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Schlagwort-Archive: Zimt

Süßkartoffel-Zimt-Schnecken

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Meine Gemüsekiste brachte mir Süßkartoffeln mit und da ich mich inzwischen von meinem Süßkartoffelchilikokossüppchentrauma einigermaßen erholt habe, war ich bereit für einen erneuten Einsatz der Knöllchen in meiner Küche.

Diesmal entschied ich mich aber, die süßen Kartoffeln mal süß einzusetzen und da ich sehr sehr gerne Cinnamon Rolls mag, dachte ich, warum nicht mal mit Süßkartoffeln. Und so wurde dies am letzten Wochenende mein leckeres Sonntagsprojekt.

Süßkartoffel-Zimt-Schnecken

Süßkartoffel-Zimt-Schnecken

Als die Schneckchen im Ofen waren, konnte ich es fast gar nicht erwarten, bis sie endlich fertig gebacken waren. Mein selbstzusammengerührter Teig ließ sich prima verarbeiten, aber würden die Zimtschnecken denn auch schmecken?

Oah, jetzt müssen sie ja auch noch abkühlen, man, ich will die jetzt probieren.

Dann endlich…. hmmm….. lecker! 🙂

Süßkartoffel-Zimt-Schnecken

Süßkartoffel-Zimt-Schnecken

Süßkartoffel-Zimt-Schnecken

1 große oder 2 kleine Süßkartoffeln (ca. 440 g)

100 g Butter

110 ml Buttermilch

20 g Zucker

1 Prise Salz

2 Eier

550 g Mehl

1 P. Trockenhefe

Süßkartoffel(n) schälen, vierteln und in Stücke schneiden. Kocht die Süßkartoffelstücke in Wasser bis sie weich sind.

Gießt nun die Kartoffelstücke ab und püriert ca. 350 g davon mit der Butter.

Gebt nun die Buttermilch, den Zucker, Salz und die Eier hinzu und rührt die Zutaten gut unter.

Das Mehl mischt ihr mit der Trockenhefe, gebt dies nun zu den übrigen Zutaten und knetet alles zu einem geschmeidigen Teig.

Bemehlt eure Arbeitsfläche gut, gebt den Teig darauf, streut noch etwas Mehl oben auf den Teig und knetet ihn noch ein wenig.

Jetzt rollt ihr den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck aus (der Teig sollte ca. 1 cm dick sein).

Während der Teig nun ein paar Minuten ruht, zerlasst ihr

40 g Butter und

mischt

3 EL braunen Zucker mit

1 – 2 TL Zimt.

Bepinselt den Teig nun mit der Butter und streut den Zimtzucker darüber.

Wenn ihr mögt, bestreut den Teig noch mit

Rosinen.

Da Filia keine Rosinen mag, ich aber sehr, habe ich einen Teil mit und einen Teil ohne gemacht.

Anschließend rollt ihr den Teig von der längeren Seite her vorsichtig auf.

Teilt von der Rolle mit einem Teigspachtel oder einem scharfen Messer ca. 3 -4 cm dicke Stücke ab und legt diese dicht an dicht in eine Form. Ich habe eine rechteckige Brownieform genommen, ihr könnt aber auch zum Beispiel eine Springform nehmen.

Backt die Süßkartoffel-Zimt-Schnecken im auf 180°C vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten +/-.

Lasst die Schnecken kurz etwas abkühlen.

Rührt aus

40 g Puderzucker und

1 1/2 EL Wasser

einen Guss und bestreicht damit das noch warme Gebäck.

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Advent, Advent…. Zimtkugeln

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Advent

Auch in diesem Jahr haben meine Freundin Sonja und ich uns wieder getroffen, um gemeinsam Plätzchen zu backen. Einige, der von uns gebackenen Plätzchen, stammen dabei immer von Rezepten, die wir in unseren gemeinsamen Adventsbackjahren lieb gewonnen haben, natürlich probieren wir aber auch stets ein paar neue Rezepte aus.

