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Erdbeer-Rhabarber-Brötchen

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Rhabarber war eine der ersten Pflanzen, die ich damals in unseren Garten gesetzt habe. Wir hatten noch keinen Rasen, keinen Terrassenbelag, aber einen Rhabarber. Da ich die einzige bin, die bei uns Rhabarber (essen) mag, hielt sich die Freude meines Mannes und meiner Tochter im Gegensatz zu meiner stark in Grenzen. Nun ja, war es halt ein Rhabarber nur für mich!
Wie ich in Jamie Oliver`s Buch „Natürlich Jamie“ gelernt habe, soll man Rhabarber im ersten Jahr nicht beernten. Hm, toll. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Schweren Herzens folgte ich dem Rat und ließ das im Frühjahr wiederkehrende Gewächs in Ruhe und begnügte mich ein weiteres Mal mit Rhabarberstängchen aus dem Supermarkt.
Im Frühjahr des zweiten Rhabarberjahres war es dann endlich soweit: Ich konnte meinen ersten eigenen Rhabarber ernten! Das war eine Riesenfreude. Ich finde es so toll aus dem eigenen Garten etwas zu ernten, selbst wenn es nur ein paar Kleinigkeiten sind. Filia und ich haben auch einmal Möhren „angebaut“. Es waren nicht viele, die etwas geworden sind. aber es hat für einen Topf „Möhren untereinander“ gereicht (übrigens Filias Leibgericht). Ich konnte auch schon drei Äpfel, eine Pflaume, einen Fenchel und eine Handvoll Brombeeren unserem Garten entlocken….
Aber zurück zum Rhabarber… beim Einkaufen bin ich wieder einmal am Regal mit den Kochzeitschriften hängen geblieben und habe in der „essen & trinken Für jeden Tag“  (Ausgabe 6, S. 118) dieses Rezept für Erdbeer-Rhabarber-Brötchen gefunden. Die musste ich einfach ausprobieren: Also Zeitung gekauft, Erdbeeren besorgt (meine im Garten sind leider noch nicht so weit), Rest war vorrätig zu Hause und losgebacken. Das Ergebnis: Köstlichst!
Ein ganz toller lockerer, saftiger Hefeteig und dann noch in Kombination mit Erdbeer und Rhabarber: yummy! Auch am Tag 2 nach dem Backen, schmeckten die Brötchen noch ganz toll und saftig. Mein Mann und meine Tochter waren natürlich etwas enttäuscht. Filia hat dann tapfer um den Rhabarber herum zumindest einmal probiert. Allerdings habe ich aber das Versprechen abgegeben, die Brötchen asap nochmal nur mit Erdbeeren oder Schokolade zu backen.

Es kommt schon relativ viel Rhabarber und Erdbeere in den Teig hinein. Ich habe gar nicht alle Fruchtstückchen „unterbekommen“ und würde vielleicht das nächste Mal einfach ein Drittel oder die Hälfte weniger nehmen. Auch wird der Teig wenn man die Erdbeer-Rhabarber-Mischung unterknetet recht glitschig. Man sollte schon etwas Mehl in der Nähe haben. Die Teigstücke habe ich dann nicht mit der Hand abgenommen, sondern mit einem Esslöffel.

Erdbeer-Rhabarber-Brötchen

Erdbeer-Rhabarber-Brötchen

Erdbeer-Rhabarber-Brötchen (ca. 16-18 Stück)

500 g Mehl
25 g frische Hefe
80 g Zucker
250 ml Milch + etwas lauwarme
2 Eier (M)
1/4 TL Salz
120 g weiche Butter

300 g Rhabarber
200 g Erdbeeren
30 g Zucker
1 P. Vanillezucker

Erdbeer-Rhabarber-Brötchen

Erdbeer-Rhabarber-Brötchen

Das Mehl in eine Schüssel geben. Die Hefe zerkrümeln und mit dem Zucker und ein bisschen lauwarmer Milch glatt rühren. Milch, Eier, Salz und die Hefemischung zum Mehl geben und zu einem glatten Teig verkneten. Butter zugeben und nochmals ca. 3 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Diesen nun zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
Rhabarber putzen und sehr fein würfeln. Erdbeeren vorbereiten, fein würfeln und zum Rhabarber geben. Mit Vanillezucker und Zucker mischen, dann 10 Minuten ziehen lassen.
Arbeitsfläche bemehlen und den Teig durchkneten, dabei die Erdbeer- und Rhabarberwürfelchen locker unterkneten. Mit bemehlten Händen 16 – 18 Portionen abzupfen (ca. Tennisball groß). Brötchen auf zwei mit Backpapier belegte Bleche  legen, mit ein bisschen Zucker bestreuen und dann nacheinander im vorgeheizten Ofen bei 200° C (Umluft 180° C) auf der mittleren Schiene ca. 18 – 20 Minuten backen.

Die Brötchen lassen sich wohl auch gut einfrieren und aufbacken.

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