfeffer

Vermengt das Hack mit dem Brät der Wurst und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab.

Formt daraus vier Patties.

Eigentlich kommen diese nun auf den Grill. Da das Wetter aber leider nicht grilltauglich war, habe ich die Patties in der Pfanne gebraten.

Zusätzlich benötigt ihr noch

4 Scheiben Provolone Käse oder falls ihr den nicht mögt, einen Käse eurer Wahl.

4 Hamburger Brötchen, gekauft oder selbstgemacht

etwas Rucola

Wenn die Fleischpatties gut sind, legt jeweils eine Scheibe Käse darauf und lasst diesen schmelzen.

Schneidet die Brötchen in zwei Hälften und bestreicht jede mit der Aïoli.

Nun kommt auf jede untere Hälfte ein Fleischpattie mit dem geschmolzene Käse.

Darauf legt ihr jetzt nun je zwei Tomatenhälften und darauf gebt ihr die Zwiebeln.

Ein bisschen Rucola noch dazu, obere Brötchenhälfte aufgelegt und dann ….

Enjoy your meal!

Auberginen-Koriander-Tatar

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Nach den ganzen Leckerchen der Karnevalstage, ist es nun wieder an der Zeit sich vernünftig(er) zu ernähren. Also Berliner, Mutzen, Schokoküsse, Chips und der ganze Kram zur Seite und her mit leckeren Salaten und leichten Gerichten. In einer Ausgabe der „deli“ aus 2014 habe ich dieses tolle Rezept für einen Auberginen-Koriander-Tatar gefunden. Eigentlich dient das Tatar als eine Art Brotbelag. Ich fand das Rezept aber so ansprechend, dass ich es für mich als vegetarisches Hauptgericht zubereitet habe. Aber auch als Grillbegleiter kann ich mir das Tatar gut vorstellen.

Auberginen-Koriander-Tatar

Auberginen-Koriander-Tatar

Auberginen-Koriander-Tatar

1 große Aubergine

2 Knoblauchzehen (Ich habe nur eine verwendet.)

1/2 rote Chili

4 – 6 EL Olivenöl

Salz

2 EL brauner Zucker

Saft einer Limette

1/2 Bund Koriander

2 – 3 EL Sesamsaat

Pfeffer

Auberginen-Koriander-Tatar

Auberginen-Koriander-Tatar

Würfelt die Aubergine fein.

Hackt den Knoblauch und die Chili fein.

Erhitzt das Öl in einer Pfanne und bratet das Gemüse unter Rühren an, bis die Auberginenwürfelchen gleichmäßig gebräunt sind.

Zwischendurch salzt ihr das Ganze.

Streut nun den Zucker über das Gemüse  und lasst ihn leicht karamellisieren.

Löscht mit dem Limettensaft ab und dünstet die Auberginen bei mittlerer Hitze weich.

Hackt die Korianderblätter und rührt sie mit dem Sesam unter das Auberginentatar.

Schmeckt mit Salz und Pfeffer ab und serviert das Tatar lauwarm oder kalt.

 

Bohnen-Aprikosen-Hummus

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Mal ehrlich … ihr seid eingeladen und da steht ein Schüsselchen auf dem Tisch oder dem Buffet , dessen Inhalt eine undefinierbare Pampe ist. Und? Probiert ihr?

Es gibt ja Gerichte, die schaut man, wenn sie fertig sind, ganz mitleidig an und denkt, dass appetitlich irgendwie anders ist. Erinnert ihr euch noch an den Linsensalat mit Chicorée und Trauben? Schaut nicht so schön aus, schmeckt aber super lecker.

Genauso verhält es sich auch mit dem Bohnen-Aprikosen-Hummus. Wenn ich diesen für Gäste hinstellen würde, müsste ich wahrscheinlich entweder ein Info-Zettelchen an die Schüssel kleben oder den Inhalt aktiv mit Erklärungen anpreisen.
Wenn ich irgendwo so einem Schüsselchen mit undefinierbarem Inhalt begegnen würde, würde ich dieses auch erstmal skeptisch beäugen und dem Inhalt nicht unbedingt sofort einen Platz auf meinem Teller zugestehen . Da ich aber was Essen angeht relativ probierfreudig (also … Ausnahmen gibt es ja immer) bin, würde ich den Inhalt dann doch irgendwann probieren oder zumindest erstmal versuchen herauszufinden, was denn da eigentlich dargeboten wird.

Im Falle des Bohnen-Aprikosen-Hummus wäre es jedoch ein großer Fehler diesen zu ignorieren und nicht zu kosten… der  (oder auch das) Hummus ist supersuper lecker.

