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Schlagwort-Archive: Vorspeisen

Mediterrane Zwiebelbutter

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Hallo ihr Lieben,

auch wenn das neue Jahr schon wieder zwei Wochen alt ist, wünsche ich euch noch alles, alles Gute für 2017 und hoffe, ihr seid gut hinein gekommen!

Auf Wunsch einer einzelnen Dame gibt es bei uns an Sylvester seit einigen Jahren immer Fondue. Meistens nutze ich die Gelegenheit und probieren für das Fondue immer mal ein neues Saucen- oder Dip-Rezept aus. In diesem ähm letzen Jahr habe ich nun einmal ein Rezept für eine mediterrane Zwiebelbutter ausprobiert. Das Rezept habe ich auf „rezeptwelt.de“ gefunden. Auch wenn die Rezepte dieser Seite für die Zubereitung mit dem „Thermomix“ sind, lässt sich die Zwiebelbutter natürlich auch ohne den Thermo herstellen. Zuerst war ich ein bisschen enttäuscht. Als ich die Butter abgeschmeckt habe, war ich erst gar nicht so begeistert. Irgendwie fand ich den Geschmack „komisch“, ich kann es irgendwie nicht anders benennen. Aber manchen Gerichten muss man einfach die Chance geben, durchzuziehen und ihren Geschmack zu entfalten. Und tatsächlich, nachdem die Butter gut durchgezogen war, fand ich sie richtig lecker. So lecker sogar, dass ich das Rezept direkt einmal als Grillbegleiter für die Grillsaison 2017 vorgemerkt habe.

mediterrane-zwiebelbutter1

Mediterrane Zwiebelbutter

125 g Butter

3 grüne Oliven, entsteint

5 schwarze Oliven, entsteint

4 getrocknete Tomaten in Öl

2 EL Röstzwiebeln

1/2 TL Kräutersalz

Kräuter der Provence (Ich habe 1 TL genommen, dies könnt ihr aber nach Geschmack verändern.)

mediterrane-zwiebelbutter3

Ich habe alle Zutaten in einen Rührbecher gegeben und mit dem Pürierstab püriert.

Natürlich könnt ihr die Butter auch in eurer Küchenmaschine zubereiten.

Falls ihr einen Thermomix habt, dann gebt ihr alle Zutaten bis auf die Butter in den Rührtopf, Zutaten 5 Sek./Stufe 6 zerkleinern. Schiebt die Zutaten mit dem Spatel nach unten. Gebt nun die Butter hinzu und vermengt alles 10 Sek./Stufe 6.

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Grünkohl-Blaubeer-Salat mit Blutorangen und Honig

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Ohjeeeeee!

Es ist kaum zu glauben, wie die Zeit rast. Eben war doch gefühlt noch irgendwie Weihnachten und jetzt ist der Januar schon vorbei. Nun wird es aber ganz fix Zeit, endlich mal wieder ein leckeres Rezept zu posten.

Und tatarata…. mein erster Blogpost in diesem Jahr ist natürlich wieder ein superleckerer Salat!

Das Rezept habe ich in der Sommerausgabe 2015 des „Sweet Paul Magazins“ entdeckt. Allerdings frage ich mich jetzt so im Nachhinein, warum dieses Rezept in der Sommerausgabe zu finden war. Frischer Grünkohl im Sommer? Hm… ist mir ehrlich gesagt noch nicht begegnet. Aber gut, das Rezept hat geduldig in meiner Mappe gelegen und auf die Grünkohlzeit gewartet. Und auch für mich hat sich das Warten gelohnt. Der Salat ist superlecker und farblich ein echter Hingucker im tristen, regnerischen Wintergrau.

Grünkohl-Blaubeer-Salat mit Blutorangen und Honig

Grünkohl-Blaubeer-Salat mit Blutorangen und Honig

Grünkohl-Blaubeer-Salat mit Blutorangen und Honig

• 500 g Grünkohl

• 2 EL Honig

• 2 EL Pinienkerne

• 2 Blutorangen 

• 100 g Blaubeeren

• 20 Minzblättchen

• Salz und Pfeffer

• 4 EL Olivenöl

Grünkohl-Blaubeer-Salat mit Blutorangen und Honig

Grünkohl-Blaubeer-Salat mit Blutorangen und Honig

Zupft die Grünkohlblätter in mundgerechte Stücke.

