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Quarkmutzen mit Cranberries und „Fast-wie-bei-Mama-Mutzen“

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„Der Schlossturm steht in Düsseldorf, der Schlossturm steht am Rhein“ … lalalalala…

Ups! Tschuldigung. Bin noch im Mitsingmodus. Ja genau, es ist …. KARNEVAL!

„Karneval, wie schrecklich!“, wird der ein oder andere jetzt sagen.

Aber Mitnichten, ist er gar nicht. Karneval ist echt nett! (Und nein, „nett“ ist in diesem Falle nicht die kleine Schwester von … ihr wisst schon!)

Gut, ich bin jetzt nicht so ein Riesenfan von Karnevalssitzungen, wobei es davon sicherlich auch eine Reihe sehr schöner gibt. Aber mit Kind und Kegel, Mann und Maus zum Strassenkarneval… das ist wirklich superschön. Jedes Jahr treffen wir uns mit Freunden und Bekannten, mit Bollerwägelchen und Einkaufstrolley (eigens für dieses Event angeschafft 🙂 ), Snacks und Getränken ausgestattet, um am „Kappessonntag“ den Veedelszoch (kleiner Karnevalsumzug im Stadtteil (Veedel)) anzuschauen, zu singen, zu tanzen und den Vorbeiziehenden ein fröhliches Helau entgegenzurufen und mit den Kindern die Kamelle einzusammeln.

Im letzten Jahr hatte ich gerade in unserem Trüppchen den Karton mit den Schokoküssen herumgereicht, als aus der neben uns stehenden Gruppe ein Herr spaßeshalber „Ich auch?“, fragte. „Aber sicher doch! Bitte schön“, antwortete ich und streckte dem verdutzten Nachbarn den Karton hin, der dann freudig zugriff, im selben Moment inne hielt und mich dann wiederum fragte: „Machst`e en Schnitzel?“ Spontan antwortete ich mit „Ja“ und ehe ich mich versah, hielt mir der Strassenrandnachbar eine Plastikdose mit Schnitzelchen hin.
Ja, auch das sind Dinge, die ich an Karneval mag. Für ein paar Stunden rückt man hier und da einfach mal näher zusammen und in unserem manchmal doch ganz schön komplizierten Zusammenleben, wird es dann auch einfach mal ein bisschen herrlich unkompliziert.

Als Kind freute ich mich immer riesig auf Karneval. Am Altweiberdonnerstag machte meine Mama leckere Mutzen und mit Karnevalsmusik aus dem Radio machten wir uns anschließend über die herrlich duftig frischen Gebäckstücke her.
Mein erstes Kostüm bekam ich mit einem Jahr. Ich war ein Clown. Allerdings schaue ich auf einem Foto von damals doch sehr sehr skeptisch drein. Der Ausdruck erinnert mich an eine von Filias ersten Karnevalsumzugsteilnahmen. Als Marienkäfer verkleidet saß sie in ihrem Kinderwagen und begutachtete äußerst skeptisch die ganzen verkleideten Leute um sich herum. Mama und Papa sahen heute schon so bescheuert aus und der Rest also auch. Dann versuchte ich ihr beizubringen, dass man den Leuten ein fröhliches „Helau“ entgegen ruft und dabei den Arm in die Luft schwingt. Wieder erntete ich einen Blick, der wohl sagen sollte: „Jetzt dreht die Mutti ganz durch.“ Als aber dann die ersten Wagen und Fußgruppen vorbeizogen und das Kind merkte, dass die lustigen Leute leckeren Süßkram schmissen, da kam Bewegung in das Kinderwägelchen. Filia schmiß direkt beide ihrer kleinen Ärmchen in die Höhe und auch „Helau“ konnte sie doch recht laut und deutlich rufen. 🙂

Gestern haben wir bei traumhaften Wetter wieder einen tollen Karnevalssonntags verbracht. Zum Mitnehmen hatte ich am Samstag -traditionell- meine Quarkmutzen gebacken. Diesmal habe ich eine neue Variante ausprobiert und getrocknete Cranberries in den Teig gerührt. Sehr lecker.

