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Schlagwort-Archive: Brötchen

Chocolate Hot Cross Buns mit gewürzter Honigbutter

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Im letzten Jahr haben wir die Osterferien und das Osterfest ja in Singapur verbracht. Es kommt mir wie gestern vor, dass wir unsere Reise planten und uns so sehr darauf freuten. Tja… und nun ist unser Besuch in Südostasien schon wieder ein Jahr her… aber geblieben sind viele schöne Erinnerungen.

Dieser Tage habe ich mal wieder die Foodmagazine herausgekramt, die ich mir in Singapur gekauft hatte. Leider hatte ich keine singapurischen Kochzeitschriften finden können, dafür aber … britische und australische. 🙂

Aus der April/2014-Ausgabe des australischen „recipes+“-Magazins stammt das Rezept für die Chocolate Hot Cross Buns. Da Hot Cross Buns im britischen Raum ein klassisches Ostergebäck sind, hatte ich mir das Rezept im letzten Jahr für Ostern 2015 weggelegt. Allerdings habe ich kürzlich gelesen, dass es die Buns mittlerweile aber auch mancherorts ganzjährig gibt.

Im Rezept wird „mixed spice“ verwendet, eine britische Gewürzmischung, die wohl vergleichbar mit der amerikanischen „pumpkin pie spice“ oder dem niederländischen „koekkruiden“ ist und deren Hauptbestandteil Zimt in Kombination mit Muskat und Piment ist.
Da diese Gewürzkombi durchaus etwas weihnachtlich Anmutendes hat, habe ich mich dazu entschieden, sie wegzulassen und dafür eine gewürzte Honigbutter zu den Buns zu reichen, die zwar auch Zimt enthält, jedoch nicht weihnachtlich wirkt. Die „spiced honey butter“ habe ich in der Frühlingsausgabe 2014 des „BBC GoodFood“ Magazins „Bakes&cakes“ gefunden.
Solltet ihr trotzdem gerne die Buns samt „mixed spice“ ausprobieren wollen, so fügt einfach zwei Teelöffel davon zu den trockenen Zutaten hinzu.

„Mixed spice“ kann man sich auch selbst zusammen mischen, auf „bbcgoodfood.com“ habe ich ein Rezept dazu gefunden, das ich in diesen Post auch noch mit reingeschrieben habe. Alternativ könnt ihr auch „pumpkin pie spice“ verwenden.

                   Ich wünsche euch ein schönes Osterfest!

Silke

Chocolate Hot Cross Buns

Chocolate Hot Cross Buns

Chocolate Hot Cross Buns mit gewürzter Honigbutter

360 g Mehl

60 g Kakao

75 g Zucker

1 P. Trockenhefe

1 Prise Salz

300 ml lauwarme Milch

1 Ei

60 g flüssige Butter

 

Chocolate Hot Cross Buns

Chocolate Hot Cross Buns

Mischt Mehl, Kakao, Zucker, Hefe und Salz in einer Rührschüssel.

In einem anderen Gefäß verrührt ihr die Milch, das Ei und die Butter, gebt es zu den trockenen Zutaten in die Schüssel und verknetet die Zutaten zu einem Teig.

Anschließend gebt ihr den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche und knetet ihn mit den Händen ca. 10 Minuten bis er glatt und geschmeidig ist.

Alternativ könnt ihr die Zutaten natürlich auch in einer Küchenmaschine verarbeiten.

Lasst den Teig nun zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen.

Chocolate Hot Cross Buns

Chocolate Hot Cross Buns

Gebt den Teig nun auf eine bemehlte Arbeitsfläche und teilt ihn in 16 Stücke.

Formt jedes Stück zu einem Ball und legt die Teigbällchen nebeneinander in eine gefettete, quadratische Form von ca. 23 cm x 23 cm.

Lasst den Teig nun noch einmal für ca. 30 Minuten an einem warmen Plätzchen gehen.