Gebt den Grünkohl mit dem Honig in eine Schüssel und knetet ihn mit den Händen durch, sodass der Grünkohl etwas weicher wird.

Röstet die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett an.

Schält die Blutorangen und schneidet sie in Scheiben.

Verteilt die Grünkohlblätter auf Teller oder einer großen Platte.

Gebt Blutorangen, Blaubeeren, Pinienkerne und Minzblättchen darauf, würzt mit Salz und Pfeffer und träufelt das Olivenöl über den Salat.

Natürlich könnt ihr die Zutaten auch alle vorsichtig in einer Schüssel mischen.

Das Rezept ist für ca. 4 Personen.

 

 

 

Kürbis-Tomaten-Suppe

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Seit geraumer Zeit lag da schon ein Kürbis auf meiner Arbeitsplatte und harrte brav der Verwendung, die für ihn noch kommen sollte. Eigentlich hatte ich dem kleinen orangenen Kerl eine Hauptrolle in einem Rezept für Kürbiskipferl zukommen lassen wollen, das ich im Herbst in irgendeiner Zeitschrift gesehen hatte und für meine Weihnachtsbäckerei ausprobieren wollte. Das Rezept musste ich wohl herausgeschnitten und dann so gut weggelegt haben, dass ich es in der Vorweihnachtszeit nicht mehr gefunden habe. Supi!

Irgendwie hatte es sich nicht ergeben, den kleinen orangenen Kürbis einer anderen Verwendung zuzuführen (Prima, dass Kürbisse so gut lagerbar sind.), bis ich zufällig dieser Tage auf der Internetseite der Zeitschrift „Für Sie“ das Rezept für die Kürbis-Tomaten-Suppe gefunden habe.
Ich glaube, Kürbis habe ich bisher noch nie mit Tomate kombiniert und um meinen schon so lange ausharrenden Kürbis endlich von seinem Warteposten auf der Arbeitsplatte zu befreien, habe ich mich dazu entschlossen, das Süppchen direkt einmal auszuprobieren.

Die Suppe war richtig lecker. Die Kombi aus Kürbis und Tomate gefällt mir sehr und auch die Kokosmilch fügt sich sehr schön ein, ohne aufdringlich zu wirken.

Das Kürbiskipferlrezept habe ich inzwischen auch wieder gefunden. Es war ganz ordentlich einsortiert. Wahrscheinlich habe ich vor lauter Wald die Bäume nicht gesehen . Aber die nächste Adventszeit kommt ja bestimmt … spätestens im Dezember 😉 .

Kürbis-Tomaten-Suppe

Kürbis-Tomaten-Suppe

Kürbis-Tomaten-Suppe

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 walnussgroßes Stück Ingwer, geschält

700 – 800 g Kürbis (Ich habe Hokkaido genommen.)

20 g Butter

250 ml Wasser

1 Dose Kokosmilch (400 g)

1 Dose geschälte Tomaten

1 gestr. TL Curry

1 gestr. TL Paprika, edelsüß

1 gute Prise Cayennepfeffer

2 Gemüsebrühwürfel

Salz

Kürbis-Tomaten-Suppe

Kürbis-Tomaten-Suppe

Die Zwiebel, die Knoblauchzehe und den Ingwer hackt ihr fein.

Den Kürbis schneidet ihr in kleine Würfel.

Zerlasst die Butter in einem größeren Topf und dünstet Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin an.

Gebt die Kürbiswürfel, Wasser, Kokosmilch, Tomaten (samt Flüssigkeit), Curry, Paprika, Cayennepfeffer und Brühwürfel hinzu (Alternativ könnt ihr das Wasser und die Brühwürfel durch frische Gemüsebrühe ersetzen und Salz nach Geschmack hinzugeben).

Kocht die Suppe auf und lasst alles zugedeckt ca. 20 Minuten köcheln. Rührt hier und da einmal durch.

Püriert die Suppe fein und schmeckt sie mit Salz und Cayennepfeffer ab.

Wenn ihr mögt, bestreut die Suppe vor dem Servieren mit gerösteten Kokosraspeln.

***

Das Rezept ist ursprünglich ein „Thermomix“-Rezept. Wer einen sein Eigen nennt, macht die Suppe so:

Die halbierte Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer in Scheiben gebt ihr in den Mixtopf.

3 Sekunden / Stufe 5 zerkleinern.

Butter zugeben und 2 Minuten / Varoma / Stufe 1 dünsten.

Gebt den Kürbis in Stücken hinzu und zerkleinert ihn in 5 Sekunden bei Stufe 5.

Nun die restlichen Zutaten in den Mixtopf geben und 20 Minuten / 100° / Stufe 2 garen.

Anschließend 8 Sekunden / Stufe 10 pürieren und abschmecken.

 

 

Kiwi-Tomaten-Salat und ein Radieschen-Smoothie

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Wenn ich aus mediterranen Urlaubsgefilden komme, bin ich immer neidisch. Jawohl!

Palmen

Blümchen

Könnten nicht ein paar dieser dort ansässigen wunderschönen Pflanzen auch in meinem Garten wachsen und mir den (meist nicht ganz so tollen deutschen) Sommer ein wenig mit ihrem Dasein versüßen. Hach, wäre das schön.

Die Vorstellung, ich könnte im Garten unter einer Palme sitzen, auf meinen Olivenbaum, die lila Bougainvillae und den Oleander schauen, Zitronen-, Limetten und Granatapfelbäume beernten, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht.

Granatapfel

Oliven

Zitrus

Es ist nicht so, als hätte ich nicht schon probiert, das ein oder andere zu beheimaten, aber leider hat der Winter immer alles dahingerafft. 😦

Aber natürlich hab ich auch meine Hortensien, mein Pflaumenbäumchen, den Lavendel, die Kräuter und den Hibiskus lieb und freue mich nach jedem Winter auf ein blühendes Wiedersehen…  und die nächste Reise in den Süden kommt bestimmt auch.

Leider zeigt meine Waage -wie immer nach dem Urlaub- ein paar Gramm 😉 zu viel an (Das Essen ist einfach zu gut! ). Deshalb habe ich gleich diesen köstlichen Kiwi-Tomaten-Salat ausprobiert, den ich -glaube ich- in der „Slowly Veggie“ gefunden habe. Dass die Kombination aus Kiwi und Tomate so gut schmecken würde, hätte ich nicht gedacht. Dazu die leichte Schärfe der Sauce… hmmm…lecker! Könnte mir den Salat auch gut auf der Grilltafel vorstellen.

Den Radieschen-Smoothie mache ich mir gerade gerne mal zwischendurch. Kefir mag ich eigentlich gar nicht so, aber in Kombi schmeckt`s sehr lecker. Das Rezept habe ich in meiner Rezeptkiste gefunden, ich denke, es war wohl mal in einer „Landgenuss“ zu Hause.

 

Kiwi-Tomaten-Salat

Kiwi-Tomaten-Salat

 

Kiwi-Tomaten-Salat

1 grüne Chilischote

1 Knoblauchzehe

2 Schalotten

2 Bio-Limetten

2 EL brauner Zucker

3 EL Olivenöl

1/2 Bund Minze

Salz, Pfeffer

3 Kiwis

4 große Tomaten

 

Die Chili entkernt ihr und hackt sie dann fein.

Die Knoblauchzehe und die Schalotten werden fein gehackt.

Die Limetten spült ihr heiß ab, reibt die Schale von einer ab und presst den Saft von beiden aus.

Verrührt Chili, Knoblauch, Schalottenwürfeln, Limettensaft, Limettenschale und den braunen Zucker.

Nun das Olivenöl langsam unterschlagen und die Sauce mit Salz und Peffer abschmecken.

Schält die Kiwis und schneidet sie in Spalten. Die Tomaten werden auch in Spalten geschnitten. (Gerne könnt ihr natürlich auch beides in Scheiben schneiden!)

Die abgezupften Minzblättchen hackt ihr und verrührt sie mit der Sauce.

Mischt nun die Sauce mit den Tomaten- und Kiwistücken und lasst den Salat ca. 15 Minuten ziehen. Alternativ könnt ihr die Tomaten- und Kiwistücke auch auf einer Platte anrichten und die Salatsauce darüber geben.

 

Radieschen Smoothie

Radieschen Smoothie

Radieschen-Smoothie

400 g Radieschen

300 ml Kefir

300 ml Buttermilch

Saft einer halben Zitrone

1 Prise Zucker

Radieschen in grobe Stücke schneiden und mit Kefir, Buttermilch, Zitronensaft und Zucker fein pürieren.

Papaya-Mozzarella-Carpaccio

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Als ich dieser Tage meinen Einkaufswagen durch den Supermarkt schob und gerade einen Sonderposten Mineralwasser passierte, erblickte ich an just diesem einen Pappaufsteller mit … tatarata… (Abreiß-)Rezepten.
Na, da musste ich doch gleich direkt einmal schauen, was da denn so Leckeres hing.

Sofort sprang mir das Papaya-Mozzarella-Carpaccio ins Auge und machte mir solch einen Appetit, dass ich sofort samt Wagen zurück manövrierte, um in der Obst- und Gemüseabteilung noch schnell eine Papaya und eine Chilischote in mein Wägelchen zu legen.

Und so wurde das Rezept zu meinem leckeren Abendessen.

 

Papaya-Mozzarella-Carpaccio

Papaya-Mozzarella-Carpaccio

 

Papaya-Mozzarella-Carpaccio

125 g Mozzarella

1 reife Papaya

1 /2 rote Chilischote (Im Rezept wurde eine ganze verwendet, das war mir aber zu viel.)

2 Stiele Basilikum oder Minze (Ich habe Basilikum verwendet. Die Minzvariante wird aber natürlich auch noch ausprobiert.)

Nach Rezept kommen

2 TL Rapsöl und

1/2 TL Chiliöl

zum Einsatz. Ich habe jedoch Olivenöl eingesetzt und da ich kein Chiliöl hatte, habe ich meine feingeschnittene halbe Chilischote vorher im Olivenöl eingelegt.

Chiliöl

Chiliöl

Salz und schwarzer Pfeffer, grob gemahlen

Papaya-Mozzarella-Carpaccio

Papaya-Mozzarella-Carpaccio

Den Mozzarella schneidet ihr in dünne Scheiben.

Die Papaya wird geschält, längs halbiert, die Kerne mit einem Löffel herausgelöst und anschließend quer in dünne Scheiben geschnitten.

Die (halbe) Chilischote entkernt ihr und schneidet sie in möglichst feine Streifen.

Die Blätter des Basilikums/der Minze zupft ihr ab.

Richtet nun die Papaya mit den Mozzarellascheiben und den Basilikum-/Minzblättchen auf zwei Tellern oder einer Platte an.

Nun kommt noch eine Prise Salz zum Öl.

Gebt die Chilistreifen und das Öl über das Papaya-Mozzarella-Carpaccio.

Noch etwas schwarzen gemahlenen Pfeffer dazu und genießen.

Das Rezept stammt übrigens, wie ich dann auf dem Abreiß-Zettelchen lesen konnte, von „eatsmarter.de“.

 

 

Von Wiederschmeckensfreude und Zucchinipesto

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Hallo Ihr Lieben,

da bin ich wieder. Eigentlich wollte ich mich mit einem schönen „Start in die Grillsaison Post“ in die Osterferien verabschieden. Dann aber hatte mich mein „Pre-Travel-Syndrom“* doch wieder fest im Griff und eh ich mich versah, waren die Ferien da, ich saß im Flugzeug und mein Post war leider doch nicht fertig geworden.
(*Silkes Pre-Travel-Syndrom: Putz-, Wasch-, Bügel- und Aufräumfimmel gepaart mit und verstärkt durch Flugangst)

Ja, da saß ich nun im Flugzeug. 12 Stunden Flug trennten mich von dem Ort, den ich seit 12 Jahren nicht mehr gesehen habe: Singapur!
Meine Vorfreude war riesengroß und glücklichweise schaffe ich es durch diese Freude auf Land, Leute, Essen etc. immer wieder, in ein Flugzeug zu steigen und Hand in Hand mit meinen Lieben loszufliegen.

Im Gepäck hatte ich viele schöne Erinnerungen und Erwartungen. Mein Mann, der inzwischen schon zweimal wieder beruflich in Singapur gewesen ist, hatte mich jedoch schon darauf vorbereitet, dass sich wirklich vieles verändert hat und ich bestimmt die ein oder andere Ecke gar nicht wieder erkennen würde. Aber meine Vorfreude konnte nichts bremsen. Allein schon der Gedanke an meine Lieblingsgerichte, die mich erwarteten, ließ mir das Wasser im Munde zusammenlaufen. Laksa, Curry Chicken, Kaya Toast, Murgh Makhani, Satay, Murtabak, Curry Puff, Ice Kachang…. konnte ich schon förmlich vor mir sehen und schmecken. Pure Wiederschmeckensfreude 🙂 !!

Die Fahrt vom Flughafen zum Apartmenthaus, in das wir uns eingemietet hatten (.. und kreisch, genau in diesem haben wir auch damals während unseres Jahres hier gewohnt…) war eigentlich wie immer. Damals hatte ich in einem Reiseführer gelesen, dass schon die Fahrt vom Flughafen ins Centrum ein Erlebnis wäre, denn die Straße sei gesäumt von wunderschön anmutenden Palmen und Bougainvillea. Jaa, da waren sie wieder, „meine“ Bougainvilleen… ganz zauberhaft… und Palmen liebe ich ja sowieso.

Als die Skyline in Sicht kam, musste ich dann schon zugeben, dass da der ein oder andere Turm mehr zu sehen war

Singapore

Singapore Skyline

und spätestens als ich aus der Ferne das „Marina Bay Sands“ erblickte, das ich bisher nur aus dem Fernsehen, aus Zeitschriften oder meinem Singapurpuzzle, das Maritus mir noch kurz vor der Reise geschenkt hatte, kannte,

Marina Bay

Marina Bay

wußte ich, dat ist alles en bissgen anders jetzt.

Dafür war die Ankuft im Apartmenthaus jedoch fast wie ein Déjà-vu. Zwar heißt es jetzt ein wenig anders, aber ansonsten schaut dort noch so gut wie alles aus wie damals. Die gleiche Küche, die gleichen Schlafräume, das gleiche Bad, nur die Wohnzimmermöbel sind erneuert worden und den guten alten Röhrenfernseher hat nun auch ein Flachbildschirm abgelöst. Ganz toll war es auf der Poolterrasse im vierten Stock … als wären wir nie weg gewesen… nur die Pflanzen waren mittlerweile mehr eingewachsen, aber sonst…. hach, wie schön. Da hatte ich schon fast ein Tränchen im Auge 🙂 .

Poolterrasse

Poolterrasse

Es war eine wunderschöne Zeit, die leider viel zu schnell vergangen ist. Und auch, wenn sich in Singapur sehr viel verändert hat, meine Lieblingsgerichte waren genauso lecker wie immer 🙂 !! Deshalb habe ich beschlossen, mir zumindest kulinarisch hier und da immer mal wieder ein Stückchen Singapur nach Hause zu holen, sozusagen meinen eigenen kleinen Hawker Stall* oder Kopi tiam* für zu Hause, und meine Lieblingsgerichte einfach mal (wieder) nachzukochen.
Mit Satay habe ich mich schon das ein oder andere Mal versucht, aber den typischen Geschmack, den ich zum Beispiel von den Satay der Hawker am Lau Pa Sat* kenne, habe ich bisher noch nicht so hin bekommen.

Satay

Satay

Ich hoffe, ich kann euch bald schon von meinen singapurianischen Lieblingsgerichten berichten und Rezepte und Fotos präsentieren! Bis dahin habe ich aber auch noch einige andere „yummy projects“, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte (zum Beispiel den Grillpost 😉 ).

Heute stelle ich euch noch schnell ein leckeres Zucchinipesto vor, das ich in der Mai-Ausgabe der „Lecker“ gefunden habe. Pestos liebe ich nicht nur zu Pasta, sondern auch gerne mal zu Brot oder zum Beispiel unter Sauerrahm gemischt als Dip.

Zucchinipesto

Zucchinipesto

 

Zucchinipesto

2 EL Walnusskerne

1 kleine Zucchini von ca. 150 g

20 g Parmesan

Saft einer halben Zitrone

1 EL Olivenöl

Salz und Pfeffer

Zucchinipesto

Zucchinipesto

Die Walnüsse röstet ihr in einer Pfanne ohne Fett an, nehmt sie anschließend wieder heraus und lasst sie abkühlen.

Die Zucchini reibt ihr grob. Den Parmesan reibt ihr fein. Die Walnüsse hackt ihr grob.

Nun püriert ihr die Nüsse mit dem Parmesan, dem Zitronensaft und dem Olivenöl.

Rührt die Zucchiniraspel unter und schmeckt das Pesto mit Salz und Pfeffer ab.

Und dann ab unter die Pasta!!

———————

* Hawker Centre ist die Bezeichnung für einen Bereich, oft open-air, nur überdacht oder im Erdgeschoss eines Wohnhauses ansässig, in dem sich mehrere kleine Geschäfte (food stalls) angesammelt haben, die dort typische einheimische Speisen kochen und verkaufen und das recht günstig.
Meine Hawkerfoodfavoriten: Laksa und Chickencurry

* Kopi tiam wird ein traditioneller Kaffee-Shop genannt, in dem neben Kaffee (kopi),  Tee (teh) und weiteren Getränken, einfache (Frühstücks-)Speisen wie Toast mit Kaya (Eiermarmelade), Eier, Nudelgerichte etc. angeboten werden. Bestellt man zum Beispiel einen kopi oh bekommt man einen schwarzen gesüßten Kaffee.
Mein Favorit im Kopi tiam: Kaya-Toast und dazu einen teh `c` (heißer Tee mit gesüßter Kondensmilch).

Kayatoast

Kayatoast

 

teh

teh or kopi?

*Lau Pa Sat: Bekanntes Hawker Centre im Central Business District. Die Foodstalls sind hier in einer alten viktorianischen Markthalle (sehr schön!!!) untergebracht. Leider wurde der Lau Pa Sat gerade noch immer renoviert (Stand April 2014). Abends öffnet aber die „Satay Straße“ an der Boon Tat Street, wo man leckere Satay, Chicken Wings etc. oder ein leckeres kühles „Tiger Beer“ genießen kann. Auch wenn der Lau Pa Sat etwas touristisch angehaucht ist, gehört er trotzdem zu meinen Lieblingsplätzen.

 

 

Grapefruit-Mozzarella mit Schmand-Dressing

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Huhu,

eigentlich wollte ich euch heute nur eine neu ausprobierte unheimlich leckere Vorspeise vorstellen, aber dann erhielt ich gestern von „Das Ju“ vom Blog kandiskatze.wordpress.com die Nachricht, dass sie mich für den „Liebster Blog Award“ nominiert hat und das muss ich doch direkt jetzt hier an Ort und Stelle los werden, denn ich habe mich darüber riesig gefreut!

liebster-blog-award-2-post1

Ein Ziel des Awards ist es, neue oder noch unbekanntere Blogs vorzustellen, die einem persönlich gut gefallen. In der Regel gibt man den Award an 11 Blogger samt 11 zu beantwortenden Fragen weiter, die noch unter 200 Follower haben.

Ich werde mich bemühen, schnellstmöglich meine 11 Fragen zu beantworten und den Award weiterzugeben, bitte aber um etwas Nachsicht. Denn… tätä tätä tätä…. Karneval steht vor der Türe!! Und dieses Jahr gehe ich zum allerallerersten Mal im Düsseldorfer Rosenmontagszug mit. 🙂

Hier aber nun noch das versprochene absolut köstliche Rezept. Die Grapefruit und der Mozzarella harmonieren ganz toll miteinander und das beim Abschmecken etwas bittere Schmanddressing fügt sich wunderbar mit ein!

Grapefruit-Mozzarella

Grapefruit-Mozzarella mit Schmanddressing

Grapefruit-Mozzarella mit Schmanddressing (Für 4 Portionen)

3 rosa Grapefruits

150 g Schmand

2 EL Walnussöl

Salz und schwarzer Pfeffer

2 Kugeln Mozzarella

ca. 5 gehackte Walnusskerne

Grapefruit-Mozzarella

Grapefruit-Mozzarella mit Schmanddressing

Zwei der Grapefruits schält ihr so, dass die weiße Haut mit entfernt wird und schneidet sie anschließend in dünne Scheiben.

Den Saft der dritten Grapefruit presst ihr aus, kocht diesen in einem Topf circa 5 Minuten +/- dickflüssig ein und lasst ihn anschließend etwas abkühlen.

Nun verrührt ihr den eingekochten Saft mit dem Schmand und dem Walnussöl und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab.

Den Mozzarella schneidet ihr in Scheiben und verteilt diese mit den Grapefruitscheiben schichtweise auf vier Teller oder auf eine Platte.

Das Ganze nun mit dem Dressing beträufeln (Mein Dressing war recht dick, so dass ich Dressingtupfer auf und die geschichteten Scheiben gesetzt habe.) und mit den gehackten Walnüssen bestreuen.

Ich habe auch noch etwas frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Walnussöl über das Gericht gegeben.

Das Rezept habe ich in der aktuellen Ausgabe der „slowly veggie“ gefunden. (Ich habe es ganz leicht abgewandelt, da auch noch Shiso-Kraut verwendet wurde, das ich nicht vorrätig hatte.)

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