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Schlagwort-Archive: Gartenglück

Aprikosen-Salbei-Smoothie

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Sie sahen gut aus, sie haben mich angelächelt und ich nahm sie mit nach Hause.

Dort musste ich aber sehr schnell feststellen, dass die frechen Früchtchen sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in meine Einkaufstasche und in meine Küche geschlichen hatten: Die Aprikosen waren einfach nur sauer! 😦

Tja, was macht man mit wirklich richtig fies sauren Früchten?
Wäre es Gemüse oder so, hätte meine Oma vielleicht vorgeschlagen, dass man ja alles in die Pfanne werfen und ein Ei drüberschlagen könnte.
Tja, ist aber nunmal Obst, das zum Wegwerfen zu schade, zum Essen aber definitiv zu sauer ist.
Marmelade? Grundsätzlich eine gute Idee. Aber von 11 Früchten Marmelade?
Smoothie? Jaaaa, Smoothie geht immer.

Also habe ich meine 11 Säuerlinge kleingeschnibbelt und mit Honig, Joghurt und etwas Milch in den Mixbecher geschmissen. Hm, aber irgendwie fehlte noch ein bisschen Pfiff. Hah, ich hab`s … Thymian. Ich mache noch etwas frischen Thymian mit rein. Also ging ich raus in den Garten, um etwas von meinem Zitronenthymian zu holen. Äh, Thymian? Ja, wo is`er denn? Hilfe, mein Thymian ist futsch. Da, wo ich ihn eigentlich wähnte, sah ich nur noch meinen Silbersalbei, der sich irgendwie verdoppelt, ach was, verdreifacht zu haben schien. Und was nun? Ob wohl Salbei zu Aprikose schmeckt? Tja, ich werde es wohl nicht erfahren, wenn ich es nicht ausprobiere. Also schnell mal drei Blätter Salbei abgezupft und rein in den Mixer.

🙂 Also mir schmeckt der Smoothie richtig gut. Er ist zwar trotz Honig immer noch recht säuerlich, aber ich finde der Salbei passt sehr gut zu den Aprikosen und dem Honig.

So und jetzt muss ich schnell erst einmal ein neues Thymianpflänzchen kaufen.

Aprikosen-Salbei-Smoothie

Aprikosen-Salbei-Smoothie

Aprikosen-Salbei-Smoothie

11 Aprikosen (Sie müssen nicht sauer sein. 😉 )

150 g Joghurt

ca. 50 ml Milch 

Honig nach Geschmack

3 größere Salbeiblätter

Aprikosen-Salbei-Smoothie

Aprikosen-Salbei-Smoothie

Gebt die Zutaten in einen Mixer und püriert alles fein.

Sollte der Smoothie zu fest sein, gebt noch etwas Milch hinzu.

Gartenglück und Zucchini-Blaubeer-Flammkuchen

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Als rund um das Karnevalswochenende das Wetter erste frühlingshafte Erscheinungen zeigte und die Sonne sich an einem teils strahlend blauen Himmel präsentierte, nutze ich dies, um einen ersten inspizierenden Gang durch den Garten zu tätigen.

Oh, wie schön, das erste Grün der Tulpen lugte zwischen den anderen doch noch eher trostlos ausschauenden Gewächsen hervor. Aber was war das? Och nöö! Hat Unkraut denn eigentlich immer Saison? In strahlendstem, frischestem Grün reckte sich mir sämtliches Gewächs entgegen, das ich eigentlich gar nicht in meinen Beeten möchte. Na toll!

Aber ich bin erstmal ruhig geblieben, habe mir einen Kaffee gemacht, mich anschließend dick eingemummelt (denn frisch war es doch noch)  in die sonnigste Ecke des Gartens gesetzt und mein Käffchen und das tolle Wetter genossen. Und genau von diesem meinem sonnigen Plätzchen konnte ich auf einen meiner Gartenlieblinge schauen: Meine Rosi.