Vermengt

20 g Mehl

mit

30 ml Wasser.

Gebt die Mehlmischung in einen Spritzbeutel und spritzt jeweils ein Kreuz auf jedes Teilstück.

Im vorgeheizten Ofen werden die Buns nun bei 180° C für ca. 25 Minuten +/- gebacken.

Nach dem Backen lasst ihr die Buns für ca. 10 Minuten in der Form ruhen, dann nehmt ihr sie heraus und gebt sie auf ein Kuchengitter.

Wenn ihr möchtet, könnt ihr die Schokobrötchen mit warmer Aprikosenmarmelade glasieren.

Gewürzte Honigbutter

Gewürzte Honigbutter

 

Gewürzte Honigbutter

100 g Butter

3/4 TL Zimt

1/4 TL gem. Ingwer

2 EL Honig

Verrührt alle Zutaten miteinander.

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„mixed spice“

1 EL Zimt

1 EL gem. Muskat

1 EL gem. Piment

1 TL gem. Muskatblüte

1 TL gem. Nelken

1 TL gem. Koriander

1 Tl. gem. Ingwer

 

Man trägt wieder Orange: Kürbis-Schoko-Brötchen mit Gewürzguss

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Letztens beim Einkaufen: Zielstrebig steuerte ich auf die Kiste mit dem leuchtenden Orange zu. Konnte es wirklich das sein, was ich glaubte? Ja, juhu, Kürbisse! Es ist wieder Kürbiszeit. Sofort schnappte ich mir ein Exemplar und trug es mit meinen übrigen Einkäufen nach Hause.

Meine Familie teilte meine Kürbisfreude leider nicht. Gut, das hatte ich jetzt auch nicht erwartet. Mit Kürbisgerichten für meine Lieben brauche ich erst gar nicht um die Ecke zu kommen.
Bei Filia war das nicht immer so. Ich habe immer noch mein süßes Baby vor Augen, das mit wahrer Begeisterung gedünsteten, pürierten Kürbis aß (als willkommende Abwechslung zu Möhrchen). Und auch im Kleinkindalter mochte meine Tochter Kürbisgerichte sehr gerne. Kürbissuppe, Kürbisrissotto… super! Aber irgendwann kippte das mit der Kürbisliebe und heute nimmt Filia schon Reißaus, wenn sie nur einen Kürbis sieht. Letztens fragte sie mich sogar argwöhnisch, als ich ihr ihr Lieblingsgericht Möhren-untereinander servierte, ob das ja wohl bloß nicht Kürbis wäre.
Auch Maritus kann ich für Kürbis nicht begeistern. Als ich im letzten Jahr den Pumpkin Spice Latte und den Pumpkin Martini ausprobiert habe, erhielt ich zwar neugierige Blicke, aber probieren wollte er dann doch nicht. Kürbissuppe würde mein Mann zwar tapfer mitessen, aber sich darum reißen… „ach nöö“.

So habe ich meinen Kürbis ganz für mich alleine. 🙂

Nachdem mein Kürbis jetzt einige Zeit die Küche geziert hatte, überlegte ich, was ich denn mit ihm Schönes machen könnte. Herausgekommen sind dabei diese leckeren Kürbis-Schoko-Brötchen mit Gewürzguss.
Ich finde sie köstlich…. und ich durfte sie ganz alleine essen!!! Nicht mal die Schokostückchen konnten Filia überzeugen.

 

Kürbis-Schoko-Brötchen mit Gewürzguss

Kürbis-Schoko-Brötchen mit Gewürzguss

 

Kürbis-Schoko-Brötchen mit Gewürzguss

300 g Mehl

15 g Hefe

150 ml lauwarme Milch

50 g Zucker

80 g Butter

1 Ei

1 Prise Salz

 

Gebt das Mehl in eine Schüssel.

Zerkrümelt die Hefe und rührt sie mit der Hälfte der Milch und dem Zucker ein bisschen glatt.

