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Schlagwort-Archive: Fleischgerichte

Gebratenes Hähnchen mit Cashewnüssen (GAI PHAT MET MA MUANG HIMMAPHAN)

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Also ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich bekomme während unserer jährlichen Urlaubsplanung immer irgendwie sofort Appetit auf die Küche des von uns auserkorenen Urlaubslandes und schon krame ich neue oder bereits bewährte Rezepte raus und koche uns ein Stückchen Urlaubsvorfreude auf den Tisch. In diesem Jahr haben wir uns für Bangkok entschieden. Maritus und ich waren schon zweimal zusammen in Bangkok. Dies ist aber schon -lasst mich überlegen- ca. 18 Jahren her . Waaassss? 18 Jahre? Ohje… wirklich erschreckend wie schnell die Zeit vergeht. Damals haben wir schon viele tolle Sehenswürdigkeiten wie den Königspalast mit dem Wat Phra Kaeo, den Wat Pho, die Giant Swing, das Jim Thompson House etc.. angeschaut. Sehr gerne erinnere ich mich auch an eine Klongfahrt durch den Bezirk Thonburi, der auf der andere Seite des Chao Phraya liegt, mit einem nussschalenähnlichen Bötchen, obwohl mir diese sehr viel Selbstbeherrschung abverlangte, nicht beim Überqueren des Chao Phrayas alles zusammenzuschreien, da ich auf Booten und Schiffen einfach richtig Angst habe und der Fluss sooo groß erschien und das Bötchen sooo klein. Die Fahrt durch die Klongs hat mich aber dann für alle ausgestandenen Ängste entschädigt und war einfach wunderschön. Auch ein abendlicher Besuch des Oriental Hotels gehört zu meinen unvergesslichen Erlebnissen. Mit Maritus zusammen cocktailschlürfend auf der Riverside Terrasse des Hotels mit Blick auf den Chao Phraya… hach… herrlich!
Das wir uns in diesem Jahr nun wieder für Bangkok als Reiseziel entschieden haben… das kam so: Maritus war im letzten Jahr dreimal beruflich für insgesamt drei Monate im Rahmen eines Projektes dort. Eigentlich sollte es ursprünglich nur ein Monat sein, aber dann wurde er noch zweimal dorthin berufen (natürlich nur mit meiner und Filias ausdrücklicher Genehmigung 😉 ). Die Zeit war teils schon hart. So lange waren wir noch nie von einander getrennt. Und auch wenn die heutigen Medien uns ja alle Möglichkeiten des häufigen Kontaktes bieten und man im Prinzip gar nicht das Gefühl hat, dass der andere ca. 11.000 km weit weg ist… er fehlt. Aber wir haben die Herausforderung gemeistert! Jedenfalls hatte Maritus dann irgendwann die Idee, dass wir in diesem Jahr einfach als Familie nach Bangkok reisen sollten, um die Stadt nochmal zusammen zu erkunden, Filia und mir das ein oder andere zu zeigen und mit uns seine Erinnerungen zu teilen. Und just als wir in die Reiseplanung einstiegen überkam mich schon der Appetit nach Grünem Curry, Tom Yum Suppe, Papayasalat und und und. Beim Stöbern im Netz bin ich auf die Website der „Amita Thai Cooking Class“ gestoßen und habe dort schöne Rezepte gefunden, darunter auch das Gebratene Hühnchen mit Cashewnüssen. Da ich dieses Gericht noch gar nicht kannte und es sich sehr lecker las, habe ich mich entschieden, es direkt einmal auszuprobieren. Wir fanden es superlecker und das Gericht hat einen festen Platz in meiner Rezeptmappe bekommen und wird in Zukunft sicher noch öfters gekocht werden.