Bohnen-Aprikosen-Hummus

Bohnen-Aprikosen-Hummus

 

Bohnen-Aprikosen-Hummus

1 Dose Kidneybohnen

50 g getrocknete Softaprikosen

100 g Joghurt

2 TL Curry (Ich habe Ananascurry genommen.)

Blättchen von 4 Stielen Koriander

1/4 TL Kreuzkümmel

Salz, Pfeffer

 

Bohnen-Aprikosen-Hummus

Bohnen-Aprikosen-Hummus

 

Gießt die Bohnen ab.

Spült die Bohnen mit Wasser ab und lasst sie anschließend abtropfen.

Schneidet die Aprikosen in Stücke.

Püriert die Zutaten nun alle zusammen.

Schmeckt den Hummus mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer ab.

Im Ursprungsrezept wurden die Aprikosenstücke und der gehackte Koriander nicht mitpüriert, sondern so untergerührt. Ich wollte es aber lieber als Komplettpüree. 🙂

 

Bohnen-Aprikosen-Hummus

Bohnen-Aprikosen-Hummus

Das Rezept habe ich in der Juli/August-Ausgabe der „Lecker“ gefunden.

Chocolate Hot Cross Buns mit gewürzter Honigbutter

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Im letzten Jahr haben wir die Osterferien und das Osterfest ja in Singapur verbracht. Es kommt mir wie gestern vor, dass wir unsere Reise planten und uns so sehr darauf freuten. Tja… und nun ist unser Besuch in Südostasien schon wieder ein Jahr her… aber geblieben sind viele schöne Erinnerungen.

Dieser Tage habe ich mal wieder die Foodmagazine herausgekramt, die ich mir in Singapur gekauft hatte. Leider hatte ich keine singapurischen Kochzeitschriften finden können, dafür aber … britische und australische. 🙂

Aus der April/2014-Ausgabe des australischen „recipes+“-Magazins stammt das Rezept für die Chocolate Hot Cross Buns. Da Hot Cross Buns im britischen Raum ein klassisches Ostergebäck sind, hatte ich mir das Rezept im letzten Jahr für Ostern 2015 weggelegt. Allerdings habe ich kürzlich gelesen, dass es die Buns mittlerweile aber auch mancherorts ganzjährig gibt.

Im Rezept wird „mixed spice“ verwendet, eine britische Gewürzmischung, die wohl vergleichbar mit der amerikanischen „pumpkin pie spice“ oder dem niederländischen „koekkruiden“ ist und deren Hauptbestandteil Zimt in Kombination mit Muskat und Piment ist.
Da diese Gewürzkombi durchaus etwas weihnachtlich Anmutendes hat, habe ich mich dazu entschieden, sie wegzulassen und dafür eine gewürzte Honigbutter zu den Buns zu reichen, die zwar auch Zimt enthält, jedoch nicht weihnachtlich wirkt. Die „spiced honey butter“ habe ich in der Frühlingsausgabe 2014 des „BBC GoodFood“ Magazins „Bakes&cakes“ gefunden.
Solltet ihr trotzdem gerne die Buns samt „mixed spice“ ausprobieren wollen, so fügt einfach zwei Teelöffel davon zu den trockenen Zutaten hinzu.

„Mixed spice“ kann man sich auch selbst zusammen mischen, auf „bbcgoodfood.com“ habe ich ein Rezept dazu gefunden, das ich in diesen Post auch noch mit reingeschrieben habe. Alternativ könnt ihr auch „pumpkin pie spice“ verwenden.

                   Ich wünsche euch ein schönes Osterfest!

Silke

Chocolate Hot Cross Buns

Chocolate Hot Cross Buns

Chocolate Hot Cross Buns mit gewürzter Honigbutter

360 g Mehl

60 g Kakao

75 g Zucker

1 P. Trockenhefe

1 Prise Salz

300 ml lauwarme Milch

1 Ei

60 g flüssige Butter

 

Chocolate Hot Cross Buns

Chocolate Hot Cross Buns

Mischt Mehl, Kakao, Zucker, Hefe und Salz in einer Rührschüssel.

In einem anderen Gefäß verrührt ihr die Milch, das Ei und die Butter, gebt es zu den trockenen Zutaten in die Schüssel und verknetet die Zutaten zu einem Teig.

Anschließend gebt ihr den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche und knetet ihn mit den Händen ca. 10 Minuten bis er glatt und geschmeidig ist.

Alternativ könnt ihr die Zutaten natürlich auch in einer Küchenmaschine verarbeiten.

Lasst den Teig nun zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen.

Chocolate Hot Cross Buns

Chocolate Hot Cross Buns

Gebt den Teig nun auf eine bemehlte Arbeitsfläche und teilt ihn in 16 Stücke.