Gebt die Hefemischung, die restliche Milch, Butter, das Ei und das Salz zum Mehl und verknetet alles zu einem glatten Teig.

Deckt die Schüssel ab und lasst den Teig ca. eine Stunde an einem warmen Ort gehen.

In der Zwischenzeit raspelt ihr

250 g Hokkaido-Kürbis

grob und hackt

50 g Zartbitterschokolade.

Kürbis und Schokolade

Kürbis und Schokolade

 

Bemehlt eure Arbeitsfläche gut und knetet den Teig durch.

Arbeitet nun noch die Kürbisraspel und Schokistückchen unter. (Es kann sein, dass der Teig durch den Kürbis etwas klebrig wird.)

Nehmt mit einem Esslöffel Teigstücke ab und gebt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

Kürbis-Schoko-Brötchen vor dem Backen

Kürbis-Schoko-Brötchen vor dem Backen

Backt die Brötchen im vorgeheizten Ofen bei 200° C ca. 18 Minuten +/- (je nach Größe eurer Brötchen).

Gewürzguss:

3 leicht gehäufte EL Puderzucker

3/4 TL Pumpkin Pie Spice

3 TL Wasser

Bereitet aus den Zutaten einen Guss und bestreicht die noch warmen Brötchen damit. (Der Guss ist recht flüssig.)

Dann einen Kaffee oder Tee dazu und genießen.

Kürbis-Schoko-Brötchen mit Gewürzguss

Kürbis-Schoko-Brötchen mit Gewürzguss

 

Ein süßes Schweinebrötchen

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Als ich meine Sesam-Honig-Kugeln backte, verspürte Filia plötzlich auch riesige Backlust! Also schnappte  sich das Kind ebenfalls „Teddys Backbuch“ und blätterte und blätterte auf der Suche nach dem richtigen Gebäck. Zu gern hätte sie einen Käsekuchen gebacken, aber leider hatten wir keinen Quark mehr vorrätig. Ich regte die „Amerikaner“ an (nicht ganz uneigennützig 😉 ), aber darauf hatte das Kind keinen Appetit. Hm… wat nü? Wir haben dann doch noch was gefunden: Einen süßen Hefeteig, aus dem im Buch Mäuse- und Igelbrötchen gebacken wurden.

Filia hat dann ein süßes Schweinebrötchen designt, einen tollen kleinen Hefezopf geflochten und auch noch ein Mäuse- und „ganz normale“ Brötchen geformt.

Süße Hefebrötchen

Süße Hefebrötchen

Und lecker waren sie dann auch noch 🙂 !

Süßer Hefeteig (für zum Beispiel Schweinebrötchen, Hefezöpfe….)

500 g Mehl

1 P. Trockenhefe

1/4  l lauwarme Milch

2 – 3 EL Zucker oder Honig (Wir haben Zucker genommen, Filia ist kein großer Honigfan, aber die Honigvariante probiere ich trotzdem noch aus.)

1 Prise Salz

1 Ei

50 g Butter

2 – 3 EL Milch

Süße Hefebrötchen

Süße Hefebrötchen

Die Hefe vermischt ihr mit dem Mehl.

Dann gebt ihr die Milch, den Zucker, Salz, das Ei und die Butter hinzu und verknetet alles zu einem glatten Teig.

Diesen lasst ihr zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen und knetet ihn anschließend nochmal feste durch.

Nun könnt ihr Schweine-, Mäuse- oder sostige Brötchen aus dem Teig formen oder einen schönen Zopf flechten…. oder….

Eure Kreationen bestreicht ihr nun mit Milch, setzt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und lasst sie dort nochmals 20 Minütchen gehen.

Nun backt ihr Eure guten Stücke im vorgeheizten Ofen bei 200° C ca. 25 +/- Minuten (Die Backzeit richtet sich nach Größe bzw. dicke eurer Gebäckstücke.)