Rosi ist ein sehr eigenwillig wachsender Rosmarin. Vor ein paar Jahren hatte ich ein Stück weiter eine kleine Rosmarinpflanze gesetzt. Leider hat sie sich dort wohl nicht so ganz wohlgefühlt, denn im Herbst war sie kaputt. Das fand ich sehr schade, zumal Kräuter in diesem Bereich des Beetes sonst eigentlich recht gut gedeihen. Im nächsten Frühjahr machte ich aber große Augen. Ein Stück weiter war während des Winters ein richtig großer Rosmarin gewachsen. Ich konnte es kaum glauben. Ich dachte bis dahin immer, dass Rosmarin als mediterranes Gewächs eher die Wärme bevorzugt. Jedenfalls habe ich mich riesig gefreut und meine Rosi direkt ins Herz geschlossen. Egal ob es heiß oder kalt ist, es Hunde und Katzen regnet oder staubtrocken ist, Rosi trotzt allem und überstrahlt alles mit kräftigen, frischen, grünen Zweigen.

Ganz klar, dass Rosis Nadeln regelmäßig in leckeren Gerichten Verwendung finden. Diesmal ist es ein Zucchini-Blaubeer-Flammkuchen geworden, dem Rosmarin sein spezielles Aroma gibt. Das Rezept habe ich via „Pinterest“ auf der Website der Zeitschrift „Brigitte“ gefunden.

Tja … und nachdem ich mit Kaffee, Sonne und Rosi ein bisschen „Kraft getankt“ hatte, habe ich mich spontan frisch ans Werk gemacht und die ersten Unkräuter der Beete und des Gartens verwiesen. Scheinbar fühlen die sich aber so wohl bei uns… ich fürchte, dass sie bald wiederkommen. 😦

 

Zucchini-Blaubeer-Flammkuchen

Zucchini-Blaubeer-Flammkuchen

 

Zucchini-Blaubeer-Flammkuchen

Für den Teig:

240 g Dinkelmehl

1 1/2 EL Olivenöl

1 TL Salz

135 ml Wasser

Mehl zum Ausrollen

Verknetet die Zutaten zu einem glatten Teig, wickelt ihn in Frischhaltefolie und lasst ihn im Kühlschrank ca. 1 Stunde ruhen.

2 Zweige Rosmarin

300 g Zucchini

25 g Parmesan

100 g Doppelrahm-Frischkäse

125 g Blaubeeren

Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zucchini-Blaubeer-Flammkuchen

Zucchini-Blaubeer-Flammkuchen (vor dem Backen)

Teilt den Teig in zwei Portionen und rollt jede auf wenig Mehl zu einem runden oder ovalen Fladen aus.

Legt jeden Fladen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

Heizt den Ofen auf 240 Grad vor.

Zupft die Nadeln von den Rosmarinzweigen und hackt diese fein.

Die Zucchini schneidet ihr längs in dünne Scheiben.

Den Parmesan reibt ihr fein.

Bestreicht die Teigfladen mit dem Frischkäse.

Streut den gehackten Rosmarin und die Hälfte des Parmesans darüber.

Legt die Zucchinischeiben darauf  und verteilt die Blaubeeren und den übrigen Parmesan auf den Fladen.

Würzt mit Salz und Pfeffer. (Mit dem Salz etwas vorsichtig sein, der Käse bringt auch schon Salz mit.)

Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch noch Rosmarinzweige auf die Fladen legen. Allerdings werden diese beim Backen recht braun und unansehnlich.

Legt den Ofenrost umgedreht auf den Backofenboden, stellt das erste Backblech auf den Rost und backt den Flammkuchen ca. 12 Minuten +/-. Im Anschluss backt ihr den zweiten Flammkuchen.

Nach dem Backen noch mit etwas Olivenöl beträufeln und direkt genießen.

 

Schoko-Kirsch-Muffins mit Thymian

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Schoko-Kirsch-Muffins mit Thymian

Schoko-Kirsch-Muffins mit Thymian

Das Rezept für die Schoko-Kirsch-Muffins mit Thymian stammt wie auch der Auberginen-Kuchen und die Kürbis-Hühner-Suppe aus dem Buch „Garten-Küche“.
Muffins liebe ich, Schokomuffins erst recht und in Kombi mit Frucht – super! Aber der Thymian dazu: Das musste ausprobiert werden. Die Muffins lächelten mir schon seit dem ersten Durchblättern im Buchladen zu und am letzten Wochenende habe ich sie dann endlich gebacken.

Schoko-Kirsch-Muffins mit Thymian

Schoko-Kirsch-Muffins mit Thymian

Nett fand ich auch die Geschichte der Autoren, dass aus diesem Teig erst ein Muffin geworden war, als sie eigentlich flüssige Schokoladentörtchen backen wollten und diese ein paar Minuten zu lange im Ofen gelassen haben.