In diesem Jahr haben wir mit der Tradition ein klitzekleines bisschen gebrochen, nur ein „altes“ Rezept gebacken und sechs neue ausprobiert.

Selbst auf unsere geliebten Zimtsterne haben wir verzichtet und dafür den Zimtkugeln eine Chance gegeben, die ich in der aktuellen Ausgabe der „essen&trinken Für jeden Tag“ gefunden habe.

Zimtkugeln

Zimtkugeln

Zimtkugeln

2 Eiweiß

1 Prise Salz

150 g Puderzucker

200 g gem. Haselnüsse

1 TL Zimt

Zimtkugeln

Zimtkugeln

Eiweiße mit Salz steif schlagen.

Gesiebten Puderzucker nach und nach unter Rühren einrieseln lassen und ca. 30 Sekunden weiterrühren.

50 g der Eiweißmasse abnehmen und abgedeckt beiseitestellen.

Haselnüsse und Zimt unter die restliche Masse heben und anschließend mit angefeuchteten Händen ca. 2 cm große Kugeln formen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.

Mit einem Finger leichte Mulden in die Kugeln drücken und diese mit der zurückbehaltenen Eiweißmasse füllen (entweder mit einem Spritzbeutel oder mit einem Teelöffel).

Im auf 100° C (Umluft 80° C) vorgeheizten Ofen auf der untersten Schiene ca. 45 Minuten backen.

Es hat sich gelohnt! Die Zimtkugeln schmecken wirklich ausgezeichnet und vertreten die Zimtsterne würdig.
Aber ich kann euch auch schon verraten, dass auch die anderen Plätzchen alle ganz dolle lecker schmecken. Jetzt haben wir noch sechs weitere Lieblingsplätzchen 🙂 !

Freut Euch noch auf …

Nougatkipferl
… Hafer-Kokos-Taler
Spekulatius-Streifen
Rosmarin-Honig-Cantucchini
Schokominzas
…Sweet n Salty Cookies

Von Zimtcrackern und CrumbleCookies

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Zwei kleinen Zimtliebhaberinnen (und vielleicht auch einer großen) wollte ich heute eine Freude machen. Vor kurzem habe ich ein neues Backbuch erworben „Süßes Backvergnügen“ mit „Leckereien zum Verschenken und Selbernaschen“ und aus diesem sollten es heute die Zimtcracker (S. 95) werden. Beim Zubereiten des Teiges zweifelte ich aber ein bisschen, ob es tatsächlich ein Zimtgebäck oder doch eher Haselnusscracker werden würde. Denn 1/4 TL Zimt ist für ein zimtiges Plätzchen, finde ich, nicht wirklich viel. Aber gut, ich tat wie mir angewiesen und war gespannt auf das Ergebnis.
Da laut Buch die Cracker am besten schön kross und gebräunt schmecken, wird empfohlen, die fertigen Cracker noch einmal kurz nachzubacken, damit auch die Mittelstücke der Teigplatte knusprig werden. Leider habe ich mich dann irgendwie mit den beiden kleinen Zimtliebhaberinnen verquatscht, so dass ein Teil der Cracker schon arg knusprig geworden ist (schönere Beschreibung für eigentlich verbrannt 😦 ). Na ja, so was passiert.
Die restlichen aber, haben wir sofort probiert. Sie sind sehr lecker, sehr haselnussig, aber auch eher unzimtig. Also beim nächsten Mal mehr Zimt und… weniger quatschen!

