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Schlagwort-Archive: Eigelb übrig?

Mini Lime Pies

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Seit unserem Urlaub an der Golfküste Floridas im letzten Jahr, wollte ich zu Hause auf alle Fälle sozusagen in Memorandum eine Key Lime Pie backen. Doch wieder im normalen Alltagsgeschehen, waren dann erst mal die Weihnachtskekse dran, danach musste Kuchen erstmal weitgehend von unserem Speiseplan gestrichen werden, um die Weihnachtskeksrollen wieder loszuwerden und schwups war die Key Lime Pie auch schon in Vergessenheit geraten.
Kürzlich habe ich dann ein Rezept via Pinterest auf dem Blog „Sally`s Baking Addiction“ für Mini Key Lime Pies gefunden….und… jaa, da war doch was… ich wollte doch mal Pie backen.
Die Mini Pies fand ich dann sogar aber noch besser (Das Rezept hörte sich so einfach und lecker an.). In Ermangelung von Key Limes habe ich zu „normalen“ Bio-Limetten gegriffen. Schmecken tun die Pies dennoch ganz dolle!

Mit der Menge müsst ihr mal schauen. Sally schreibt, dass die Zutaten für mindestens 16 Mini Pies reichen. Ich habe erstmal eine 12er-Muffinform fertig gemacht und befüllt. Die Krümel hätten bestimmt noch für vier weitere Pies gereicht, die Füllung jedoch nicht. Ich habe dann die restlichen Krümel in eine kleine viereckige Glasform gedrückt und die restliche Füllung darauf gegeben. So gab es zu den 12 Mini Lime Pies für die Osterkaffeetafel morgen noch ein Mini-Dessert für uns. Vielleicht mache ich beim nächsten Mal aber auch einfach ein paar weniger Krümel. Die Krümelbodenzutaten sollten sich entsprechend anpassen lassen.

Ihr Lieben,

 ich wünsche Euch ein wunderschönes Osterfest.

Silke

Mini Lime Pies

Mini Lime Pie

Mini Lime Pies

Heizt den Ofen auf 175° C vor.

Legt eine 12 Muffinform (und ggfs. weitere Mulden eines zweiten Bleches) mit Papier-Muffinförmchen aus.

Krümelboden:

150 g Vollkornbutterkekse

90 g Butter, geschmolzen

65 g Zucker

Zerkrümelt die Butterkekse mit der Küchenmaschine bzw. gebt die Kekse in einen Gefrierbeutel und zerkrümelt sie mit einer Teigrolle.

Mischt die Krümel mit der geschmolzenen Butter und dem Zucker und rührt alles gut durch, bis sich die Zutaten verbunden haben.

Nun gebt ihr jeweils einen gehäuften Esslöffel der Krümelmischung in jedes Förmchen und drückt sie mit einem Teelöffel fest.

Das sieht dann so aus:

Krümelboden

Krümelboden

Füllung:

110 g Frischkäse (Raumtemperatur)

4 große Eigelb

eine Dose gesüßte Kondensmilch

120 ml Limettensaft

Zuerst schlagt ihr den Frischkäse auf höchster Stufe glatt.

Nun gebt ihr die Eigelbe hinzu und schlagt diese auf mittlere Stufe unter.

Jetzt kommen noch die Kondensmilch und der Limettensaft hinzu und werden auf höchster Stufe untergeschlagen bis alles gut vermischt ist.

Füllt die Creme nun auf die Krümelböden in den Mulden (Ich habe dafür einen kleinen Soßenlöffel genommen.)

Back die Pies ca. 15-16 Minuten und lasst sie anschließend in der Muffinform auskühlen.

 

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Geschenke aus der Küche: Kleine Schoko-Vanille-Panettönchen

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Geschenke aus der Küche, finde ich, sind eine nette Idee. Ich freue mich jedenfalls immer riesig, wenn ich ein selbstgemachtes kulinarisches Mitbringsel bekomme und auch meine kleinen Küchengeschenke kommen immer gut an: Pralinen, Crossies, Plätzchen, selbstgemixte Back- oder Gewürzmischungen, Marmeladen, eingelegter Käse …. ach, da gibt es so viel Leckeres.

In der Weihnachtszeit bieten sich solche kleinen Lecker-Geschenke für liebe Mitmenschen an. Und so sind diese leckeren kleinen Schoko-Vanille-Panettönchen in meiner Küche entstanden.

Maritus und Filia fühlten sich direkt auch beschenkt und probierten mit Begeisterung… hätte ich mal besser eine größere Portion gemacht. 😉

Ihr Lieben,
ich wünsche euch ein wunderschönes Weihnachtsfest. Genießt die Zeit mit Familie, Freunden und vielen schönen und leckeren Momenten!

Sckoko-Vanille-Panettönchen

Sckoko-Vanille-Panettönchen

 

Kleine Schoko-Vanille-Panettönchen (Für 5-6 Stück)

200 g Mehl

60 g Zucker

1 P. Bourbon-Vanillezucker

1 Priese Salz

1 guter Teelöffel Kakao

Mischt die Zutaten in einer Schüssel.

1/2 Würfel Hefe

80 ml Milch, lauwarm

2 Eigelb

70 g Butter

Sckoko-Vanille-Panettönchen

Sckoko-Vanille-Panettönchen

Löst die zerbröckelte Hefe in der Milch auf und gebt die Hefemilch dann auch in die Schüssel.

Eigelbe und Butter dazu und alles zu einem glatten Teig verkneten.

Lasst den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 40 – 50 Minuten gehen. (Ich heize den Backofen immer auf 50° C, schalte ihn dann wieder aus und stelle die Schüssel mit dem Hefeteig dort hinein.)

In der Zwischenzeit hackt ihr

170 g dunkle Schokolade (Ihr könnt auch 150 g nehmen, ich hatte aber noch 170 g da. 🙂 )

So, jetzt knetet ihr die Schokostückchen unter den Teig.

Jetzt teilt ihr je nach Größe eurer Förmchen den Teig in Stücke und drückt diese in die Förmchen hinein (Förmchen ggfs. vorher fetten.).

Da ich keine Panettoneförmchen habe, habe ich die Hälfte des Teiges in meiner Silikon-Muffinform und den Rest in kleinen, gefetteten Glasförmchen gebacken. Die Teigmenge ergab bei mir 6 Panettönchen. Wenn ihr mehr benötigt, verdoppelt einfach die Zutaten.

Nun gebt ihr die Mini-Panettönchen noch für ungefähr 30 Minuten bei 175° C in den vorgeheizten Ofen.

Sckoko-Vanille-Panettönchen

Sckoko-Vanille-Panettönchen

Jetzt noch ein bisschen Puderzucker drauf, hübsch verpacken und verschenken.

 

In der Weihnachtsbäckerei… Haselnuss-Stangen

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Das Rezept für die Haselnuss-Stangen  gehört zu den Ältesten in meiner Sammlung. Es stammt aus einem kleinen Rezeptbuch, das ich einmal auf einem Wühltisch in einem „Kaufhalle“-Kaufhaus gefunden habe. Die „Kaufhalle“ gibt es schon lange nicht mehr, das Büchlein ist über die Jahre auch irgendwie verschütt gegangen, aber das Rezept ist glücklicherweise erhalten geblieben. Denn als ich die Haselnuss-Stangen zum ersten Mal gebacken habe, war meine Mama so begeistert von den Plätzchen, dass ich ihr sofort das Rezept geben musste. Und so konnte ich mir dieses leckere Plätzchenrezept glücklicherweise bei Mama nochmals aufschreiben. Seitdem schreibe ich meine Lieblingsrezepte aus Kochbüchern immer nochmals in meine Rezeptmappe ab. Doppelt gemoppelt hält ja bekanntlich länger 🙂 .

