RSS-Feed

Schlagwort-Archive: mediterran

Ein Sommerabend mit Köstlichkeiten aus der italienischen Küche: Bicchierini tricolori, Tiramisù alle fragole con creme di limoncello, Gateau di patate, Torta pasqualina und Parmigiana di melanzane

Veröffentlicht am

Was will man mehr: Ein schöner Sommerabend, der Himmel blau, eine Einladung zum Grillen in einem wunderschönen Garten im Kreise lieber, netter Leute, die Kinder „very busy“ ganz und gar mit sich beschäftigt, ein leckeres Gläschen Prosecco und absolut zauberhafte und köstliche Speisen aus der italienischen Küche, die Ersilia, die Gastgeberin (Italienerin) für uns bereitet hatte. Wir waren alle soo begeistert und „orderten“ sofort die Rezepte.
Den lieben Gastgebern, nochmals ganz herzlichen Dank für den schönen Abend und die anschließende Übersetzungs- und Schreibarbeit, damit wir die ganzen leckeren Sachen nachkochen können!

Bicchierini tricolori

Bicchierini tricolori

Bicchierini tricolori

1 Zwiebel, in kleine Würfelchen geschnitten
Olivenöl
3-4 Zucchini
Basilikum & Minze
Salz
300 – 400 g mozzarella di bufala (Büffelmozzarella)
Milch
6 Tomaten

Grün: Zwiebel im Olivenöl anbraten, Zucchini in Stücke schneiden, hinzufügen und andünsten. Wenn die Zucchini weich sind, Salz, Basilikum und Minze zugeben und abkühlen lassen. Anschließend mit dem Pürierstab pürieren.

Weiß: Mozzarella und Milch pürieren, bis sie wie eine Mousse sind.

Rot: Die Tomaten kurz in kochendes Wasser geben, dann häuten, halbieren und die Samen entfernen. Man braucht nur das Tomatenfleisch. Die Tomaten mit Salz und Olivenöl pürieren.

Die Pürees nacheinander in Gläschen schichten (erst das grüne, dann das weiße, dann das rote).

Ersilia hat die drei Teile einzeln über Nacht in den Kühlschrank gestellt (das Grüne schon im Glas), so dass die Pürees fester geworden sind.

Man kann dem grünen und dem roten Teil auch ein Blatt Gelantine hinzufügen, so dass sie fester werden. Da ich aber kein großer Gelantine-Fan bin und nur damit arbeite, wenn es unbedingt notwendig ist, würde ich persönlich -so wie Ersilia- keine benutzen.

*****

Ihr müsst unbedingt dieses Dessert probieren! Es ist sowas von delizioso….
Das Rezept stammt von der Seite „giallozafferano.it“.

Tiramisù alle fragole con crema di limoncello

Tiramisù alle fragole con crema di limoncello

Tiramisù alle fragole con crema di limoncello

75 ml Wasser
Saft und abgeriebene Schale einer Zitrone (unbehandelt)
6 EL Limoncello
20 g Zucker

Alle Zutaten in einen Topf geben, aufkochen und etwas kochen lassen. Anschließend zum Abkühlen beiseite stellen.

Saft und Schale (gerieben) einer unbehandelten Zitrone
( ca. 30 g Zucker)
Erdbeeren 250 g

Erdbeeren vorbereiten und in Stücke schneiden (4 Erdbeeren beiseite legen). Saft und Zitronenschale (und je nach Süße der Erdbeeren auch noch den Zucker) zu den Erdbeeren geben und durchziehen lassen.

Mascarponecreme

3 Eigelbe
30 g Puderzucker
30 g Limoncello
250 g Mascarpone

Für die Mascarpone-Creme die Eigelbe und den Zucker schlagen, bis sie luftig und heller sind. Den Limoncello hinzufügen und kurz unterschlagen. Dann vorsichtig den Mascarpone hinzugeben und unterheben.

Savoiardi (italienische Löffelbiskuit)

Vier Löffelbiskuits in der Mitte durchbrechen und in die Limoncello-Mischung eintauchen und einweichen. Auf den Boden jedes Glases 2 Hälften legen.

Mit einem Spritzbeutel  ca. die Hälfte der Mascarpone-Creme darauf verteilen, dann die Erdbeeren einschichten (man sollte sie gut an die Ränder drücken, so dass man sie im Glas besser sehen kann). Nun 2 Löffelbiskuits in der Mitte durchbrechen und einweichen, dann ein halbes Löffelbiskuit in jedes Glas geben und restliche Creme darauf verteilen. Obenauf kommt nun jeweils eine Erdbeere.
(Alternativ könnt ihr auch wie folgt schichten: 1 eingeweichter Löffelbiskuit halbiert, 1/3 Creme, 1/2 Erdbeeren, ein 1/2 eingeweichter Löffelbiskuit, 1/3 Creme, 1/2 Erdbeeren, 1/3 Creme).

