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Leckeres mit Kürbis: Kürbis-Quiche

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„Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne…“

… erschallte es in den letzten zwei Wochen durch die Strassen der Stadt. Sankt Martin wurde gefeiert und die Kinder zogen mit ihren tollen selbst gebastelten Laternen singend durch die Stadtteile und anschließend dann zum „Gripschen“ los.

Auch in unserer Siedlung gibt es in jedem Jahr einen kleinen Martinszug, der immer sehr nett ist. Es gibt ein kleines Martinsfeuer, die Mantelteilung wird nachgespielt und im Anschluß gehen die Kinder von Haus zu Haus, singen Lieder über Laternen und den heiligen Martin und bekommen dann etwas Süßes in ihre Beutel gesteckt (An ein oder anderer Stelle gibt es auch noch gleich ein Schnäpschen für die begleitenden Eltern dazu :-).  ).

Wir haben diese Gelegenheit genutzt und mit ein paar Freunden und Nachbarn vor unserer Haustüre ein paar leckere Kleinigkeiten arrangiert, Würstchen gegrillt und nett gequatscht, während die Kinder fröhlich und gripschend durch die Siedlung gezogen sind.

Kürbisquiche

Kürbis-Quiche

Ein Mitbringsel für unser kleines Buffet war diese Kürbis-Quiche und  ich fand sie so lecker, dass ich umgehend nach dem Rezept gefragt habe. Here it is….

Kürbis-Quiche

Für den Boden:

200 g Mehl

100 g Butter

1 Prise Salz

Kaltes Wasser

Verknetet Mehl, Butter, Salz und Wasser zu einem Knetteig. Nehmt erst einmal einen EL Wasser und gebt evtl. noch weiteres Wasser hinzu, bis der Teig geschmeidigt ist.

Füllung:

300 g Kürbis, gewürfelt

1 Zwiebel, klein gewürfelt

200 ml Sahne

50 g geriebener Parmesan

2 Eier

1 Msp. Zimt

Muskat

Salz und Pfeffer

Öl

Kürbis-Quiche

Kürbis-Quiche

Schwitzt die Zwiebeln in etwas Öl an.

Gebt die Kürbisstücke und etwas Wasser hinzu und lasst alles ca. 10 – 15 Minuten köcheln, bis der Kürbis weich ist. Anschließend lasst ihr die Kürbis-Zwiebelmischung etwas abkühlen.

Gebt dann Gewürze, Sahne, Käse und Eier hinzu, püriert alles zu einer glatten Masse und schmeckt diese gut ab.

Rollt den Teig dünn aus und gebt ihn in eine Quicheform (24 cm Durchmesser).

Stecht mit einer Gabel den Boden mehrfach ein.

Gießt nun die Füllung auf den Boden und bestreut die Quiche mit

50 g geriebenem Emmentaler.

Backt die Quiche nun im vorgeheizten Ofen bei 180° C ca. 45 Minuten +/-.

 

Variante mit Radicchio

1 kleiner Kopf Radicchio

Für diese Variante der Quiche schneidet ihr den Radicchio in feine Streifen und dünstet ihn in einer zweiten Pfanne in etwas Öl an.

Hebt die Radicchiostreifen unter die Kürbismasse.

 

 

 

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Karottenquiche mit Ingwer und Walnüssen

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Wenn ich dieser Tage raus schaue, würde ich am liebsten sofort die Terrassentüre aufreißen, mit einem guten (Koch-)Buch und einem Pöttchen Kaffee hinausstürmen, die Liege aufstellen, es mir darauf gemütlich machen und die Sonne und den blauen Himmel genießen.
Aber…. ich fürchte…. ich würde umgehend kehrt machen und dabei „Kalt, kalt, lausig kalt!“ rufen.

Jaa, schön schaut es ja schon draußen aus und ein winterlicher Spaziergang unter blauem Himmel begleitet von streichelnden Sonnenstrahlen eingemummelt in eine schöne, dicke Jacke ist auch ganz toll. Nur für meine Liege ist es einfach noch zu kalt. 😦

In der Zwischenzeit haben Filia und ich aber eine ganz eigene Taktik, doch noch in den Genuss wärmender Wintersonnenstrahlen zu kommen. In der Küche haben wir ein Südfenster. Durch dieses scheint das Sönneken an solchen wunderschönen Tagen nämlich schön hinein und hüllt eine kleine Stelle des Küchenbodens in wärmendes Licht. Und genau dort sitzen wir beide dann ein wenig zusammen und genießen! Zugegeben…. es sieht schon ein bisschen seltsam aus, wenn wir beide da so auf den Küchenfliesen hocken, Seite an Seite, die Näschen in die Sonne haltend. Aber was soll`s? Hauptsache uns gefällt`s! 🙂

Jedenfalls habe ich mal ein paar sommerliche Zeitschriften aus dem letzten Jahr herausgekramt, um sie (aus) zu sortieren und das Herauszuschneiden, was ich gerne an Rezepten, Dekoideen etc. behalten möchte. Und dabei ist mir dann die Karottenquiche mit Ingwer und Walnüssen zwischen die Scherenblätter gekommen und weil sie sich so lecker anhörte, habe ich sie dann auch direkt einmal ausprobiert.

Karottenquiche mit Ingwer und Walnüssen

Karottenquiche mit Ingwer und Walnüssen

Der Teig ließ sich prima zubereiten und verarbeiten, jedoch fand ich ihn geschmacklich etwas fade. Ich würde vielleicht etwas Salz hinzugeben. Insgesamt ist die Quiche aber sehr lecker, einfach und schnell gemacht und lässt sich prima vorbereiten (also auch ideal für Gäste oder zum Brunch oder Picknick) und nach dem Abkühlen lässt sie sich auch sehr gut schneiden.

Karottenquiche mit Ingwer und Walnüssen

Karottenquiche mit Ingwer und Walnüssen

Karottenquiche mit Ingwer und Walnüssen

200 g Mehl

100 g kalte Butter

1 Ei

(1/4 – 1/2 TL Salz (optional))

Aus den Zutaten knetet ihr einen glatten Teig, wickelt diesen in Frischhaltefolie und stellt ihn 30 Minuten kalt.

8 Karotten

200 g Sahne

3 Eier

3 EL Crème fraîche

1 TL frisch geriebener Ingwer

3 EL frisch geriebener Parmesan

Salz und frisch gem. schwarzer Pfeffer

2 EL gehackte Walnüsse

Karottenquiche mit Ingwer und Walnüssen

Karottenquiche mit Ingwer und Walnüssen

Die Karotten werden geschält und in Scheiben geschnitten.

Dann blanchiert ihr diese in kochendem Salzwasser ca. 4 – 5 Minuten (Karottenscheiben sollen bißfest sein.), schreckt sie ab (Buh! 😉 ) und lasst sie abtropfen.

Sahne, Eier, Crème fraîche, Ingwer und Parmesan verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Nun rollte ihr den Teig aus (er sollte etwas größer als die Form von 26 cm Durchmesser sein), legt ihn in die Form hinein und zieht einen ca. 2 cm hohen Rand hoch.

Die Karottenscheiben werden auf dem Teig verteilt und anschließend mit der Eiersahne übergossen.

Die Walnüsse werden im Rezept erst nach dem Backen und Auskühlen vor dem Servieren über die Quiche gestreut, ich habe sie jedoch über die Eiersahne gestreut und mitgebacken.

Quiche im vorgeheizten Ofen bei 180° C Umluft (Ich habe nach ca. 15 Minuten Umluft auf 180°C Ober-Unterhitze umgeschaltet, da die Quiche schon recht viel Farbe angenommen hatte) ca. 40 Minuten goldbraun backen, anschließend in der Form auskühlen lassen.

Bon appétit!

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