GAI PHAT MET MA MUANG HIMMAPHAN

Sollte euch die Menge an Chili zu viel sein, reduziert sie einfach. Ich habe dies auch gemacht, war dann jedoch etwas enttäuscht, dass das Gericht nicht so scharf war, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich habe handelsübliche Chilis aus dem Supermarkt verwendet, die wahrscheinlich jedoch nicht so scharf sind wie Thai-Chilis. Beim nächsten Mal werde ich mal Chilis aus dem asiatischen Supermarkt besorgen… mal sehen wie scharf es dann wird.

GAI PHAT MET MA MUANG HIMMAPHAN

GAI PHAT MET MA MUANG HIMMAPHAN
(Gebratenes Hähnchen mit Cashewnüssen)

pro Person nehmt ihr…

2 EL Cashewnüsse, naturbelassen
etwas Öl

2 fritierte getrocknete rote Chilis, feingehackt  (Das Rezept verlangt nach „deep fried dried Chilies. Ich habe getrocknete rote Chilis verwendet, die ich vor dem Feinhacken in etwas Öl gebraten habe. Die Chilis haben dadurch einen ganz tollen Geschmack bekommen. Das Öl habe ich anschließend zum Braten des eigentlichen Gerichtes verwendet.)

150 g Hähnchenfilet, in kleine Stücke geschnitten
1 TL Fischsauce
1/2 TL dunkle, süße Sojasauce

1/2 TL Knoblauch, feingehackt

1 EL Pflanzenöl (evtl. das Öl von den Chilis (s. o.) verwenden)

1/2 Zwiebel, fein gewürfelt

1 TL Fischsauce

1/2 TL dunkle, süße Sojasauce

1/2 TL Zucker (Ich habe Palmzucker verwendet.)

1 Prise Salz (In einem Thailändischen Kochkurs wurde mir eigentlich mal erzählt, dass Salz in der thailändischen Küche keine Verwendung findet. Deshalb wunderte es mich etwas, im Rezept Salz zu finden.)

2 frische rote Chilis, in dünne Streifen geschnitten

1 – 2 Frühlingszwiebeln, in ca. 2,5 cm große Stücke geschnitten

evtl. etwas Wasser, falls das Gericht zu trocken erscheint

GAI PHAT MET MA MUANG HIMMAPHAN

Die Cashewnüsse bratet ihr in etwas Öl, bis sie leicht gebräunt sind und stellt sie anschließend zur Seite.

Die getrockneten roten Chilis bratet ihr ebenfalls in Öl und stellt sie anschließend zur Seite (Bewahrt das aromatisierte Öl auf, falls ihr es gleich noch benutzen möchtet.).

Die Hähnchenstücke mischt ihr mit der Fisch- und der süßen Sojasauce.

Dann bratet ihr das Fleisch bei mittlere Hitze leicht an, bis es ungefähr halbgar ist und stellt es zur Seite.

Jetzt erhitzt ihr entweder den Löffel Pflanzenöl oder alternativ 1 El vom „Chiliöl“ in einem Wok oder einer großen Pfanne.

Bratet den Knoblauch darin leicht an (nicht zu braun werden lassen, da sonst bitter) und gebt anschließend das Hähnchenfleisch und die Zwiebelstückchen hinzu.

Rührt alles gut durch und gebt Fischsauce, süße Sojasauce, Zucker und Salz hinzu.

Nun kommen die Frühlingszwiebeln und die frischen roten Chilis hinein. Bratet das Ganze, bis die Frühlingszwiebeln nicht mehr roh, aber noch schön knackig sind.

Jetzt kommen noch die Cashewnüsse und die getrockneten Chilistückchen hinzu und werden untergehoben.

Gericht mit Reis genießen. Lasst es euch schmecken!