Die Haselnuss-Stangen schmecken übrigens aber nicht nur zur Adventszeit…

Haselnuss-Stangen

Haselnuss-Stangen

 

Haselnuss-Stangen

250 g Butter

200 g Zucker

1 P. Vanillezucker

2 Eigelbe

150 g Mehl

1/2 gestrichener TL Backpulver

200 g gem. Haselnüsse

ca. 150 g Kuvertüre

Haselnuss-Stangen

Haselnuss-Stangen

Die Butter rührt ihr schaumig.

Dann gebt ihr den Zucker, Vanillezucker und die Eigelbe hinzu und rührt so lange, bis der Zucker gelöst ist.

Mischt das Mehl mit dem Backpulver und gebt es gesiebt zum Teig.

Nun kommen noch die Haselnüsse hinzu.

Hebt Mehl und Nüsse gut unter.

Füllt den Teig in einen Spritzbeutel mit mittelgroßer Tülle, spritzt ca. 4 – 5 cm lange Streifen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und backt die Plätzchen im vorgeheizten Ofen bei 200° C ca. 10 – 15 Minuten.

Schmelzt die Kuvertüre und bestreicht die abgekühlten Haselnuss-Stangen damit.

Halloween-Kekse

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Ehrlich gesagt machen wir uns eigentlich gar nicht viel aus Halloween.
Mittlerweile gibt es ja wirklich einiges zum Thema im Angebot (Halloween-Partys, -kostüme, -deko, -nudeln, -bonbons, ja sogar Bockwürstchen mit Gespensterprint in der Pelle) und manche Sachen sind aber wirklich so nett, dass ich dann doch mit mir kämpfe, diese nicht zu erwerben und nach Hause zu schleppen…

…wie zum Beispiel gestern im schwedischen Möbelhaus, da hatte es mir eine Spinnennetzschale aus Metall angetan. Die war wirklich süß, aber -tatarataaa- ich bin dann doch standhaft geblieben!

Auch in verschiedenen Magazinen, bei Pinterest etc. habe ich dieser Tage viele nette und teils aufwendige Bastel-, Deko- und Foodideen gesehen, die mich dann doch mal eine thematische Pinwand anlegen ließen.

Tja und weil das Wetter eh doof war, habe ich im Rahmen des Filia-Ferienprogrammes Kekse gebacken und mit Filia versucht, diese mit unseren bescheidenen Zuckerschrift- und Farbvorräten ein wenig spooky aussehen zu lassen.

Für die Kürbiskekse wollte ich schlau sein und meinen weißen Zuckerguss mit gelber und roter Lebensmittelfarbe orange färben. Hm, „hat super geklappt“, farblich lag ich eher bei lachs oder flamingo.

Aber Filia haben die Kürbiskekse gefallen und ich konnte so schnell fast gar keine Fotos machen, wie die ersten auch schon verputzt waren.

Spooky Halloween-Kekse

Halloween-Kekse

Für die Kekse nehmt ihr einfach das Ausstech-Kekse-Rezept Eures Vertrauens. Ich habe folgendes Butterplätzchenrezept genommen:

Butterplätzchenteig

200 g Butter
100 g Puderzucker
1 P. Vanillezucker oder 1 EL selbstgemachter Vanillezucker
2 Eigelbe
300 g Mehl

Aus den Zutaten einen Knetteig bereiten, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank geben.

Teig anschließend auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche mit einer gut bemehlten Teigrolle nicht zu dünn ausrollen und gewünschte Figuren ausstechen.

Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 15 Minuten +/- backen.

Wenn die Kekse abgekühlt sind, diese nach Lust und Laune verzieren.