Formt jedes Stück zu einem Ball und legt die Teigbällchen nebeneinander in eine gefettete, quadratische Form von ca. 23 cm x 23 cm.

Lasst den Teig nun noch einmal für ca. 30 Minuten an einem warmen Plätzchen gehen.

Vermengt

20 g Mehl

mit

30 ml Wasser.

Gebt die Mehlmischung in einen Spritzbeutel und spritzt jeweils ein Kreuz auf jedes Teilstück.

Im vorgeheizten Ofen werden die Buns nun bei 180° C für ca. 25 Minuten +/- gebacken.

Nach dem Backen lasst ihr die Buns für ca. 10 Minuten in der Form ruhen, dann nehmt ihr sie heraus und gebt sie auf ein Kuchengitter.

Wenn ihr möchtet, könnt ihr die Schokobrötchen mit warmer Aprikosenmarmelade glasieren.

Gewürzte Honigbutter

Gewürzte Honigbutter

 

Gewürzte Honigbutter

100 g Butter

3/4 TL Zimt

1/4 TL gem. Ingwer

2 EL Honig

Verrührt alle Zutaten miteinander.

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„mixed spice“

1 EL Zimt

1 EL gem. Muskat

1 EL gem. Piment

1 TL gem. Muskatblüte

1 TL gem. Nelken

1 TL gem. Koriander

1 Tl. gem. Ingwer

 

Kichererbsen-Suppe mit Feta-Dill-Topping

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Huch, die Ferien sind noch gar nicht so lange vorbei und schon streckt der Alltag seine Klauen wieder nach uns aus. Gut, nachdem in den letzten paar Jahren nach den Ferien schulmäßig „business as usual“ angesagt war, stand bei Filia diesmal der Schulwechsel an. Plötzlich als Fünftklässler wieder die Kleinsten zu sein,  ist voll doof! Und nicht heimelig in der Klasse frühstücken, sondern Butterbrot und Äpfelchen mit raus nehmen und irgendwo auf dem Schulhof (nachdem man auch noch vorher die halbe Pause (samt Fressalien) in der Warteschlange auf den Toiletten verbracht hat) essen, für mein Kind erstmal ein „No go!“

Alles neu, alles anders … da kullerte -zurück im vertrauten Heim- auch schon mal ein Tränchen. Aber nur kurz, denn zum einen gibt es ja Mamas Arme, in die man sich einfach mal schnell reinschmeißen kann, um gedrückt, geknuddelt und getröstet zu werden und zum zweiten gibt es aber auch so viele neue tolle Sachen zu entdecken und zu lernen.

Da wie ich finde neben Milchreis, Tee und Keksen auch ein warmes Süppchen immer etwas Trostspendendes hat, habe ich als Mittagsmahl Filia und mir diese leckere Kichererbsen-Suppe aus der „Köstlich Vegetarisch“ gekocht (es muss ja nicht immer Hühnersuppe sein.). Wäre doch gelacht, wenn wir uns von den Kichererbsen nicht anstecken lassen…. 🙂

 

Kichererbsen-Suppe mit Feta-Dill-Topping

Kichererbsen-Suppe mit Feta-Dill-Topping

 

Kichererbsensuppe mit Feta-Dill-Topping

2 Dosen Kichererbsen (von je ca. 280 g Abtropfgewicht)

150 g Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

300 g Möhren

3 EL Olivenöl

3 Lorbeerblätter

1 l Gemüsebrühe

6 Zweige Thymian (oder 1 EL getrockneter Thymian)

Salz, schwarzer Pfeffer

Möhrchen

Gießt die Kichererbsen in ein Sieb ab und lasst sie abtropfen.

Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen werden fein gewürfelt.

Die Möhren schneidet ihr in ca. 0,5 cm dicke Scheiben.

Erhitzt nun das Olivenöl in einem großen Topf und schwitzt Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin ca. 1 Minute an.

Gebt die Möhren und die Lorbeerblätter hinzu und bratet alles ca. 3 Minuten bei mittlerer Hitze an.

Nun kommen die Kichererbsen hinein und im Anschluss die Brühe hinzu.

Hackt die abgezupften Thymianblättchen fein und gebt sie (bzw. den getrockneten Thymian) zur Suppe.

Lasst nun das Süppchen bei kleiner Hitze im geschlosenen Topf ca. 30 Minuten köcheln.

Kichererbsen-Suppe mit Feta-Dill-Topping

Kichererbsen-Suppe mit Feta-Dill-Topping

Für das Feta-Dill-Topping:

150 g Feta (Hirtenkäse geht natürlich auch.)