 

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Italian Burgers with Roasted Tomatoes, Caramelized Onions and Sun-Dried Tomato Aïoli

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Neben meinen geliebten Koch- und Backbüchern lese ich ja auch Koch- und Backmagazine supergerne. Nicht nur die Heimischen bescheren mir große Freude beim gemütlichen Lesen auf Couch und Terrasse, nein, ich freue mich auch immer riesig, wenn ich irgendwo Ausgaben von amerikanischen oder englischen Foodmagazinen ergattern kann.
Ab und zu ist mein Zeitungskörbchen dann aber wegen Überfüllung geschlossen. Dann heißt es aussortieren. Dieser Tage habe ich mir mal die Juli/Ausgust 2015 Ausgabe des „Food Network Magazine“ vorgenommen. Einige Rezepte hatten es schon in meinen Eulenkarton (Darin sammle ich dann meine ausgeschnittenen Rezepte (also meistens 😉  ) ) geschafft, als mir beim Anblick auf Seite 79 dann das Wasser im Munde zusammenlief. Da war er… der Italian Burger with Roasted Tomatoes and Caramelized Onions.
Kennt ihr das? Ihr seht ein Rezept und würdet am liebsten sofort in die Küche rennen, um genau dieses sooofort zuzubereiten und zu verspeisen, so so lecker hört sich das an. Gestern war es nun endlich soweit… es gab diese wundervollen, superleckeren ….

Italian Burgers with Roasted Tomatoes, Caramelized Onions and Sun-Dried Tomato Aïoli

Italian Burgers with Roasted Tomatoes, Caramelized Onions and Sun-Dried Tomato Aïoli

Italian Burgers with Roasted Tomatoes, Caramelized Onions and Sun-Dried Tomato Aïoli

Für die Sun-Dried Tomato Aïoli

125 g Mayonnaise

2 EL in kleine Stücke geschnittene sonnengetrocknete Tomaten in Öl

1 Knoblauchzehe (Im Rezept standen 2, uns reichte aber eine.)

1 EL grob gehackte Petersilie

Gebt die Zutaten in einen Rührbecher und püriert sie fein.

Schmeckt mit Salz und und frisch gem. schwarzen Pfeffer ab.

Sun-dried Tomato Aïoli

Sun-dried Tomato Aïoli

Für die gerösteten Tomaten

4 Roma-Tomaten, halbiert

Salz und frisch gem. schwarzer Pfeffer

1/2 TL getrockneter Oregano

1/2 TL getrocknetes Basilikum

2 EL Olivenöl

Heizt den Ofen auf 220° C vor.

Legt die Tomatenhälften auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

Würzt die Tomaten mit Salz und Pfeffer, bestreut sie anschließend mit dem Oregano und dem Basilikum und träufelt dann das Öl darüber.

Röstet die Tomaten im Backofen nun ca. 30 Minuten.

Roasted Tomatoes, vorher

Roasted Tomatoes, vorher

 

Roasted Tomatoes, nachher

Roasted Tomatoes, nachher

Für die karamellisierten Zwiebeln

4 EL Butter

3 Gemüsezwiebeln, in dünne Scheiben geschnitten
(Im Rezept werden Vidalia-Zwiebeln genommen. Allerdings habe ich bei uns noch nie welche gesehen. Wie ich mal irgendwo gelesen habe, sind Vidalia-Zwiebeln milde Gemüsezwiebeln, die einen milden Winter benötigen und von April bis Juni geerntet werden.)

eine gute Prise Zucker

Salz und frisch gem. schwarzer Pfeffer

Lasst die Butter bei mittlerer Hitze in einer Pfanne schmelzen.

Gebt die Zwiebeln und den Zucker hinzu und mischt einmal durch.

Lasst die Zwiebeln nun zugedeckt ca. 20 Minuten köcheln, rührt gelegentlich mal durch.

Nehmt nun den Deckel ab, erhöht die Hitze und bratet die Zwiebeln unter Rühren, bis sie braun und karamellisiert sind (ca. 15 – 20 Minuten).

Würzt die Zwiebeln mit Salz und Pfeffer, nehmt sie vom Herd und stellt sie zur Seite.

Caramelized Onions

Caramelized Onions, noch nicht ganz fertig 🙂

Für die Patties

500 g Rindergehacktes

1 große Salsiccia oder zwei kleine Salsicce, aus der Pelle gedrückt

Salz und frisch gem. schwarzer Pfeffer

Vermengt das Hack mit dem Brät der Wurst und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab.