Jedenfalls sind die Muffins supersaftig und schokoladig, aber nicht zu süß. Da ich Filia weder mit Kirschen noch mit Thymian im Muffin begeistern kann, habe ich sechs große Muffins „ohne“ gebacken und zwölf kleine Minimuffins mit allem Drum und Dran.

Im Rezept wird Marzipanrohmasse mit den Thymianblättchen verknetet, zu Kügelchen geknubbelt und die entsteinten Kirschen damit gefüllt. Da ich -mangels frischer- Kirschen aus dem Glas verwendet habe, habe ich allerdings gar nicht erst versucht, den zubereiteten Thymianmarzipan in die Kirschen zu stopfen. Stattdessen habe ich einfach je drei Kirschen in die Minimuffins gedrückt und den Thymianmarzipan darüber gezupft. Das sieht ganz hübsch aus und geschmeckt hat es mir sehr sehr gut!

Schoko-Kirsch-Muffins mit Thymian

Schoko-Kirsch-Muffins mit Thymian

Schoko-Kirsch-Muffins mit Thymian

36 Kirschen, entsteint

6 Zweige Thymian

50 g Marzipanrohmasse

250 g Zartbitterkuvertüre, fein gehackt

250 g Butter, in kleine Würfel geschnitten

4 Eier

100 g Zucker

2 TL Speisestärke

150 g gemahlene Mandeln

evtl. Puderzucker zum Bestäuben

Zupft die Thymianblättchen ab und verknetet sie mit dem Marzipan.

Marzipan nun zu dünnen Strängen formen, diese in 36 gleich große Stücke teilen und zu kleinen Kugeln rollen.

Füllt die Kirschen damit.

Schoko-Kirsch-Muffins mit Thymian

Marzipan-Thymian-Röllchen

Schmelzt die Kuvertürestückchen und Butterwürfel zusammen, rührt dabei gelegentlich um.

Rührt Eier, Zucker und Stärke glatt. Gebt die Kuvertüre-Butter-Mischung und die Mandeln hinzu und verarbeitet alles rasch zu einem glatten Teig.

Verteilt den Teig auf eine mit Papiermuffinförmchen ausgelegte oder gefettete 12-Muffinform (oder auch Silikonform etc.).

Pro Muffin drückt ihr jeweils drei Kirschen in den Teig.

Im vorgeheizten Ofen bei 160° C (Umluft 140°) mittig ca. 35 Minuten backen.

Muffins nach dem Backen etwa 5 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Wenn ihr mögt, mit Puderzucker bestäuben.

Schoko-Muffin

Schoko-Muffin

Schoko-Kirsch-Muffins mit Thymian

Schoko-Kirsch-Muffins im Thymianbett

Erdbeer-Aperol-Eis-am-Stiel

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Als ich endlich Gelegenheit hatte, einmal in Ruhe die aktuelle Ausgabe des „sweet paul“-Magazins zu genießen, war ich besonders von den leckeren Eisideen (ab S. 114) angetan. Als erstes habe ich nun das Erdbeer-Aperol-Eis-am-Stiel ausprobiert. Das Rezept ist recht einfach und fix gemacht, aber sehr sehr lecker und erfrischend. Natürlich kamen die Erdbeeren aus meinem Garten! 🙂
Vor drei Jahren habe ich sechs süße kleine Erdbeerpflänzchen gekauft und eingepflanzt, die sich scheinbar so wohl in meinem Garten fühlen, dass sie sich jedes Jahr ein Stück mehr ausbreiten. Ich lasse sie auch sehr gerne gewähren, bescheren sie mir doch ganz tolle, leckere Erdbeerchen. Dieses Jahr ist die Ernte sehr üppig, obwohl ich aufgrund der langen Schlechtwetterphase eigentlich gar keine große Hoffnung auf viele, leckere Früchte hatte. Umso mehr freue ich mich darüber!

Erdbeer-Aperol-Eis

Erdbeer-Aperol-Eis

„Erdbeer-Aperol-Eis“ am Stiel

400 g Erdbeeren
1 EL Zitronensaft
3 – 4 EL Aperol
2 -3 EL Puderucker (je nach Süße der Früchte und eigenem Geschmack)
Eisförmchen und Stiele (das Rezept ist für 6 Eisförmchen à 75 ml Inhalt ausgelegt)

Erdbeer-Aperol-Eis

Erdbeer-Aperol-Eis

Erdbeeren waschen und putzen, dann klein schneiden. Erdbeeren zusammen mit dem Zitronensaft und dem Aperol in ein hohes Gefäß geben und pürieren (Stabmixer). Anschließend mit dem Zucker abschmecken. Masse auf die Eisförmchen verteilen, Stiele hinein und ab in den Gefrierschrank!

