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Gartenglück und Zucchini-Blaubeer-Flammkuchen

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Als rund um das Karnevalswochenende das Wetter erste frühlingshafte Erscheinungen zeigte und die Sonne sich an einem teils strahlend blauen Himmel präsentierte, nutze ich dies, um einen ersten inspizierenden Gang durch den Garten zu tätigen.

Oh, wie schön, das erste Grün der Tulpen lugte zwischen den anderen doch noch eher trostlos ausschauenden Gewächsen hervor. Aber was war das? Och nöö! Hat Unkraut denn eigentlich immer Saison? In strahlendstem, frischestem Grün reckte sich mir sämtliches Gewächs entgegen, das ich eigentlich gar nicht in meinen Beeten möchte. Na toll!

Aber ich bin erstmal ruhig geblieben, habe mir einen Kaffee gemacht, mich anschließend dick eingemummelt (denn frisch war es doch noch)  in die sonnigste Ecke des Gartens gesetzt und mein Käffchen und das tolle Wetter genossen. Und genau von diesem meinem sonnigen Plätzchen konnte ich auf einen meiner Gartenlieblinge schauen: Meine Rosi.

Rosi ist ein sehr eigenwillig wachsender Rosmarin. Vor ein paar Jahren hatte ich ein Stück weiter eine kleine Rosmarinpflanze gesetzt. Leider hat sie sich dort wohl nicht so ganz wohlgefühlt, denn im Herbst war sie kaputt. Das fand ich sehr schade, zumal Kräuter in diesem Bereich des Beetes sonst eigentlich recht gut gedeihen. Im nächsten Frühjahr machte ich aber große Augen. Ein Stück weiter war während des Winters ein richtig großer Rosmarin gewachsen. Ich konnte es kaum glauben. Ich dachte bis dahin immer, dass Rosmarin als mediterranes Gewächs eher die Wärme bevorzugt. Jedenfalls habe ich mich riesig gefreut und meine Rosi direkt ins Herz geschlossen. Egal ob es heiß oder kalt ist, es Hunde und Katzen regnet oder staubtrocken ist, Rosi trotzt allem und überstrahlt alles mit kräftigen, frischen, grünen Zweigen.

Ganz klar, dass Rosis Nadeln regelmäßig in leckeren Gerichten Verwendung finden. Diesmal ist es ein Zucchini-Blaubeer-Flammkuchen geworden, dem Rosmarin sein spezielles Aroma gibt. Das Rezept habe ich via „Pinterest“ auf der Website der Zeitschrift „Brigitte“ gefunden.

Tja … und nachdem ich mit Kaffee, Sonne und Rosi ein bisschen „Kraft getankt“ hatte, habe ich mich spontan frisch ans Werk gemacht und die ersten Unkräuter der Beete und des Gartens verwiesen. Scheinbar fühlen die sich aber so wohl bei uns… ich fürchte, dass sie bald wiederkommen. 😦

 

Zucchini-Blaubeer-Flammkuchen

Zucchini-Blaubeer-Flammkuchen

 

Zucchini-Blaubeer-Flammkuchen

Für den Teig:

240 g Dinkelmehl

1 1/2 EL Olivenöl

1 TL Salz

135 ml Wasser

Mehl zum Ausrollen

Verknetet die Zutaten zu einem glatten Teig, wickelt ihn in Frischhaltefolie und lasst ihn im Kühlschrank ca. 1 Stunde ruhen.

2 Zweige Rosmarin

300 g Zucchini

25 g Parmesan

100 g Doppelrahm-Frischkäse

125 g Blaubeeren

Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zucchini-Blaubeer-Flammkuchen

Zucchini-Blaubeer-Flammkuchen (vor dem Backen)

Teilt den Teig in zwei Portionen und rollt jede auf wenig Mehl zu einem runden oder ovalen Fladen aus.

Legt jeden Fladen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

Heizt den Ofen auf 240 Grad vor.

Zupft die Nadeln von den Rosmarinzweigen und hackt diese fein.

Die Zucchini schneidet ihr längs in dünne Scheiben.

Den Parmesan reibt ihr fein.

Bestreicht die Teigfladen mit dem Frischkäse.

Streut den gehackten Rosmarin und die Hälfte des Parmesans darüber.

Legt die Zucchinischeiben darauf  und verteilt die Blaubeeren und den übrigen Parmesan auf den Fladen.

Würzt mit Salz und Pfeffer. (Mit dem Salz etwas vorsichtig sein, der Käse bringt auch schon Salz mit.)

Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch noch Rosmarinzweige auf die Fladen legen. Allerdings werden diese beim Backen recht braun und unansehnlich.

Legt den Ofenrost umgedreht auf den Backofenboden, stellt das erste Backblech auf den Rost und backt den Flammkuchen ca. 12 Minuten +/-. Im Anschluss backt ihr den zweiten Flammkuchen.

Nach dem Backen noch mit etwas Olivenöl beträufeln und direkt genießen.

 

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