Formt daraus vier Patties.

Eigentlich kommen diese nun auf den Grill. Da das Wetter aber leider nicht grilltauglich war, habe ich die Patties in der Pfanne gebraten.

Zusätzlich benötigt ihr noch

4 Scheiben Provolone Käse oder falls ihr den nicht mögt, einen Käse eurer Wahl.

4 Hamburger Brötchen, gekauft oder selbstgemacht

etwas Rucola

Wenn die Fleischpatties gut sind, legt jeweils eine Scheibe Käse darauf und lasst diesen schmelzen.

Schneidet die Brötchen in zwei Hälften und bestreicht jede mit der Aïoli.

Nun kommt auf jede untere Hälfte ein Fleischpattie mit dem geschmolzene Käse.

Darauf legt ihr jetzt nun je zwei Tomatenhälften und darauf gebt ihr die Zwiebeln.

Ein bisschen Rucola noch dazu, obere Brötchenhälfte aufgelegt und dann ….

Enjoy your meal!

„Pulled Pork“ aus dem Ofen

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oder so 😉

Satt und fast zufrieden sitze ich vor meinem Notebook und schreibe diese Zeilen.

Das „Pulled Pork“ war geschmacklich sehr sehr lecker.
Zudem ist es ein Gericht, das wirklich nicht viel Arbeit macht:

Marinade anrühren, Fleisch rein, ab in den Kühlschrank.

Fleisch in den Backofen und dreieinhalb bis vier Stunden was anderes machen.

Super!

Leider ist mein Fleisch nur nicht soo zart geworden, das es -im wahrsten Sinne des Wortes- fast ganz von alleine auseinanderfiel und wie ich es eigentlich erwartet hatte. So sind meine Fleischstückchen doch etwas größer ausgefallen, als beim klassischen „Pulled Pork“. Aber geschmacklich hat es mich dennoch überzeugt. Die leichte Süße der Sauce zusammen mit Krautsalat auf einem Hamburger Brötchen…. hmmmmmm!

"Pulled Pork"

„Pulled Pork“

„Pulled Pork“

Für die Marinade/Sauce:

2 Knoblauchzehen, ganz fein gehackt oder durchgepresst

250 ml Cola

150 ml Barbecue-Sauce

2 EL Öl

2 EL Worcestershire-Sauce

1 EL Senf

1 EL gekörnte Brühe

1 EL brauner Zucker

getrockneter Majoran (Ich habe einen TL genommen.)

getrockneter Thymian (Ich habe einen drittel TL genommen.)

Pfeffer

Tabasco und Chilipulver nach Geschmack (Ich habe beides weggelassen, damit Filia es auch isst.)

Verrührt alle Zutaten zu einer Marinade.

Legt

4 Schweineschnitzel

so in eine Auflaufform, dass sie sich nicht überlappen.

Gebt nun die Marinade über das Fleisch.

Bedeckt die Form mit Frischhaltefolie und stellt sie anschließend für mindestens 2 – 3 Stunden, besser jedoch über Nacht in den Kühlschrank.

Heizt den Backofen auf 140° C vor.

Nehmt die Folie von der Form und stellt diese in den Ofen.

Bei 140° C lasst ihr das Ganze nun erstmal 2 Stunden schmoren.

Nun schaltet ihr die Temperatur auf 100° C herunter und lasst das Fleisch weitere 1 1/2 bis 2 Stunden im Ofen.

Fleisch mit einer Gabel auseinanderzupfen.

 

Hack-Pfannkuchen vom Blech

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Das ist ja das Letzte! …. Ääh, ja genau …. und es tut mir auch wirklich Leid, dass ich euch tatsächlich nur ein Foto vom letzten Stück des Hack-Pfannkuchens zeigen kann. Ruckzuck war er fertig und da ich einschließlich mir vier hungrige Mäuler am Tisch hatte, auch ruckzuck (fast) aufgegessen. Sooorrryiiee!