Zimtcracker

Zimtcracker

Zimtcracker

2 Eiweiß
100 g Puderzucker
1 Prise Salz
50 g flüssige Butter, leicht abgekühlt
100 g gemahlene Haselnusskerne
1/4 Tl Zimt +

Zimtcracker

Zimtcracker

Eiweiße mit Zucker und Salz halb steif schlagen. Die Butter in dünnem Strahl unterrühren, dann Haselnüsse und Zimt mit einem Spatel unterheben. Den Teig nun dünn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und im vorgeheizten Ofen bei 200° C  ca. 10 – 12 Minuten backen. Wenn die Teigplatte abgekühlt ist, diese in Stücke brechen. Evtl. diese nochmal für ein paar Minütchen in den Ofen geben, damit alle schön kross werden.

Jaa, und dann stand ich da mit zwei übrig gebliebene Eigelben. Eher beiläufig hatte ich vorher im Buch „Coffee & Cake, Rezepte aus den besten Coffeeshops der Welt“ geblättert und da waren mir dann die CrumbleCookies (S. 22) ins Auge gesprungen und taraa, es wurden zufällig 2 Eigelbe für die Zubereitung benötigt.
Allerdings habe ich ein wenig das Rezept verändert: Ursprünglich sollten 200 g brauner und 100 g weißer Zucker in den Teig. Das ist mir persönlich aber etwas zu viel. Ich mag es nicht, wenn Plätzchen zu süß sind.
Auch die vorgegebenen 2 TL Kardamompulver habe ich halbiert. Ich konnte die Kardamomgeschmacksintensität nicht so ganz einschätzen, also erstmal etwas weniger und beim nächsten Mal dann vielleicht die volle Menge. Definitiv wird es für die Cookies ein nächste Mal geben, denn sie sind absolut köstlich!

CrumbleCookies

CrumbleCookies

CrumbleCookies

100 g Walnüsse, grob gehackt
300 g Weizenmehl
1 TL Backpulver
250 g kalte Butter
150 g brauner Zucker
60 g weißer Zucker
1 P. Bourbon-Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eigelbe
100 g kernige Haferflocken
1 TL Kardamompulver
50 g getrocknete Cranberries (optional)

Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen. Butter in kleine Würfel schneiden und zugeben. Zucker (braun und weiß), Vanillezucker, Salz, Eigelbe, Haferflocken, Kardamom, Walnüsse und Cranberries zufügen und mit den Knethaken „grob streuselig“ kneten. Mit zwei Löffeln Häufchen gewünschter Größe abstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Bei 180° C (Umluft 160° C) ca. 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Bevor ihr die Kekse auf`s Kuchenrost gebt, etwas auf dem Blech abkühlen lassen.

Da ich eigentlich immer überlege, was ich mit übrig gebliebenem Eiweiß oder Eigelb mache, gibt es ab heute eine neue Kategorie: Backen -Eiweiß/Eigelb übrig? !

Snickerdoodles

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Zu Weihnachten hatte ich mir wieder einmal ein Backbuch gewünscht. Nicht, dass ich keine Koch- und Backbücher hätte, gibt es doch in unserem Zuhause gleich mehrere Regale voller Bücher mit noch zig „yummy projects“ darin. Mein Mann hat sich dann erbarmt und mir -zu meiner großen Freude- das gewünschte „Süße Sünden“, ein Backbuch der „hummingbird bakery“ in London, geschenkt.
Ehrlich gesagt war ich noch nie in London und auch nicht in der „hummingbird bakery“, aber allein beim Durchblättern im Buchladen, lief mir schon das Wasser im Mund zusammen und ich konnte das ein oder andere fast schon schmecken! Nichtsdestotrotz hat es dann allerdings doch bis heute gedauert, dass ich das erste Rezept einmal ausprobiert habe.
Tatarata: Es sind die Snickerdoodles (von Seite 211) geworden. Ein einfaches, schnelles Rezept, dass ich heute mal eben ohne große Planung gut zwischen Abspülen, Hausaufgaben und Wäschetrockner ausprobieren konnte. Und das Ergebnis: Sehr lecker (allerdings, wenn man Zimt mag)! Auch Filia findet die neuen „Zimtbrötchen“ superlecker.

