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Schlagwort-Archive: Gemüse

Röstkraut mit Pecannüssen und Cranberries

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Als ich kürzlich über meiner Bestellung für die Bio-Kiste brütete und überlegte, was ich denn in der kommenden Woche kochen wollte, fiel mir spontan das Rezept für das Röstkraut ein, das ich erst ein paar Tage zuvor in meinen „BALD AUSPROBIEREN“-Ordner geheftet hatte. Rotkohl gibt es bei uns meistens nur klassisch gekocht mit Äpfeln, Lorbeer, Nelken und Wacholderbeeren und so war ich sehr gespannt, wie diese Rotkohlvariation schmecken würde. Das Rezept hatte ich einmal in der Zeitschrift „Good Health“ gefunden. Im Original verlangt es nach getrockneten Kirschen. Da ich aber ein großer Cranberryfan bin, habe ich spontan beschlossen, die Kirschen einfach gegen Cranberries zu tauschen. Auch war im Rezept ein ganzer Kopf Rotkohl vorgesehen. Ich habe mich aber dafür entschieden, erst einmal nur einen halben Rotkohl zu probieren. Allerdings habe ich die angegebene Menge der Gewürze und des Olivenöls beibehalten und ich muss sagen, dass das Kraut entgegen erster Befürchtungen nicht überwürzt  war. Würde ich das Rezept mit einem ganzen Rotkohl zubereiten, würde ich die Gewürz- und Öl-Menge verdoppeln. Das Röstkraut hat mir jedenfalls sehr gut geschmeckt und die Kombination mit den Nüssen und den Cranberries kann ich wärmstens empfehlen.

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Röstkraut mit Pecannüssen und Cranberries

1/2 Kopf Rotkohl

1/2 TL geräuchertes Paprikapulver

1/2 TL Knoblauchpulver

3 TL Olivenöl

Salz und Pfeffer

30 g gehackte Pecannüsse

40 g getrocknete Cranberries

Hobelt den Rotkohl in Streifen.
(Vorsicht! Passt dabei gut auf eure Finger auf, sonst geht es euch wie mir und ihr müsst erstmal ein großes Pflaster holen 😉 ).

Verteilt den Rotkohl auf ein geöltes Backblech.

Gebt nun die Gewürze und das Öl über den Rotkohl und mischt alles mit den Händen einmal durch.

Nun gebt ihr das Blech in den auf 220° C vorgeheizten Backofen und röstet den Rotkohl ca. 25 – 30 Minuten. Rührt zwischendurch einmal durch.

Richtet den fertigen Kohl auf Tellern oder einer Platte an und gebt die Pecannüsse und die Cranberries darüber.

Auberginen-Koriander-Tatar

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Nach den ganzen Leckerchen der Karnevalstage, ist es nun wieder an der Zeit sich vernünftig(er) zu ernähren. Also Berliner, Mutzen, Schokoküsse, Chips und der ganze Kram zur Seite und her mit leckeren Salaten und leichten Gerichten. In einer Ausgabe der „deli“ aus 2014 habe ich dieses tolle Rezept für einen Auberginen-Koriander-Tatar gefunden. Eigentlich dient das Tatar als eine Art Brotbelag. Ich fand das Rezept aber so ansprechend, dass ich es für mich als vegetarisches Hauptgericht zubereitet habe. Aber auch als Grillbegleiter kann ich mir das Tatar gut vorstellen.

Auberginen-Koriander-Tatar

Auberginen-Koriander-Tatar

Auberginen-Koriander-Tatar

1 große Aubergine

2 Knoblauchzehen (Ich habe nur eine verwendet.)

1/2 rote Chili

4 – 6 EL Olivenöl

Salz

2 EL brauner Zucker

Saft einer Limette

1/2 Bund Koriander

2 – 3 EL Sesamsaat

Pfeffer

Auberginen-Koriander-Tatar

Auberginen-Koriander-Tatar

Würfelt die Aubergine fein.