Mit diesem Beitrag nehme ich teil am:

Juli titel

http://ofenlieblinge.wordpress.com/2013/06/30/blogevent-juli-leckere-fruchtchen-mit-tollem-give-away/

Erdbeer-Rhabarber-Brötchen

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Rhabarber war eine der ersten Pflanzen, die ich damals in unseren Garten gesetzt habe. Wir hatten noch keinen Rasen, keinen Terrassenbelag, aber einen Rhabarber. Da ich die einzige bin, die bei uns Rhabarber (essen) mag, hielt sich die Freude meines Mannes und meiner Tochter im Gegensatz zu meiner stark in Grenzen. Nun ja, war es halt ein Rhabarber nur für mich!
Wie ich in Jamie Oliver`s Buch „Natürlich Jamie“ gelernt habe, soll man Rhabarber im ersten Jahr nicht beernten. Hm, toll. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Schweren Herzens folgte ich dem Rat und ließ das im Frühjahr wiederkehrende Gewächs in Ruhe und begnügte mich ein weiteres Mal mit Rhabarberstängchen aus dem Supermarkt.
Im Frühjahr des zweiten Rhabarberjahres war es dann endlich soweit: Ich konnte meinen ersten eigenen Rhabarber ernten! Das war eine Riesenfreude. Ich finde es so toll aus dem eigenen Garten etwas zu ernten, selbst wenn es nur ein paar Kleinigkeiten sind. Filia und ich haben auch einmal Möhren „angebaut“. Es waren nicht viele, die etwas geworden sind. aber es hat für einen Topf „Möhren untereinander“ gereicht (übrigens Filias Leibgericht). Ich konnte auch schon drei Äpfel, eine Pflaume, einen Fenchel und eine Handvoll Brombeeren unserem Garten entlocken….
Aber zurück zum Rhabarber… beim Einkaufen bin ich wieder einmal am Regal mit den Kochzeitschriften hängen geblieben und habe in der „essen & trinken Für jeden Tag“  (Ausgabe 6, S. 118) dieses Rezept für Erdbeer-Rhabarber-Brötchen gefunden. Die musste ich einfach ausprobieren: Also Zeitung gekauft, Erdbeeren besorgt (meine im Garten sind leider noch nicht so weit), Rest war vorrätig zu Hause und losgebacken. Das Ergebnis: Köstlichst!
Ein ganz toller lockerer, saftiger Hefeteig und dann noch in Kombination mit Erdbeer und Rhabarber: yummy! Auch am Tag 2 nach dem Backen, schmeckten die Brötchen noch ganz toll und saftig. Mein Mann und meine Tochter waren natürlich etwas enttäuscht. Filia hat dann tapfer um den Rhabarber herum zumindest einmal probiert. Allerdings habe ich aber das Versprechen abgegeben, die Brötchen asap nochmal nur mit Erdbeeren oder Schokolade zu backen.

Es kommt schon relativ viel Rhabarber und Erdbeere in den Teig hinein. Ich habe gar nicht alle Fruchtstückchen „unterbekommen“ und würde vielleicht das nächste Mal einfach ein Drittel oder die Hälfte weniger nehmen. Auch wird der Teig wenn man die Erdbeer-Rhabarber-Mischung unterknetet recht glitschig. Man sollte schon etwas Mehl in der Nähe haben. Die Teigstücke habe ich dann nicht mit der Hand abgenommen, sondern mit einem Esslöffel.

Erdbeer-Rhabarber-Brötchen

Erdbeer-Rhabarber-Brötchen

Erdbeer-Rhabarber-Brötchen (ca. 16-18 Stück)

500 g Mehl
25 g frische Hefe
80 g Zucker
250 ml Milch + etwas lauwarme
2 Eier (M)
1/4 TL Salz
120 g weiche Butter