Hack-Pfannkuchen vom Blech

Hack-Pfannkuchen vom Blech

Aber der Hack-Pfannkuchen war super … superlecker …supereinfach …superschnell.
Es gibt ja schon mal Tage, da hat man einfach nicht so viel Zeit oder Muße das volle Programm zu kochen und da kommen solche Gerichte wie eben dieser Hack-Pfannkuchen vom Blech gerade recht. Einen leckeren Salat dazu … Essen ist fertig.

Eine Rezeptidee zu diesem Pfannkuchen habe ich in meiner Sammlung ausgeschnittener Rezepte gefunden. Der Pfannkuchenboden sollte in diesem allerdings mit Tomatenscheiben belegt werden. Das stellte ich mir aber etwas trocken vor und so habe ich das Rezept etwas abgewandelt und einen Untergrund aus einer kaltgerührten Tomaten-Sauce gewählt.

So hab ich`s gemacht:

Hack-Pfannkuchen vom Blech

Pfannkuchenteig:

4 Eier

100 ml Milch

100 g Mehl

Salz, Pfeffer

5 EL Mineralwasser mit Kohlensäure

 

Lege ein Backblech mit Backpapier aus und schiebe es in den Ofen.

Heize den Ofen auf 200° C (Umluft 175° C) vor.

Verrühre Eier, Milch, Mehl, Salz und Pfeffer zu einem glatten Teig. Rühre das Mineralwasser unter.

 

500 g Hackfleisch, halb und halb

2 Zwiebeln

Öl

Paprika, edelsüß

 

Würfele die Zwiebel fein.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen.

Brate das Hackfleisch an, füge dann die Zwiebeln hinzu und brate sie kurz mit.

Würze mit Salz, Pfeffer und Paprika.

 

1 Dose gehackte Tomaten

1 TL getrocknete Italienische Kräuter

Salz, Pfeffer

1 guter EL Currygewürzketchup

 

Verrühre die Tomaten mit Kräutern, Salz, Pfeffer und dem Ketchup.

Nehme das Backblech aus dem heißen Ofen und gieße sofort den Teig darauf.

Backe diesen dann im Ofen 3 – 4 Minuten vor.

Blech wieder herausholen.

Verteile die Tomatensauce auf dem Pfannkuchen, gebe das Hack darüber und bestreue alles anschließend noch mit

200 g geriebenem Gouda.

Backe den Pfannkuchen nun ca. 15 Minuten weiter.

Pfannkuchen in Stücke schneiden und genießen.

Dazu passt ein leckerer Blattsalat.

 

 

 

Fünf-Gewürze-Rippchen

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Hach, erst Karneval, dann Gartenarbeit (das schöne Wetter musste ja genutzt werden) und zwischendrin auch noch so doofe Magenschmerzen ließen mich meine yummy projects ein klein wenig vernachlässigen. Zumindest kann ich euch berichten, dass Haferbrei mit Apfel oder Banane gar nicht so übel ist 😉 .

Ich weiß nicht, ob es an meinem etwas eingeschränkten Speiseplan, der sonnigen Wettervorhersage oder an dem leckeren Rezept (welches ich zufällig beim Sortieren meiner Jamie Oliver Magazine gefunden habe) lag, dass ich, als ich beim Einkauf am letzten Wochenende die Rippchen in der Auslage sah, plötzlich einen akuten Rippchen-Heißhunger bekam (Sonst passiert mir das eigentlich fast immer nur mit Schokolade, Kuchen, Törtchen oder sonstigem Süßkram 😉 .).
Jedenfalls kamen die Rippchen mit nach Hause, durften in der Fünf-Gewürze-Pulver-Marinade aus dem Jamie-Oliver-Magazin-Rezept übernachten und wurden dann dem heißen Backofen übergeben. Eigentlich sollten die Rippchen danach noch ein paar Minuten auf den Grill, aber den haben wir trotz des wundervollen Wetters doch noch nicht angeschmissen. Erst muss der Garten wieder ganz fein gemacht werden, was ich dann, während die Rippchen im Ofen schmorten, auch tatkräftig fortgesetzt habe. Währenddessen stiegen mir die ein oder anderen nachbarschaftlichen Grillgerüche in die Nase… tja, irgendwie scheint die Grillsaison eröffnet zu sein….