Hamburger mit selbstgemachten Hamburgerbrötchen, Hamburgersauce und Coleslaw

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Mr. Ham Burger

In der letzten Woche hatte ich in einer Reduziertkiste ein Hamburgerkochbuch gefunden. Als ich auf den ersten Seiten die beiden Rezepte für die Hamburgerbrötchen und die -sauce entdeckte, war schnell klar: Ein Fall für my yummy projects!

Und so gab es am Wochenende leckere Hamburger! Die selbstgemachten Hamburgerbrötchen sind supi geworden, ganz fluffig. Da war ich wirklich gespannt, wie die werden würden und so freue ich mich sehr über das leckere Ergebnis.

Auch die Hamburgersauce ist sehr lecker und sehr schnell gemacht.

Den Krautsalat habe ich vor einigen Monaten bei den „Thermomix“-Rezepten gefunden und ausprobiert. Ich finde ihn sehr lecker, auch wenn er nicht gerade der kalorienärmste ist. Aber ab und an kann man sich ja mal sowas gönnen 🙂 .
Allerdings werde ich beim nächsten Mal einmal testen, ob sich ein Teil der Mayo nicht auch durch Joghurt ersetzen lässt, werde berichten!

Hamburgerbrötchen

Hamburgerbrötchen

Hamburgerbrötchen

1 P. Trockenhefe

40 g Butter

1 Ei

440 g Mehl

1 EL Zucker

1TL Salz

1 Eiweiß

Sesam

Die Hefe gebt ihr mit der Butter, dem Ei, Mehl, Zucker und Salz in eine Schüssel.

Nun gebt ihr ca. 175 ml lauwarmes Wasser hinzu und knetet das Ganze zu einem glatten Teig.

Den Teig formt ihr zu einer Kugel, legt diese in eine Schüssel und lasst sie zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen, bis sie ungefähr doppelt so groß geworden ist.

Jetzt knetet ihr den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut durch, teilt ihn in 6 – 8 gleichgroße Teigstücke (je nachdem wie groß die Burgerbrötchen werden sollen) und formt daraus glatte Kugeln.

Diese legt ihr mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier auslegtes Blech (Ich habe jeweils vier Brötchen auf einem Blech gebacken.) und drückt sie etwas flach.

Nun lasst ihr die Brötchen abgedeckt erneut ca. eine Stunde gehen (Ich habe den Backofen auf 50° C vorgeheizt, dann ausgeschaltet und die Brötchen dort gehen lassen.)

Das Eiweiß verrührt ihr mit einem Eßlöffel Wasser und bestreicht die Brötchen damit. Dann kann der Sesam aufgestreut werden.

Im vorgeheizten Ofen bei 185° C backen.
Die Backzeit ist im Buch mit 12 – 17 Minuten angegeben. Allerdings brauchten die Brötchen in meinem Ofen länger, so ca. 20 – 25 Minuten. Sie sollten einen goldbraune Farbe haben.

Hamburgersoße

Hamburgersauce

Hamburgersauce

1 Schalotte

1 Knoblauchzehe

1 Gewürzgurke

2 EL Schmand

2 EL Mayonnaise

1 EL Ketchup

1 EL Senf

Salz, Pfeffer

Die Schalotte und die Knoblauchzehe hackt ihr ganz fein.

Die Gurke schneidet ihr in feine Würfelchen.

In einer Schüssel verrührt ihr Schmand, Mayo, Ketchup und Senf, gebt Zwiebel-, Knoblauch- und Gurkenstückchen hinzu und rührt sie unter. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Coleslaw

Coleslaw

Coleslaw

400 g Weißkohl

1 mittelgroße Möhre

1 kleine Zwiebel

3 EL Zucker

1/2 TL Salz

1/8 TL Pfeffer

50 g Milch

100 g Mayonnaise

50 g Buttermilch (Ich hatte vergessen Buttermilch zu kaufen und dafür 50 g Schmand zum Salat gegeben.)