Ich habe auch noch ein Rezept für selbstgemachten Limoncello von Ersilias Mama bekommen. Das wird natürlich auch ausprobiert… ich werde dann berichten…

*****

Den Gateau di patate haben unsere Kinder unter Anleitung von Ersilia schon einmal beim Kartoffelfest in der Schule für sich und die Eltern zubereitet. Leider habe ich damals nichts davon abbekommen! Umso mehr habe ich mich gefreut, das Gericht nun doch noch probieren zu können. Ich finde den Gateau klasse als Beilage und auch toll zu Salat. Der Gateau kommt ursprünglich aus Kampanien.

Gateau di patate

1 kg Kartoffeln
2 Eier
Gekochter Schinken (der italienische „prosciutto cotto“)
80 g Parmigiano Reggiano
100 g Mozzarella
100 g Scamorza (geräucherter Käse) oder auch eine andere Käsesorte
Salz
Petersilie, gehackt
Semmelbrösel
Olivenöl
etwas Butter

Die Kartoffeln waschen und kochen, danach pellen und durch die Kartoffelpresse drücken.

Die durchgedrückten  Kartoffeln mit Parmigiano, Eier, Salz und Petersilie mischen.

Danach Schinken, Mozzarella und Käse in Würfeln schneiden und den Kartoffeln hinzufügen.

Eine ofenfeste Form mit Olivenöl bestreichen und die Semmelbrösel auf dem Boden verteilen. Die Kartoffelmischung in die Form gießen und mit Semmelbröseln und ein paar Flocken Butter bedecken.

Den Auflauf im vorgeheizten Ofen bei ca. 180° C für ca. 30 Minuten backen, bis oben eine braune Kruste entstanden ist. Kalt, lauwarm oder warm genießen!

Ein Foto folgt asap!

*****

Die Torta pasqualina kommt ursprünglich aus Ligurien und ist ein österliches Gericht (pasquale = österlich, Oster-). Aber sie schmeckt auch hervorragend zu anderen Gelegenheiten. Klassisch werden bei der Torta die Zutaten einzeln geschichtet -Teig, Spinat,  Eier, darüber den Ricotta, Teig- . Ersilia mischt den Spinat jedoch mit 2-3 Eiern und dem Ricotta. Ihre Version ist sehr lecker.

Torta pasqualina

2 Rollen Blätterteig
1 kg Spinat (frisch oder auch TK)
500 g Ricotta
2/3 Eier
130 g Parmigiano Reggiano
Muskatnuss, gerieben
Salz

Spinat kurz blanchieren und dann sehr gut abtropfen lassen.

In einer Schüssel Spinat, Ricotta, Salz, Muskatnuss, Parmigiano und die Eier gut mischen.

Den Blätterteig ausrollen und auf den Boden einer Form legen (der Teig soll etwas über die Seiten lappen). Die Spinatmischung auf dem Blätterteig verteilen und glatt streichen. Mit dem zweiten ausgerollten Blätterteig die Mischung zudecken und die Ränder der zwei Blätterteigplatten zusammendrücken. Etwas Salz darauf geben.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C backen, bis der Kuchen oben goldbraun ist.

Ein Foto folgt auch hier asap!

*****

Parmigiana di melanzane

Parmigiana di melanzane

Parmigiana di melanzane, ein Auberginenauflauf mit Mozzarella und Tomatensauce kommt aus Sizilien.

Parmigiana di melanzane

1,5 kg Auberginen
Olivenöl
Salz
1 Zwiebel, gehackt
300 g Mozzarella (gewürfelt)
150 g Parmigiano Reggiano (gerieben)
Basilikumblätter
2 Flaschen passierte Tomaten à 700 ml

Die Auberginen in Scheiben schneiden und in heißem Öl anbraten bis sie goldbraun sind. Auf Küchenpapier legen, so dass etwas Öl vom Papier aufgesaugt wird, dann salzen.

Für die Tomatensauce:
Zwiebel in Olivenöl anbraten, die passierten Tomaten hinzufügen zusammen mit Salz und einigen Basilikumblättern köcheln lassen, bis die Sauce etwas dicker geworden ist.

Eine Form einfetten (man kann auch mehrere kleinere Formen verwenden) und etwas Sauce auf den Boden streichen, dann ein Schicht Auberginen hineinlegen, darauf etwas Tomatensauce, Parmigiano Reggiano, einige Basilikumblätter und Mozzarella-Würfel geben. So fortfahren, bis alle Auberginen aufgebraucht sind. Am Ende nur Tomatensauce und Parmigiano auf die Auberginen verteilen.