Snickerdoodles

60 g weiche Butter
160 g Zucker
1/4 Päckchen Vanillezucker (Ich habe einen gestrichenen TL selbstgemachten Vanillezucker genommen.)
1 Ei
240 g Mehl
3/4 TL Weinsteinbackpulver (Ich hatte nur „normales“ da.)
1/2 TL Natron
1 Prise Salz
1/4 TL gemahlener Zimt

Snickerdoodles

Snickerdoodles

Und für die Zuckerkruste:

1 1/2 EL Zucker
1 EL Zimt

Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Dann das Ei unterrühren. Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zimt mischen, hinzugeben und zu einem glatten Teig verkneten (Im Buch wird beschrieben, die Mehlmischung in zwei bis drei Portionen unterzuarbeiten.). Es kann sein, dass der Teig anfangs etwas krümelig ist (so war es bei mir), aber durch kontinuierliches Kneten wird der Teig glatt. Den Teig dann zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und ca. 40 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Für die Kruste Zucker und Zimt mischen. Nun vom Teig walnussgroße Stücke nehmen, zu Kugeln formen und im Zimtzucker rollen, bis sie rundherum damit überzogen sind. Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, dabei ca. 4 cm Abstand lassen, da der Teig beim Backen auseinander läuft. Im vorgeheizten Ofen bei 170° C (Umluft 150°C) auf der mittleren Schiene ca. 10-13 Minuten backen (Ich habe die Kekse 13  Minuten backen lassen.). Nach dem Backen die Snickerdoodles noch einige Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter geben.

Zimtsterne

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Und wenn das erste Lichtlein brennt… duftet es in meiner Küche herrlich nach frisch gebackenen Keksen.
Meine Freundin Sonja und ich treffen uns seit Jahren an einem Tag im Advent immer zum gemeinsamen Backen. Rezeptzeitungen und Kochbücher werden vorher gewälzt, die lose Plätzchen-Rezepte-Sammlung durchgeschaut, eine erste Liste wird angefertig, bis kurz vorher dann endlich feststeht, was gebacken wird. Und dann wird gerührt und geknetet, ausgerollt und  ausgestochen und Häufchen platziert. Bis dann der große Augenblick kommt: Wir die Plätzchen aus dem Ofen holen und darauf warten, sie endlich probieren zu können.

Tja, was soll ich sagen? Manch so hoffnungsvolles Rezept barg eine herbe Enttäuschung, aber viele viele andere waren einfach nur wundervoll und köstlich und haben einen festen Platz in unserer Rezeptsammlung und Adventsbäckerei bekommen.

Als wir uns das erste Mal zum Backen trafen, haben wir dieses Zimtsternerezept ausprobiert. Ich hatte es in einem „Bild der Frau“ Special Süße Bäckerei (1997 und ich habe das Heft immer noch!) gefunden und fand die Zubereitung mit Marzipanrohmasse sehr interessant. Es hat sich gelohnt, der Teig klebt nicht, lässt sich prima ausrollen und die Zimtsterne schmecken sooo lecker! Und heute habe ich sie wieder gebacken…

Zimtsterne

Zimtsterne

Zimtsterne

100 g Marzipan-Rohmasse, in Stückchen
150 g Puderzucker
50 g Zucker
1 Eiweiß
1 EL Zimt
1 Prise Salz
100 g gemahlene Mandeln
100 g gemahlene Haselnüsse

Aus Marzipan, Puderzucker, Zucker, Eiweiß, Zimt, Salz und je 50 g der gem. Mandeln und Nüsse einen Teig kneten.

Restliche Mandeln und Nüsse mischen,  auf eine Arbeitsfläche geben und den Teig darauf ca. 1/2 cm dick ausrollen.

Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben.

Für die Glasur
180 g Puderzucker
1 Eiweiß
1 TL Zitronensaft

verrühren und die Sterne damit bestreichen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180° C (Umluft 160°) ca. 10 – 12 Minuten backen.

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