1 1/2 EL Weißweinessig

2 1/2 EL Zitronensaft

Den Weißkohl und die Möhre reibt ihr fein.

Die Zwiebel schneidet ihr in ganz feine Würfelchen (oder reibt sie auch fein).

Die übrigen Zutaten verrühren, das Gemüse zugeben und gut vermengen.

Falls ihr einen Thermomix habt, schmeißt ihr alles in den Mixtopf (das Gemüse in groben Stücken) und schaltet für 4 – 5 Sekunden die Stufe 5 ein.

Für die Hackfleisch-Patties habe ich einfach

500 g Rinderhack

1 Ei

Salz, Pfeffer und

ein paar Tropfen Worcestershiresauce

vermengt und daraus Hackpatties geformt.

Diese habe ich in einer Grillpfanne gebraten.

500 g Hackfleisch ergeben ca. 6 Fleischfladen.

Erdbeer-Rhabarber-Brötchen

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Rhabarber war eine der ersten Pflanzen, die ich damals in unseren Garten gesetzt habe. Wir hatten noch keinen Rasen, keinen Terrassenbelag, aber einen Rhabarber. Da ich die einzige bin, die bei uns Rhabarber (essen) mag, hielt sich die Freude meines Mannes und meiner Tochter im Gegensatz zu meiner stark in Grenzen. Nun ja, war es halt ein Rhabarber nur für mich!
Wie ich in Jamie Oliver`s Buch „Natürlich Jamie“ gelernt habe, soll man Rhabarber im ersten Jahr nicht beernten. Hm, toll. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Schweren Herzens folgte ich dem Rat und ließ das im Frühjahr wiederkehrende Gewächs in Ruhe und begnügte mich ein weiteres Mal mit Rhabarberstängchen aus dem Supermarkt.
Im Frühjahr des zweiten Rhabarberjahres war es dann endlich soweit: Ich konnte meinen ersten eigenen Rhabarber ernten! Das war eine Riesenfreude. Ich finde es so toll aus dem eigenen Garten etwas zu ernten, selbst wenn es nur ein paar Kleinigkeiten sind. Filia und ich haben auch einmal Möhren „angebaut“. Es waren nicht viele, die etwas geworden sind. aber es hat für einen Topf „Möhren untereinander“ gereicht (übrigens Filias Leibgericht). Ich konnte auch schon drei Äpfel, eine Pflaume, einen Fenchel und eine Handvoll Brombeeren unserem Garten entlocken….
Aber zurück zum Rhabarber… beim Einkaufen bin ich wieder einmal am Regal mit den Kochzeitschriften hängen geblieben und habe in der „essen & trinken Für jeden Tag“  (Ausgabe 6, S. 118) dieses Rezept für Erdbeer-Rhabarber-Brötchen gefunden. Die musste ich einfach ausprobieren: Also Zeitung gekauft, Erdbeeren besorgt (meine im Garten sind leider noch nicht so weit), Rest war vorrätig zu Hause und losgebacken. Das Ergebnis: Köstlichst!
Ein ganz toller lockerer, saftiger Hefeteig und dann noch in Kombination mit Erdbeer und Rhabarber: yummy! Auch am Tag 2 nach dem Backen, schmeckten die Brötchen noch ganz toll und saftig. Mein Mann und meine Tochter waren natürlich etwas enttäuscht. Filia hat dann tapfer um den Rhabarber herum zumindest einmal probiert. Allerdings habe ich aber das Versprechen abgegeben, die Brötchen asap nochmal nur mit Erdbeeren oder Schokolade zu backen.