 

Quarkmutzen mit Cranberries

Quarkmutzen mit Cranberries

 

Zudem wollte ich endlich einmal das Urmutzenrezept meiner Mama aus meinen Kindheitstagen ausprobieren. Irgendwann hatte ich mir das Rezept mal aus Mamas Kladde herausgeschrieben. Als ich aber die Zutaten zusammengerührt hatte, wurde ich stutzig. So richtig wollten sie sich nicht verbinden. Hm…! Nun gut, ich habe dann einfach zwei Esslöffel Milch hinzugegeben und zumindest formte sich nun ein Teigkloß. Allerdings hatte ich das ganze doch etwas flüssiger in Erinnerung. Irgendetwas hab ich da wohl falsch abgeschrieben.  Na ja, dann forme ich halt Bällchen mit der Hand und backe sie aus. Wird schon gehen. Irgendwie wurden die Teigklöppschen dann aber auch noch so krisselig.  Nach dem Frittieren schauten sie ein bisschen nach „Crispy Chicken“ aus. Aber mit ein bisschen Puderzucker…. 😉

…. also, obwohl sie sehr knusprig und fest waren, haben sie trotzdem lecker geschmeckt. Geschmacklich erinnerten sie mich schon an die Gebäckstücke meiner Kindheit, allerdings waren die damaligen doch deutlich fluffiger. Ich werde bei Mama nochmal nachfragen!

Update: Habe Mama gefragt… man gibt so viel Milch zum Teig, bis er schwerreißend vom Löffel fällt!

Mamas Mutzen (na ja,fast)

 

Mamas Mutzen
(Rezept so, wie ich sie gemacht habe, muss ggfs. nochmal überarbeitet werden 🙂 )

500 g Mehl

1 P. Backpulver

200 g Zucker

2 P. Vanillezucker

1 Prise Salz

4 Eier

2 EL Milch
(Update: Habe Mama gefragt… man gibt so viel Milch zum Teig, bis er schwerreißend vom Löffel fällt!)

Aus den Zutaten bereitet ihr einen Teig.

Formt daraus mit den Händen kleine Bällchen und backt diese in heißem Öl aus bzw. in der upgedateten Version Teig mit zwei Löffeln abnehmen und in das heiße Fett gleiten lassen.

Falls ihr jetzt doch ein bisschen neugierig auf den rheinischen Karneval geworden seid,

vom 04.02.2016 bis 09.02.2016

feiern wir auch im nächsten Jahr wieder 🙂 .

Ach, und das Schlossturmlied, das findet hier …

„Der Schlossturm“

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Guten Rutsch und selbstgemachte Glückskekse

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Irgenwie mag ich Glückskekse gerne. Nicht wegen der oftmals recht seltsamen Sprüche, die sich in den Dingern finden, nee … ich mag tatsächlich die Kekse.

Ich wollte mir schon immer mal welche selber backen, aber irgendwie wurde das Glückskeks-Selbermachprojekt weiter geschoben, weiter geschoben und nochmal weitergeschoben.

Nun ergab es sich, dass mich die Redaktion von „Lecker schenken“ kürzlich angesprochen hat, ob ich mir nicht mal ihre Seite anschauen möchte. In Zusammenarbeit mit einigen Bloggern und Bloggerinnen wurden dort Rezepte für „Geschenke aus der Küche“ zusammengetragen. (Kleiner Hinweis: „Lecker schenken“ ist ein Unterbereich der Seite „erlebnisgeschenke.de“, also nicht wundern, falls ihr euch die Rezeptsammlung auch einmal anschauen möchtet, dass ihr auf diese Seite geleitet werdet.)

Rezepte gucke ich mir ja immer gerne an, also habe ich die Seite mal besucht. Die einzelnen Beiträge sind wie Seiten eines Rezeptbuches gestaltet und sehen wirklich hübsch aus. In der Sammlung finden sich die verschiedensten Ideen für Geschenke aus der Küche und ich fand, dass sehr schöne Anregungen dabei waren.

Und als ich mich so durch die Seiten klickte, bin ich auf ein Rezept für selbstgemachte Glückskekse gestoßen, die Nadine vom Blog „my-sweetbakery“ beigesteuert hatte. Diesmal hab ich dann nicht lange gezögert und die Glückskekse direkt einmal ausprobiert.

Ich überlegte, ob ich überhaupt Zettelchen mit Sprüchen reinmachen sollte … aber… ja, klar … gehören doch irgendwie dazu… und vielleicht verschenke ich ja doch den ein oder anderen zum neuen Jahr, da kann ja so ein Sprüchlein nicht schaden, muss ja nicht hochstrebende Philosophie sein, ne! 🙂

Die Kekse sind prima gelungen und schmecken richtig dolle lecker. Ich glaube aus dem Teig, werde ich demnächst einfach auch mal Röllchen backen. Der einzige Nachteil ist, dass man nicht mehr als zwei Teigkreise auf einmal backen sollte. Der Teig härtet nämlich recht schnell aus und wir wollen ja schließlich unser Zettelchen reinpacken und die typische Glückskeksform haben. 😉

Ich wünsche Euch allen ein bezauberndes, glückliches und gesundes neues Jahr!!

Ganz herzlichen Dank an alle meine Blogbesucher. Ich hoffe, Euch auch in 2015 wieder viele leckere Projekte aus meine Küche  vorstellen zu können.

Kommt gut ins neue Jahr!

Herzlichst

Silke

 

Glückskekse

Glückskekse

 

Glückskekse

Bevor es los geht,

legt ihr Backpapier auf ein Backblech,

heizt den Ofen auf 200° C vor und

bereitet kleine Zettelchen mit Sprüchen nach Wahl vor.

Dann schlagt ihr

50 g Eiweiß

schaumig, aber nicht steif.

125 g Puderzucker

50 g flüssige Butter

1 Prise Salz

vermengt ihr und rührt die Masse anschließend mit dem Eiweiß glatt.

Nun kommen noch

75 g Mehl

25 g gem. Mandeln

60 ml Milch

hinzu, die ebenfalls untergemischt werden.

Glückskekse

Glückskekse

Der Teig sollte nicht zu flüssig sein, sich aber trotzdem gut auf dem Backpapier verteilen lassen.

Nun gebt ihr mit einem Teelöffel Teig auf das Backpapier und verstreicht ihn gleichmäßig mit dem Löffelrücken zu einem Kreis von ca. 8 cm. (Denkt an den Hinweis mit den max. 2 Kreisen pro Backgang. s.o.)

Gebt das Blech in den Ofen und backt die Kreise für ca. 5 – 10 Minuten, bis die Ränder leicht bräunlich werden.

Blech raus, gefaltetes Zettelchen auf den Kreis, Teig umklappen, dass ein Halbkreis entsteht und den Keks in der Mitte über einen Glasrand hängen (für die typische Form).

 

 

Ein gelungener Auftakt…. Oliven-Tomaten-Cheddarkäsepicker

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Na, wenn das nicht mal ein gelungener WM-Auftakt der deutschen Nationalmannschaft war!

Um ehrlich zu sein, interessiere ich mich eigentlich gar nicht so für Fußball (ganz im Gegensatz zu meinem Mann 🙂 ), aber… aber alle zwei Jahre zur WM oder EM, lugt dann doch aus meinem tiefsten Inneren ein Fünkchen Fußballfieber (wahrscheinlich angesteckt durch die epedemieartige Ausbreitung von Fußballfanartikeln jeglicher Art) hervor und schwups, sitze ich mit Nachbarn oder Freunden zwischen Grillwürstchen und n`em Fäßchen Bier (natürlich von einer unserer Düsseldorfer Hausbrauereien) und schaue der deutschen Mannschaft beim Fußballspielen zu, fiebere mit, verstehe immer noch nicht, warum es „Abseits“ gibt und was das eigentlich genau ist und jubele wenn ein Tor fällt.

Bei der letzten EM habe ich dann angefangen, auch thematisch etwas zum kleinen Fußballbuffet beizutragen. Ich wollte einen Kuchen in „schwarz-rot-gold“ backen. Die dunkle Schicht war durch den Kakao auch wirklich gut gelungen, die Rote war jedoch leider eher blassrosa und das Gold schaute wie ganz normaler Rührkuchen aus. Das Rot hatte ich mit Erdbeersirup gefärbt, das Gold mit pürierten Pfirsichen. Davon war aber nach dem Backen nicht mehr wirklich was zu sehen. Na ja, geschmeckt hat der Kuchen trotzdem und alle lobten seine außerordentliche Saftigkeit 🙂 .

Heute habe ich zum Auftakt nun ein paar „schwarz-rot-goldene“ Oliven-Tomaten-Cheddarkäsepicker gemacht. Die schauten richtig nett aus und Käsepicker kommen irgendwie auch nie ganz aus der Mode.

Oliven-Tomaten-Cheddarkäsepicker

Oliven-Tomaten-Cheddarkäsepicker

Oliven-Tomaten-Cheddarkäsepicker

schwarze Oliven

kleine Cocktailtomaten

Cheddarkäse (in „orange“), in Würfel geschnitten

Oliven-Tomaten-Cheddarkäsepicker

Oliven-Tomaten-Cheddarkäsepicker

Oliven, Tomaten und Cheddar auf Zahnstocher stecken. Fertig ist ein leckerer WM-Snack.

Ich hatte nur Cheddar in Scheiben vorrätig. Diese habe ich übereinander gestapelt und in Würfel geschnitten.

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