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Schlagwort-Archive: Indien

Masala-Chai

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Was ich an einer Erkältung immer ganz besonders doof finde ist, wenn man keinen richtigen Geschmack hat.
Alles schmeckt „komisch“ oder nach gar nichts. Auch die Essenszubereitung an sich birgt dann so seine Tücken: Entweder ist es zu stark gewürzt, so dass Filia sofort loszetert, wie schaarrff doch das Essen ist, oder zu wenig, so dass Maritus diskret die Salz- und Pfeffermühlen an den Tisch holt.
Na ja, der Schnupfen wird ja nicht ewig bleiben und so freue mich schon auf die leckeren Sachen, die ich dann wieder genießen kann.

Damit auch der Tee nicht nur wie heißes Wasser schmeckt, habe ich mir einen Masala-Chai gemacht, mit Zimt und anderen feinen Gewürzen, die mir ein wenig Geschmacksfreude zurückbrachten.

Masala-Chai

Masala-Chai

Masala Chai

1 Stück Ingwer (ca. 2 cm), schälen und in Scheibchen schneiden

1 Zimtstange

6 grüne Kardamom-Kapseln

4 Nelken

1 TL Anis

Gewürze zusammen mit 750 ml Wasser in einen Topf geben, aufkochen und ca. 10 minuten köcheln lassen.

250 ml Milch

zugießen und weitere 5 Minuten weiterkochen.

2 EL schwarzen Tee

zugeben und 5 Minuten ziehen lassen.

Tee durch ein Sieb in  4 Tassen oder eine Teekanne füllen und mit Honig süßen.

Fish Makhanwala

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Unseren ersten Kontakt zur indischen Küche hatten wir erst, als wir Ende der Neunziger für ein Jahr nach Singapur gingen. Mit der Warnung „Vorsicht, das Essen ist sehr scharf!“ probierten mein Mann und ich eines Abends ein uns von Bekannten empfohlenes indisches Restaurant am „Clark Quay“  in der Nähe unserer Wohnung aus. Leider war draußen kein Platz mehr frei, so dass wir im sehr klimatisierten Inneren sitzen mussten. Dieses war jedoch im Nachhinein wirklich kein Nachteil! Wir bestellten eine kleine Auswahl an Gerichten wie Butter Chicken, Rogan Josh, Dhal, dazu Raita, Naan, Reis und Mango Lassi.  Zu allererst: Es war alles furchtbar lecker! Aber mit der Schärfe hatten wir ungeübte Gaumen enorme Probleme und wir waren wirklich froh im kühlen Inneren zu sitzen, denn das scharfe Essen forderte seinen Tribut: Wir transpirierten aus jeder Pore! Nichtsdestotrotz ist die indische zu einer unserer Lieblingsküchen geworden. Mit jedem indischen Gericht damals wurde das Empfinden der  Schärfe besser. Hier zu Hause aber koche ich die indischen Gerichte nicht ganz so scharf wie im original, haben sich unsere Gaumen doch nach all den Jahren wieder umgewöhnt.
Das Gericht, dass ich heute vorstelle, habe ich zum ersten Mal ausprobiert. Es stammt aus dem „The Australian Womens`s Weekly Cookbook“ „Indian Style Cookery“ (Seite 42). Fish Makhanwala kommt aus Punjab in Nordindien.
Zu Garam Masala und Ghee gibt es noch eine kleine Erklärung in meiner neuen Seitenrubrik „Gut zu wissen“.

Fish Makhanwala

Fish Makhanwala

Fish Makhanwala

750 g weißes Fischfilet (z.B. Kabeljau, Seelachs etc.)
2 EL Ghee (alternativ Butterschmalz)
1 große Zwiebel, in Streifen geschnitten
4 Knoblauchzehen, zerdrückt
1 EL geriebener frischer Ingwer
4 Kardamomkapseln, zerdrückt (wenn nicht anders angegeben, nehme ich grüne)
2 TL gem. Koriander
3 TL gem. Kreuzkümmel
1/2 TL gem. Zimt
1/2 TL Cayennepfeffer
1 TL Garam Masala
2 TL Salz
2 Dosen stückige Tomaten à 400 g
125 ml Sahne
1 EL Zitronensaft
2 EL frische Korianderblätter, gehackt

Fisch in ca. 4 cm große Stücke schneiden. Ghee (oder Butterschmalz) in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelstreifen darin leicht anbräunen. Knoblauch, Ingwer und die Gewürze unterrühren und anschwitzen. Tomaten, Sahne und Zitronensaft zugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce etwas andickt. Fisch hinzugeben und zugedeckt ca. 10 Minuten köcheln lassen bis der Fisch gar ist. Kurz vor dem Servieren mit dem gehackten Koriander bestreuen.

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