Es kommt schon relativ viel Rhabarber und Erdbeere in den Teig hinein. Ich habe gar nicht alle Fruchtstückchen „unterbekommen“ und würde vielleicht das nächste Mal einfach ein Drittel oder die Hälfte weniger nehmen. Auch wird der Teig wenn man die Erdbeer-Rhabarber-Mischung unterknetet recht glitschig. Man sollte schon etwas Mehl in der Nähe haben. Die Teigstücke habe ich dann nicht mit der Hand abgenommen, sondern mit einem Esslöffel.

Erdbeer-Rhabarber-Brötchen

Erdbeer-Rhabarber-Brötchen

Erdbeer-Rhabarber-Brötchen (ca. 16-18 Stück)

500 g Mehl
25 g frische Hefe
80 g Zucker
250 ml Milch + etwas lauwarme
2 Eier (M)
1/4 TL Salz
120 g weiche Butter

300 g Rhabarber
200 g Erdbeeren
30 g Zucker
1 P. Vanillezucker

Erdbeer-Rhabarber-Brötchen

Erdbeer-Rhabarber-Brötchen

Das Mehl in eine Schüssel geben. Die Hefe zerkrümeln und mit dem Zucker und ein bisschen lauwarmer Milch glatt rühren. Milch, Eier, Salz und die Hefemischung zum Mehl geben und zu einem glatten Teig verkneten. Butter zugeben und nochmals ca. 3 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Diesen nun zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
Rhabarber putzen und sehr fein würfeln. Erdbeeren vorbereiten, fein würfeln und zum Rhabarber geben. Mit Vanillezucker und Zucker mischen, dann 10 Minuten ziehen lassen.
Arbeitsfläche bemehlen und den Teig durchkneten, dabei die Erdbeer- und Rhabarberwürfelchen locker unterkneten. Mit bemehlten Händen 16 – 18 Portionen abzupfen (ca. Tennisball groß). Brötchen auf zwei mit Backpapier belegte Bleche  legen, mit ein bisschen Zucker bestreuen und dann nacheinander im vorgeheizten Ofen bei 200° C (Umluft 180° C) auf der mittleren Schiene ca. 18 – 20 Minuten backen.

Die Brötchen lassen sich wohl auch gut einfrieren und aufbacken.

Lämmchen aus Quarkknetteig

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Letztes Jahr hatte eine gute Bekannte in einer Apotheke ein Lämmchen-Ausstechförmchen samt Rezept für einen Quarkknetteig geschenkt bekommen. Und da wir ja sehr gerne backen, hat sie dieses meiner Tochter weiter geschenkt. Förmchen und Rezept mussten natürlich dann auch so schnell wie möglich ausprobiert werden. Das Ergebnis war mehr als erfreulich. Die Lämmchen sahen ganz süß aus und geschmeckt haben sie sehr sehr lecker. Ruckizucki waren alle aufgegessen und wir mussten neue backen. Da der Teig wie süße Brötchen schmeckt, haben wir beim zweiten Mal auch Hörnchen und Brötchen geformt und gebacken.
Und zu Ostern passen die süßen Lämmchen natürlich auch hervorragend…

Leckeres aus Quarkknetteig

Leckeres aus Quarkknetteig

Quarkknetteig

125 g Butter
125 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
200 g Magerquark
375 g Mehl
3 TL Backpulver

Butter, Zucker, Salz und Ei schaumig rühren. Quark zugeben und unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen, zugeben und unterkneten bis ein glatter Teig entsteht. Nun den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Entweder den Teig nun auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 1 cm dick ausrollen und mit einem Ausstechförmchen Figuren ausstechen oder kleine Hörnchen oder Brötchen formen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 ° C (175° C Umluft) ca. 12 – 15 Minuten goldgelb backen. (Die Backzeit kann je nach Ofen varrieren.)
Wenn ihr mögt, könnt ihr die Teigstücke vor dem Backen auch noch mit einem mit etwas Wasser verquirlten Eigelb bestreichen.

Und als kleines Osternestchen… Frohe Ostern!

kleines Osternestchen aus Quarknetteig

kleines Osternestchen aus Quarknetteig

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