Hackt den Knoblauch und die Chili fein.

Erhitzt das Öl in einer Pfanne und bratet das Gemüse unter Rühren an, bis die Auberginenwürfelchen gleichmäßig gebräunt sind.

Zwischendurch salzt ihr das Ganze.

Streut nun den Zucker über das Gemüse  und lasst ihn leicht karamellisieren.

Löscht mit dem Limettensaft ab und dünstet die Auberginen bei mittlerer Hitze weich.

Hackt die Korianderblätter und rührt sie mit dem Sesam unter das Auberginentatar.

Schmeckt mit Salz und Pfeffer ab und serviert das Tatar lauwarm oder kalt.

 

Gebratener Rosenkohl mit Datteln

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Obwohl ich Rosenkohl ja eigentlich gar nicht mag, gibt es doch irgendwie immer mal wieder ein Rezept, das mich dann doch reizt, es einmal auszuprobieren. Nach meiner positiven Erfahrung mit dem Rosenkohl mit Speck und Salbei, habe ich mich rund zwei Jahre später wieder an ein Rosenkohlgericht gewagt. Gefunden habe ich es in einer Ausgabe des Edeka-Kundenmagazins „Mit Liebe“. Die Kombi aus Rosenkohl und Datteln gewürzt mit etwas Kreuzkümmel fand ich sehr interessant.

Ich wurde nicht enttäuscht. Der so zubereitete Rosenkohl hat mir sehr sehr gut geschmeckt. Werde ich sicherlich bald noch einmal kochen.

Tja, ich fass es nicht. Was habe ich früher bei meinen Eltern gejammert, wenn es Rosenkohl gab, so fürchterlich fand ich das Zeug (und meine Mutter kann superleckergut kochen!!) und jetzt probiere ich freiwillig Rezepte damit aus und finde sie auch noch lecker. 🙂

Gebratener Rosenkohl mit Datteln

Gebratener Rosenkohl mit Datteln

Gebratener Rosenkohl mit Datteln 


1 kg Rosenkohl

2 rote Zwiebeln

2 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

100 ml Apfelsaft

100 ml Gemüsebrühe

50 -80 g Soft-Datteln ohne Stein

1 EL Thymian, frisch gehackt

1/2 TL Zitronensaft

1 TL Akazienhonig

Kreuzkümmel, gem.

 

Gebratener Rosenkohl mit Datteln

Gebratener Rosenkohl mit Datteln

Löst die äußeren Blätter der Rosenkohls ab, dann wascht ihr ihn und halbiert jedes Röschen längs.

Die Zwiebeln schneidet ihr in Streifen.

Erhitzt das Olivenöl in einer Pfanne und bratet Zwiebeln und Rosenkohl ca. 5 Minuten goldbraun an.

Salzen und pfeffern.

Löscht mit dem Apfelsaft und der Brühe ab und dünstet das Ganze zugedeckt ca. 3 -4 Minuten.

Rührt gelegentlich mal um.

Nun nehmt ihr den Deckel wieder ab und dünstet das Gemüse weitere 2 -3 Minuten.

In der Zwischenzeit schneidet ihr die Datteln in Streifen.

Gebt die Dattelstreifen und den Thymian zum Rosenkohl und schmeckt alles mit Zitronensaft, Honig, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer ab.

Das Rezept sieht eine Prise Kreuzkümmel vor. Ich habe aber mit ungefähr einem 3/4 gestrichenen Teelöffel  Kreuzkümmel gewürzt. Da Kreuzkümmel aber ein intensives Gewürz ist und Geschmäcker ja bekanntlich verschieden sind, tastet euch ansonsten vorsichtig mit der Menge ran.

Das Rezept ist für vier Portionen.