Die Parmigiana im vorgeheizten Ofen bei 180° C ca. 30-40 Minuten backen.

Man kann sie warm, lauwarm oder kalt essen.

Buon appetito!

Leckere Grillbegleiter Teil II: Feta-Creme, Blumenkohlsalat und Pistazienpesto-Mascarpone-Dip

Veröffentlicht am

So, jetzt, wo ein Hoch vor der Tür steht und das Wetter endlich (wieder) schöner wird, ist es endlich wieder Zeit an`s Grillen zu denken. Heute habe ich noch einmal drei weitere leckere Vorschläge für die wichtige Grillbegleitung:

Die Feta-Creme gehört schon seit einigen Jahren zu meinen absoluten Lieblingen. Das Rezept habe ich einmal bei „Chefkoch“ gefunden (von User Lilly22). Die Zutaten habe ich meistens vorrätig, so dass sie schnell zu diversen Gelegenheiten gezaubert ist, ob zum Grillen, zum Fußball-Nachbarschafts-Public-Viewing, als Partymitbringsel oder nur mal so….

Feta-Creme

Feta-Creme

Feta-Creme

200 g Feta oder Hirtenkäse
200 g Frischkäse
1 Knoblauchzehe
2 EL gehackte glatte Petersilie
abgezupfte Nadeln von einem 1/2 Zweig Rosmarin,
2 EL Olivenöl
1/2 rote Paprikaschote
Salz, Pfeffer

Alle Zutaten in ein hoßes Gefäß geben und mit einem Stabmixer pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sollte die Creme zu fest werden, etwas Milch zugeben.

Die Feta-Creme kann je nach Käsemarke in ihrer Konsistenz variieren. Ich hatte schon von körnig bis fast flüssig alles dabei. Aber geschmeckt hat es immer!!

Neben Klassikern wie Nudelsalat mag ich beim Grillen sehr gerne leichte Salate. Den Blumenkohlsalat habe ich in der aktuellen Ausgabe der Kochzeitschrift „1,2,3…Fertig!“ (S.128) gefunden. Die Minze harmoniert perfekt mit den restlichen Zutaten. Ich finde den Salat ganz toll und er ist ein perfekter Begleiter zum Grillgut.

Blumenkohlsalat

Blumenkohlsalat

Blumenkohlsalat

1 kleiner Blumenkohl
2 Tomaten
1/2 Salatgurke
1/2 Bund Lauchzwiebeln
4 Stiele Minze
8 Stiele glatte Petersilie
Saft von einer 1/2 Bio-Zitrone
4 EL Öl
Salz, Pfeffer, Zucker

Blumenkohl recht fein schneiden oder hacken. Tomaten und Gurke würfeln. Lauchzwiebeln in dünne Scheiben schneiden. Minze und Petersilie hacken. Alles in einer Schüssel mischen. Zitronensaft und Öl zum Salat geben und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Anschließend den Salat ca. 1 Stunde ziehen lassen und noch einmal abschmecken.

Den Pistazienpesto-Mascarpone-Dip habe ich schon seit ein paar Wochen vor mir her geschoben. Aber -so lecker das Rezept auch klingt, so mundwässernd das Bild in der „So is(s)t Italien“ auch anmutet- der Dip ist nun mal nicht gerade kalorienarm. Mascarpone, Pistazien… muss ich noch mehr sagen? Da musste ich mir schon gut überlegen, ob ich mir den kurz vor den Sommerferien wirklich hüftauswirkend gönne! Allerdings hat die Neugier und die Gaumenvorfreude gesiegt :-)! Und alleine musste ich ihn ja auch nicht essen! Ganz köstlich mit frischem Brot.

Pistazienpesto-Mascarpone-Dip

Pistazienpesto-Mascarpone-Dip

Pistazienpesto-Mascarpone-Dip

Pistazienpesto:

60 g geschälte Pistazien
1/2 Bund Basilikum
30 g frisch geriebener Parmesan
6 EL Olivenöl
abgeriebene Schale einer 1/2 Bio-Zitrone
Salz, schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Pistazien in einer Pfanne ohne Fett rösten, etwas abkühlen lassen. Pistazien, Basilikumblätter, Parmesan und Öl pürieren. Evtl. noch etwas Öl zugeben, allerdings sollte das Pesto nicht zu flüssig werden. Nun die Zitronenschale unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mascarponecreme:

250 Mascarpone
Saft einer 1/2 Bio-Zitrone
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Mascarpone mit dem Zitronensaft verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun das Pesto zugeben und vorsichtig so unterziehen, dass ein marmorierter Dip entsteht.

Pistazienpesto-Mascarpone-Dip

Pistazienpesto-Mascarpone-Dip

%d Bloggern gefällt das: