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Hirschragout

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Spätestens heute, als es plötzlich anfing zu schneien, wurde mir wieder sehr bewußt: Es ist Winter! Bäh! Hätte der Winter einen „Like-Button“, ich würde ihn garantiert nicht drücken. Allerdings muss ich auch wiederum zugeben, dass ich mich auf die leckeren Wintergerichte schon freue.

Am Wochenende habe ich aus der aktuellen Ausgabe des Jamie Oliver Magazins ein sehr leckeres Ragout mit Maronen gekocht. Das Originalrezept wird mit Reh zubereitet und mit selbstgemachten Maronen-Tagliatelle serviert. Ich habe es mit Hirsch gekocht und mangels Kastanienmehl und Zeit handelsübliche Tagliatelle dazu gereicht. Es war sehr yummy!

Hirschragout

Hirschragout

 

Und aus eben besagten Magazin lacht mich doch tatsächlich noch ein Rosenkohlrezept zum Nachkochen an und dabei mag ich doch eigentlich gar keinen Rosenkohl! Ich werde berichten….

 

Hirschragout

1 Möhre
2 Selleriestangen
1 große rote Zwiebel
50 g Butter
3 Lorbeerblätter
1 kleine Zimtstange
500 g Hirschhack (Ich habe Hirschgulasch in meiner neuen Küchenmaschine, kurz liebevoll „Thermo“ genannt, gehackt. Ich denke, es ist auch ok, das Fleisch in recht kleine Würfel zu schneiden.)
200 g vakuumverpackte Maronen, grob gehackt
etwas geriebene Muskatnuss
1 TL Tomatenmark
1 Glas Rotwein (Ich habe einen wahnsinnig leckeren Chianti genommen.)
1 l Hühnerbrühe
etwas gehackte Petersilie

Möhre, Sellerie und Zwiebel fein hacken. 25 g der Butter in einem großen Topf erhitzen, Gemüse, Lorbeerblätter und Zimt zugeben. Zugedeckt ca. 10 Minuten kochen bis das Gemüse weich ist, aber noch nicht gebräunt.

Hirsch unter das Gemüse rühren und weiterbraten, bis alle ausgetretene Flüssigkeit verdampft ist.

Weitere 25 g Butter, Maronen und großzügig Muskat zugeben. Alles weitere 20 Minuten kochen, bis das Gemüse beginnt zu karamellisieren und das Fleisch gar ist.

Nun das Tomatenmark einrühren und ca. 1 Minute später den Wein zugießen. Gut umrühren.

Sobald der Wein verkocht ist, die Brühe hinzugießen, aufkochen und ca. 30 Minuten kochen lassen. Dabei ab und zu einmal umrühren.

Wenn das Ragout fertig ist, sollte es eine bologneseartige Konsistenz haben. Allerdings hat das bei mir länger als 30 Minuten gedauert und die Sauce war noch immer etwas dünn. Geschmacklich war sie aber super. Ich überlege, ob ich beim nächsten Mal einfach etwas weniger Brühe nehme.

Ragout abschmecken, mit gekochten Nudeln und nach Geschmack noch etwas Butter mischen, mit der Petersilie servieren.

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