 

 

Hattu Möhrchen? Jaa, sogar mit Sesam: Sesam-Möhren mit Honigmelonen-Vinaigrette

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Als ich am Donnerstag im Supermarkt an der Kasse stand, hatten sich -nach einem Abstecher an`s Zeitschriftenregal- vier Food-Magazine irgendwie Zutritt zu meinem Einkaufswagen verschafft!
Na ja, wenn sie schon mal da waren, habe ich sie halt mit nach Hause genommen 😉 .

Nachdem ich dann daheim meine Einkäufe soweit verstaut hatte, läutete ich meine kleine Vormittagskaffeepause ein und nutzte die Gelegenheit, um einmal kurz durch das erste Heft -dem noch relativ neuen Magazin der Seite DasKochrezept.de – zu blättern.

In der Rubrik Veggie fand ich das Rezept für die Sesam-Möhren. Das klang lecker! Und rein zufällig hatte ich ein Bund Möhren gerade eben mitgebracht. Das Rezept verlangte zwar nach jungen zarten Möhren und meine Möhrchen waren schon etwas größer und knubbeliger, aber in dem Falle ließ ich einfach mal Möhrchen Möhrchen sein!

Also -spontane Beilagenänderung für das Mittagsmahl-

Sesam-Möhren

Sesam-Möhren

Sesam-Möhren mit Honigmelonen-Vinaigrette

20 junge zarte Möhren mit Grün

1 TL Zucker

1 TL Butter

Salz

Die Möhrchen schälen, waschen und das Grün bis auf ca. 1 cm abschneiden.

Nun kocht ihr die Möhren mit etwas Wasser, Zucker, Butter und Salz auf, kocht sie bissfest und lasst sie -nach dem Herausnehmen- anschließend abtropfen.

3 Scheiben Toastbrot

je 2 EL heller und dunkler Sesam (Ich habe nur hellen genommen.)

Salz, Pfeffer

1 Ei

2 EL Sahne (Ich nahm Milch.)

ca. 2 EL Mehl

Öl

Das Toastbrot entrinden und im Mixer fein zerbröseln.

Die Brösel mischt ihr mit dem Sesam, Salz und Pfeffer und gebt sie in einen tiefen Teller.

Das Ei wird mit der Sahne (Milch) in einem weiteren tiefen Teller verquirlt.

Das Öl in einem frittiergeeigneten Topf auf ca. 180° C erhitzen.

Nun wendet ihr die Möhren im Mehl, zieht sie durch die Eiersahne und wendet sie anschließend in den Sesambröseln (Panade andrücken).

Sesam-Möhren

Sesam-Möhren

Möhren portionsweise im Öl ausbacken, abtropfen lassen und mit der Honigmelonen-Vinaigrette servieren.

Honigmelonen-Vinaigrette

1/2 Honigmelone

Salz

ein 2-cm-Stück Ingwer

1 Lauchzwiebel

2 – 3 EL Sweet-Chili-Sauce

3 EL Öl

Saft einer Limette

1 EL Honig

1 TL Sambal Oelek (hatte ich nicht da, Vinaigrette hat auch ohne vorzüglich geschmeckt.)

Honigmelonen-Vinaigrette

Honigmelonen-Vinaigrette

Melone schälen, entkernen und würfeln.

Das Fruchtfleisch salzen und in einem Sieb ca. 30 Minuten abtropfen lassen.

Den Ingwer schält ihr.

Den weißen Teil der Lauchzwiebel in Stücke schneiden, den grünen in dünne Ringe schneiden.

Ingwer, weiße Lauchzwiebelstücke und Melonenfleisch pürieren.

Püree mit Chilisauce, Öl, Limettensaft, Honig und Sambal Oelek verrühren.

Wenn ihr mögt, könnt ihr zum Servieren die grünen Lauchzwiebelringe noch über die Vinaigrette streuen.

Die Honigmelonen-Vinaigrette ist sehr sehr lecker! Wenn ihr davon noch etwas übrig habt,  kann ich mir diese auch sehr gut als fruchtiges Salatdressing vorstellen.

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