Fünf-Gewürze-Rippchen

Fünf-Gewürze-Rippchen

Die Zutaten für die Marinade habe ich verdoppelt. Das asiatische Fünf-Gewürze-Pulver (bestehend aus Sternanis, Szechuanpfeffer, Zimt, Fenchel und Gewürznelke) war schon recht dominant, deshalb würde ich beim nächsten Mal davon vielleicht nur die halbe Menge nehmen. Ansonsten aber eine sehr leckere Rippchen-Variante.

Fünf-Gewürze-Marinade

Fünf-Gewürze-Marinade

So hab ich`s gemacht:

Fünf-Gewürze-Rippchen

ca. 600 – 700 g Schälrippchen

Marinade:

2 EL Tomatenketchup

6 EL Weißweinessig

4 gehäufte EL Rohrohrzucker

2 EL Paprikapulver, edelsüß

1 – 2 gehäufte TL Fünf-Gewürze-Pulver

6 EL Olivenöl

Die Zutaten für die Marinade verrührt ihr gut.

Gebt die Rippchen samt Marinade entweder in einen großen Gefrierbeutel oder in eine größere verschließbare Dose/Schüssel. Bei Verwendung des Gefrierbeutels knetet ihr den Beutel etwas durch, bis die Rippchen gut mit Marinade überzogen sind. Solltet ihr eine Dose/Schüssel verwenden, diese gut verschließen und ein paar Mal schütteln und umdrehen, so dass die Marinade sich gut mit den Rippchen vermischt.

Rippchen mindestens 2 bis 3 Stunden, besser über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen.

Heizt den Backofen auf 160° C vor.

Gebt die Rippchen samt Marinade in eine Fettpfanne oder große Auflaufform und verschließt diese mit Alufolie.

Nun stellt ihr die Rippchen für ca. 90 Minuten in den Backofen.

Danach nehmt ihr die Folie ab, schaltet den Grill des Backofens ein und lasst die Rippchen bei ca. 200 – 220° C noch ca. 10 – 15 Minuten im Ofen, begießt sie dabei ab und an noch mit ein bisschen Fleischsaft aus der Form.
Wenn ihr mögt, könnt ihr die Rippchen vorher noch mit etwas Honig bestreichen. Das habe ich mit der Hälfte der Rippchen gemacht und fand diese Variante sehr sehr lecker.

Solltet ihr die Rippchen nach der 90-Minütigen Backofenzeit doch lieber noch auf den Grill schmeißen wollen, den Rost etwas einfetten und die Rippchen an einer nicht ganz so heißen Stelle grillen, dabei ab und zu wenden und mit dem Fleischsaft aus der Bratform bestreichen.

Hamburger mit selbstgemachten Hamburgerbrötchen, Hamburgersauce und Coleslaw

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Mr. Ham Burger

In der letzten Woche hatte ich in einer Reduziertkiste ein Hamburgerkochbuch gefunden. Als ich auf den ersten Seiten die beiden Rezepte für die Hamburgerbrötchen und die -sauce entdeckte, war schnell klar: Ein Fall für my yummy projects!

Und so gab es am Wochenende leckere Hamburger! Die selbstgemachten Hamburgerbrötchen sind supi geworden, ganz fluffig. Da war ich wirklich gespannt, wie die werden würden und so freue ich mich sehr über das leckere Ergebnis.

Auch die Hamburgersauce ist sehr lecker und sehr schnell gemacht.

Den Krautsalat habe ich vor einigen Monaten bei den „Thermomix“-Rezepten gefunden und ausprobiert. Ich finde ihn sehr lecker, auch wenn er nicht gerade der kalorienärmste ist. Aber ab und an kann man sich ja mal sowas gönnen 🙂 .
Allerdings werde ich beim nächsten Mal einmal testen, ob sich ein Teil der Mayo nicht auch durch Joghurt ersetzen lässt, werde berichten!

Hamburgerbrötchen

Hamburgerbrötchen

Hamburgerbrötchen

1 P. Trockenhefe

40 g Butter

1 Ei

440 g Mehl

1 EL Zucker

1TL Salz

1 Eiweiß

Sesam

Die Hefe gebt ihr mit der Butter, dem Ei, Mehl, Zucker und Salz in eine Schüssel.

Nun gebt ihr ca. 175 ml lauwarmes Wasser hinzu und knetet das Ganze zu einem glatten Teig.

Den Teig formt ihr zu einer Kugel, legt diese in eine Schüssel und lasst sie zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen, bis sie ungefähr doppelt so groß geworden ist.

Jetzt knetet ihr den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut durch, teilt ihn in 6 – 8 gleichgroße Teigstücke (je nachdem wie groß die Burgerbrötchen werden sollen) und formt daraus glatte Kugeln.

Diese legt ihr mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier auslegtes Blech (Ich habe jeweils vier Brötchen auf einem Blech gebacken.) und drückt sie etwas flach.

Nun lasst ihr die Brötchen abgedeckt erneut ca. eine Stunde gehen (Ich habe den Backofen auf 50° C vorgeheizt, dann ausgeschaltet und die Brötchen dort gehen lassen.)

Das Eiweiß verrührt ihr mit einem Eßlöffel Wasser und bestreicht die Brötchen damit. Dann kann der Sesam aufgestreut werden.

Im vorgeheizten Ofen bei 185° C backen.
Die Backzeit ist im Buch mit 12 – 17 Minuten angegeben. Allerdings brauchten die Brötchen in meinem Ofen länger, so ca. 20 – 25 Minuten. Sie sollten einen goldbraune Farbe haben.

Hamburgersoße

Hamburgersauce

Hamburgersauce

1 Schalotte

1 Knoblauchzehe

1 Gewürzgurke

2 EL Schmand

2 EL Mayonnaise

1 EL Ketchup

1 EL Senf

Salz, Pfeffer

Die Schalotte und die Knoblauchzehe hackt ihr ganz fein.

Die Gurke schneidet ihr in feine Würfelchen.

In einer Schüssel verrührt ihr Schmand, Mayo, Ketchup und Senf, gebt Zwiebel-, Knoblauch- und Gurkenstückchen hinzu und rührt sie unter. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Coleslaw

Coleslaw

Coleslaw

400 g Weißkohl

1 mittelgroße Möhre

1 kleine Zwiebel

3 EL Zucker

1/2 TL Salz

1/8 TL Pfeffer

50 g Milch

100 g Mayonnaise

50 g Buttermilch (Ich hatte vergessen Buttermilch zu kaufen und dafür 50 g Schmand zum Salat gegeben.)

1 1/2 EL Weißweinessig

2 1/2 EL Zitronensaft

Den Weißkohl und die Möhre reibt ihr fein.

Die Zwiebel schneidet ihr in ganz feine Würfelchen (oder reibt sie auch fein).

Die übrigen Zutaten verrühren, das Gemüse zugeben und gut vermengen.

Falls ihr einen Thermomix habt, schmeißt ihr alles in den Mixtopf (das Gemüse in groben Stücken) und schaltet für 4 – 5 Sekunden die Stufe 5 ein.

Für die Hackfleisch-Patties habe ich einfach

500 g Rinderhack

1 Ei

Salz, Pfeffer und

ein paar Tropfen Worcestershiresauce

vermengt und daraus Hackpatties geformt.

Diese habe ich in einer Grillpfanne gebraten.

500 g Hackfleisch ergeben ca. 6 Fleischfladen.

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