1 Bund Dill
(Mein Bund Dill war recht groß. Ich habe nicht das ganze verwendet. Nehmt einfach so viel, wie ihr mögt.)

abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone

1 EL Olivenöl

Chilipulver

Den Feta zerbröselt ihr .

Die abgezupften Dillspitzen hackt ihr fein.

Mischt nun Feta, Dill, abgeriebene Zitronenschale und Olivenöl, würzt nach Geschmack mit Chili.

Schmeckt die Suppe mit Salz und Pfeffer ab (Im Rezept wird die Suppe noch mit 3 El Zitronensaft abgeschmeckt. Diesen habe ich jedoch weggelassen, da mir die Suppe sonst zu zitronig wäre. Das Feta-Dill-Topping gibt nämlich auch noch etwas von seinem Zitronenaroma an die Suppe ab.).

Das Rezept ist für vier Personen gedacht. Wie das bei Suppen oft so ist, schmeckt auch diese Suppe am zweiten Tag, wenn sie durchgezogen ist, noch besser.

Das Topping ist auch als Brotaufstrich sehr lecker!

 

Macadamia-Bruschetta

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Ein wundervolles neues Jahr wünsche ich euch und hoffe, ihr seid alle gut hinein gekommen!

Im letzten Jahr (-hört sich irgendwie noch fremd an, wenn man von 2013 spricht-) hatte Filia den Wunsch geäußert, doch gerne einmal nach Berlin zu verreisen. Das Kind wollte mal das Brandenburger Tor sehen und diesen Wunsch wollten wir Eltern auch gerne erfüllen, ist Berlin für uns doch auch immer wieder gerne eine Reise wert.
Also machten wir uns in den Herbstferien auf in die Hauptstadt.

Maritus hatte für Filia einen schönen Kinder-Reiseführer gekauft, der eine ca. dreistündige Tour per pedes, Bus und Bahn beinhaltete, die uns vom Alexanderplatz bis zum Tiergarten zu diversen schönen Örtchen führte, an denen der Reiseführer dann jeweils Fragen stellte, die Kind (und auch Eltern) dann versuchte zu beantworten, denn zum Schluss wollte man ja schließlich das Lösungswort zusammen haben.

Für die Tour haben wir dann doch etwas länger gebraucht:

Mama (also ich) wollte
-weil es auf dem Weg lag- sich doch einmal die Sophienhöfe anschauen, in denen auch ein Café von Cynthia Barcomi beheimatet ist (leider waren wir vom Frühstück noch so pappsatt, dass wir beim besten Willen nichts Leckeres mehr hätten dort verzehren können – schade, dann beim nächsten Mal),

und dann wollte ich -weil es halt auf dem Weg lag 😉 – noch die Bonbonmacherei auf der Oranienburgerstraße besuchen. Tja, leider war es Dienstag und dienstags ist zu – schade, dann beim nächsten Mal!!!

Da wir wirklich viel gelaufen sind, haben wir uns dann entschieden, uns rund um den Potsdamer Platz, der in angenehmer Laufweite von unserem Hotel zu erreichen war, ein nettes Plätzchen zu suchen, um dort zu Abend zu essen.

Auf der Karte des „Corroboree“ fand ich unter den Vorspeisen „Macadamia Bruschetta“.
Diese habe ich dort zwar nicht gegessen, aber sie hörten sich doch so gut an, dass ich zu Hause unbedingt einmal solche „Schnittchen“ ausprobieren wollte.
Und joa, ich fand meine Version sehr lecker!

Macadamia-Bruschetta

Macadamia-Bruschetta

Macadamia-Bruschetta

2 größere Strauchtomaten
ca. 10 Macadamianüsse (Ich habe gesalzene genommen.)
1 kleine rote Zwiebel (oder auch eine 1/2, falls ihr nur größere habt)
ca. 6 Basilikumblätter
Olivenöl
1 Schuss Balsamico-Essig
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
4 Scheiben „Landbrot“ oder auch Baguette…

Die Tomaten würfelt ihr fein.

Die Macadamias werden gehackt.

Die Zwiebel würfelt ihr fein und das Basilikum schneidet ihr in Streifen.

Nun mischt ihr die Zutaten mit Olivenöl und Balsamico und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab.

Das Brot toasten oder in einer Pfanne ohne Fett rösten, etwas Olivenöl darüber träufeln und mit der Tomatenmischung belegen.

Lasst es Euch schmecken!

Das Brandenburger Tor fand Filia übrigens ganz toll! Aber auch andere Sehenswürdigkeiten sowie auch  die Reste der Mauer und der erste Einstieg in die Geschichte Deutschlands haben Filia sehr beeindruckt. Berlin, wir kommen wieder!

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