300 g Rhabarber
200 g Erdbeeren
30 g Zucker
1 P. Vanillezucker

Erdbeer-Rhabarber-Brötchen

Erdbeer-Rhabarber-Brötchen

Das Mehl in eine Schüssel geben. Die Hefe zerkrümeln und mit dem Zucker und ein bisschen lauwarmer Milch glatt rühren. Milch, Eier, Salz und die Hefemischung zum Mehl geben und zu einem glatten Teig verkneten. Butter zugeben und nochmals ca. 3 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Diesen nun zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
Rhabarber putzen und sehr fein würfeln. Erdbeeren vorbereiten, fein würfeln und zum Rhabarber geben. Mit Vanillezucker und Zucker mischen, dann 10 Minuten ziehen lassen.
Arbeitsfläche bemehlen und den Teig durchkneten, dabei die Erdbeer- und Rhabarberwürfelchen locker unterkneten. Mit bemehlten Händen 16 – 18 Portionen abzupfen (ca. Tennisball groß). Brötchen auf zwei mit Backpapier belegte Bleche  legen, mit ein bisschen Zucker bestreuen und dann nacheinander im vorgeheizten Ofen bei 200° C (Umluft 180° C) auf der mittleren Schiene ca. 18 – 20 Minuten backen.

Die Brötchen lassen sich wohl auch gut einfrieren und aufbacken.

Aprikosen-Mandel-Pesto zum „al fresco lunch“

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„Och, Mama, bitte, biiitttteee! Lass uns doch draußen essen!“ bettelte meine Tochter heute zur Mittagessenzeit.

Schön, seit Montag zeigt sich der Frühling mit Sonne, blauem Himmel und deutlich wärmeren Temperaturen, aber man muss ja nicht gleich übertreiben, ist die Luft doch noch relativ frisch. Ich weiß nicht, was mich dann letztendlich doch dazu bewogen hat (vielleicht der Blick auf die Wettervorhersage der nächsten Tage, die uns wieder Kälte und Schnee! verspricht 😦 ), dem „al fresco lunch“ dann doch zuzustimmen. Aber es hat sich gelohnt: Wir haben ohne Jacke!! auf der Terrasse gegessen. Es war herrlich mild und die Sonne schien auf unsere Rücken. Perfekt! Was es gab? Oh, Brokkolisalat (für Filia auch noch Kartoffeln) mit Putensteaks dazu Aprikosen-Mandel-Pesto. Das Pesto ist heute spontan entstanden. Ich hatte beim Aufräumen des Vorratschrankes noch ein paar Softaprikosen und ein angefangenes Tütchen gehackte Mandeln mit nicht mehr ganz so viel Inhalt gefunden. Das Pesto hat hervorragend zum Putenfleisch gepasst, ich könnte es mir aber auch sehr gut zu Käse vorstellen.

Aprikosen-Mandel-Pesto

Aprikosen-Mandel-Pesto

Aprikosen-Mandel-Pesto

6 Softaprikosen

ca. 25 g gehackte Mandeln (Das gab die Tüte noch her!)

1 kleine Knoblauchzehe (oder eine halbe große)

ca. 30 – 40 ml Olivenöl

ca. 1 TL Honig (Ich nehme für Salate etc. immer gerne Akazienhonig.)

2 Drehungen aus der Chiliflocken-Gewürzmühle

Püriert alle Zutaten.

Bei mir sind ein Teil der Mandeln noch recht grob geblieben, das machte aber nichts.

 

OK, today I gave it a try also to write an English version. My English skills are a little bit rusty, but I will try to improve again….

„Oh mum, please, please, let`s eat outside!“ begged my daughter today at lunch time.
OK, since Monday spring shows with sun, blue skies and pleasant temperatures, but we don`t have to overdo: air ist still somewhat cold! I do not exactly know what persuaded me (perhaps to look at the weather forecast for the next few days, which promises us cold and snowy weather again 😦 ). Finally I agreed to the „al fresco lunch“, but it was worth it: we ate on the terrace without jackets. Sun was warming our backs. It was gorgeous.
Todays lunch: broccoli salad (for Filia also potatoes) with turkey steaks and apricot almond pesto. The pesto emerged spontaneously. I was cleaning up the storage cabinet, when I found a couple of soft apricots and an open bag chopped almonds. I really liked it with the turkey, but I think the pesto also goes well with cheese.

Apricot Almond Pesto

6 dried soft apricots
about 25 g chopped almonds
1 small garlic clove (or half a large)
about 30 to 40 ml olive oil
about 1 teaspoon honey (I prefer acacia honey)
2 turns of the pepper flakes spice mill

Puree all ingredients. A part of the almonds remained fairly coarse, but it didn`t matter to me.

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