Von Zimtcrackern und CrumbleCookies

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Zwei kleinen Zimtliebhaberinnen (und vielleicht auch einer großen) wollte ich heute eine Freude machen. Vor kurzem habe ich ein neues Backbuch erworben „Süßes Backvergnügen“ mit „Leckereien zum Verschenken und Selbernaschen“ und aus diesem sollten es heute die Zimtcracker (S. 95) werden. Beim Zubereiten des Teiges zweifelte ich aber ein bisschen, ob es tatsächlich ein Zimtgebäck oder doch eher Haselnusscracker werden würde. Denn 1/4 TL Zimt ist für ein zimtiges Plätzchen, finde ich, nicht wirklich viel. Aber gut, ich tat wie mir angewiesen und war gespannt auf das Ergebnis.
Da laut Buch die Cracker am besten schön kross und gebräunt schmecken, wird empfohlen, die fertigen Cracker noch einmal kurz nachzubacken, damit auch die Mittelstücke der Teigplatte knusprig werden. Leider habe ich mich dann irgendwie mit den beiden kleinen Zimtliebhaberinnen verquatscht, so dass ein Teil der Cracker schon arg knusprig geworden ist (schönere Beschreibung für eigentlich verbrannt 😦 ). Na ja, so was passiert.
Die restlichen aber, haben wir sofort probiert. Sie sind sehr lecker, sehr haselnussig, aber auch eher unzimtig. Also beim nächsten Mal mehr Zimt und… weniger quatschen!

Zimtcracker

Zimtcracker

Zimtcracker

2 Eiweiß
100 g Puderzucker
1 Prise Salz
50 g flüssige Butter, leicht abgekühlt
100 g gemahlene Haselnusskerne
1/4 Tl Zimt +

Zimtcracker

Zimtcracker

Eiweiße mit Zucker und Salz halb steif schlagen. Die Butter in dünnem Strahl unterrühren, dann Haselnüsse und Zimt mit einem Spatel unterheben. Den Teig nun dünn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und im vorgeheizten Ofen bei 200° C  ca. 10 – 12 Minuten backen. Wenn die Teigplatte abgekühlt ist, diese in Stücke brechen. Evtl. diese nochmal für ein paar Minütchen in den Ofen geben, damit alle schön kross werden.

Jaa, und dann stand ich da mit zwei übrig gebliebene Eigelben. Eher beiläufig hatte ich vorher im Buch „Coffee & Cake, Rezepte aus den besten Coffeeshops der Welt“ geblättert und da waren mir dann die CrumbleCookies (S. 22) ins Auge gesprungen und taraa, es wurden zufällig 2 Eigelbe für die Zubereitung benötigt.
Allerdings habe ich ein wenig das Rezept verändert: Ursprünglich sollten 200 g brauner und 100 g weißer Zucker in den Teig. Das ist mir persönlich aber etwas zu viel. Ich mag es nicht, wenn Plätzchen zu süß sind.
Auch die vorgegebenen 2 TL Kardamompulver habe ich halbiert. Ich konnte die Kardamomgeschmacksintensität nicht so ganz einschätzen, also erstmal etwas weniger und beim nächsten Mal dann vielleicht die volle Menge. Definitiv wird es für die Cookies ein nächste Mal geben, denn sie sind absolut köstlich!

CrumbleCookies

CrumbleCookies

CrumbleCookies

100 g Walnüsse, grob gehackt
300 g Weizenmehl
1 TL Backpulver
250 g kalte Butter
150 g brauner Zucker
60 g weißer Zucker
1 P. Bourbon-Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eigelbe
100 g kernige Haferflocken
1 TL Kardamompulver
50 g getrocknete Cranberries (optional)

Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen. Butter in kleine Würfel schneiden und zugeben. Zucker (braun und weiß), Vanillezucker, Salz, Eigelbe, Haferflocken, Kardamom, Walnüsse und Cranberries zufügen und mit den Knethaken „grob streuselig“ kneten. Mit zwei Löffeln Häufchen gewünschter Größe abstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Bei 180° C (Umluft 160° C) ca. 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Bevor ihr die Kekse auf`s Kuchenrost gebt, etwas auf dem Blech abkühlen lassen.

Da ich eigentlich immer überlege, was ich mit übrig gebliebenem Eiweiß oder Eigelb mache, gibt es ab heute eine neue Kategorie: Backen -Eiweiß/Eigelb übrig? !

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